Organspende... Ja oder Nein

  • #21


    Da gebe ich dir völlig Recht. Nur für viele ist aus dem Glauben heraus ein Problem. Diese Erfahrung habe ich zumindest gemacht. Das sich das grundsätzlich nicht ausschließt stimmt, schon allein aus Nächstenliebe. ;)


    lg
    Andy

  • #22

    Hallo,


    ich habe die Post auch von meiner KK bekommen. Eigentlich habe ich schon darauf gewartet (schäm :oops:) Jetzt ist er ausgefüllt bei meinen Papieren. Man darf mir auch alles entnehmen, gerade das Herz. Ein sehr naher Verwandter hatte schon zweimal eine Herzmuskelentzündung und zum Glück ist alles wieder o. k., aber im DHZ Berlin habe ich gelesen, wie lange man auf ein Spenderherz warten muss und wie beschwerlich es sich mit einem künstlichen Herzen lebt.


    Viele Grüße 8-)

    Viele Grüße, Ines

  • #23


    Nun ja mit Christ sein oder nicht sein... das soll bei mir ebenso nichts mehr bedeuten oder ist man nur Christ wenn man die dazugehörige Steuer bezahlt...? Mit Religion und Glauben hab ich dazu eh nix am Hut, wenn ich nur dran denke, wie die Frau eines ehemaligen Kollegen, beide Zeugen Jehovas, eine Blutinfussion des Glaubens wegen ablehnten und die Frau nicht operiert wurde und danach verstarb. Da hab ich echt nichts am Hut und könnt kotzen. Hoffe nur die beiden Kinder, die ihre Mutter jung verloren hatten das später auch verstanden...

    Grüße aus der schönen Südpfalz
    Axel

  • #24

    Für mich sind die Zeugen Jehovas keine Christen, sondern eine Ende 1800 gegründete Endzeitsekte, die von Anfang an ihre Mitglieder aus der Angst vor dem angeblich nahe bevorstehenden Ende der Welt rekrutiert hat.
    Dabei verstieg man sich so weit, diesbezüglich in den 70-er Jahren ein genaues Datum bzw. eine Zeitspanne für den Weltuntergang zu benennen...
    Ok, zurück zum Thema:
    Ich werde wohl Punkt 4 ankreuzen.


    Es grüßt
    sin_moto

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  • #25

    Ich würde ggf. meine Haut spenden wenn man diese entsprechend für Ausstellungen konservieren könnte. Also für die Kunst nicht für die Medizin. Wär doch schade um die Schmerzen und Arbeit die in den Tattoos steckt. Ansonsten würde ich für Medizin aber nicht Forschung Organe spenden.

  • #26

    Nicht ganz Topic, aber gestern kam auf Phoenix eine Reportage über die Versorgungslücke in die Patienten fallen, welche viel zu früh aus Kliniken entlassen werden, weil die Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte seit 2003 nur noch sogenannten Fallpauschalen für jeden Patienten je nach Ausgangsdiagnose von den Krankenkassen bekommen.


    Mir war die Situation bis jetzt noch nicht so bewußt, dass es in Deutschland schon so schlimm ist, wenn Menschen mit offenen Wunden nach Hause geschickt werden, weil ihr "Guthaben" aufgebraucht ist. Kein Wunder dass die KK letztes Jahr Schenkungen betrieben haben, weil sie satte Gewinne einfahren.


    Es geht unter Anderem um den Unfallpatienten Christian K., der nach einem Motorradunfall in eine Versorgungslücke fällt. Mit ihm macht die Klinik ein Minusgeschäft, weil er zu lange braucht, um nach vier Operationen fit zu werden. Seine Pauschale reicht nicht.


    LINK

    Es grüßt der Maddin aus Meck-Pomm


    Freiheit ist und bleibt ein Privileg!

  • #27


    Stimmt schon, aber nachvollziehen kann ich es gerade als Österreicher in dem Fall nicht.


    Österreichisches Recht schaut nämlich ein wenig anders aus: Gibst du in Österreich den Löffel ab, bist du Organspender. Es sei denn du hast dich dezidiert davon ausnehmen lassen.
    Als gelernter Österreicher bin ich natürlich mit dem wiehernden Amtsschimmel in Österreich vertraut - werde ihn mir aber (so wie fast alle Österreicher) nicht freiwillig zu Gemüte führen. Aus diesem Grund ist die Organspenderdichte in unserer Gegend sehr hoch - und das finde ich auch sehr gut.


    Wirklich interessant wird es jetzt aber was passiert wenn ein Deutscher in Österreich das Bankl reißt... und mE müsste auch dieser dann eigentlich Organspender sein.
    Falls jemand also explizit nicht seine Organe spenden möchte und plant in Ö Urlaub zu machen - sollte er/sie sich das vielleicht mal anschauen.


    Lg
    Robert

  • #28

    I.d.R. wird der Verstorbene ins Heimatland überführt, Touristen sowieso. Wäre schon ein dickes Ding, wenn der Verschiedene daheim ankommt mit 'ner dicken Narbe über den Bauch und mit Mullbinden ausgestopft... Immerhin soll er ja auch nicht im Ausland beerdigt werden, sondern am Heimatort.


    Gruß, Ryker

  • #29

    Dito , ich bin der Auffassung das dass so nur auf österreichische Staatsbürger angewendet werden kann .

    Die Linke zum Gruß, Alex


    Hexenverbrennungen, Kreuzigungen, Inquisitionen - Wir wissen wie man feiert, Ihre Kirche...


    Bin ich ölig, bin ich fröhlich 8-)

  • #30


    naja... stirbst du in österreich in einem Spital wirst du jedenfalls obuziert. Egal welche Nationalität, etc.


    aber ich schätze du hast recht - finde das österreichische system wenn es um organspende geht aber trotzdem seeeeeeeeeehr gut

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