Beiträge von ThomasLIP

    Bastian BK


    hallo Bastian,


    ich wollte hier bezüglich des Tanks keine Panik verbreiten. :shock:

    Bei mir ist es allerdings so das die NC voraussichtlich wohl mein letztes Motorrad sein wird und noch etliche Jahre bleibt.

    (Wenn überhaupt würde ich mir noch ein zweites Spaßmoped zulegen).

    Bei der NC würde ich im Fall der Fälle, wie auch schon an meiner BMW die ich 22 Jahre besaß, dann etwas Vorsorge

    betreiben.


    Ich bin beim genaueren betrachten der Tankschweißnähte zu der Überzeugung gekommen das es sich bis auf die

    gepunkteten Gewindeflansche um Laserschweißnähte handelt. Die werden wohl nie undicht!


    Aber das der Tank leiden kann da er schlecht zugänglich ist zeigen die angefügten Fotos. Ich kann nicht sagen wie alt

    dieser Tank ist, wieviel das Moped gelaufen hat und unter welchen Bedingungen (Allwetter, Salz, mangelnde Pflege etc.).

    Hier macht mich allerdings gerade der Zustand der Kraftstoffpumpenöffnung etwas nachdenklich. Auch der Aufsatz für

    die Tankentlüftung sieht leicht angegriffen aus.


    Sollte man also die Gelegenheit haben diese Stellen einmal zu inspizieren sollte man dies nutzen um den Zustand

    beurteilen zu können.


    Wer sein Moped nicht ewig fährt und dazu noch Saison und nicht Allwetterfahrer ist der braucht sich eher weniger

    Sorgen um den Tank zu machen.


    Angeregt durch das Thema und die Fotos von Winni habe ich mir gedacht das ich das passend zum Thema einmal

    erwähnen könnte. Eventuell interessiert es den ein oder anderen.


    Hier die Fotos:



    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    tompeter


    damit kann man doch leben, so habe ich mir das vorgestellt.


    Das "Universalteile" hier und da einmal nicht gleich passen kenne ich zu gut. Aber genau wie du sage ich

    mir "selbst ist der Mann" und man macht es sich passend, Erfolgserlebnis inklusive.


    Übrigens, deinen Teilsatz "aber das Gefühl, man könnte jederzeit...unbezahlbar" kann ich nur unterstreichen.


    Jetzt kann ich dir nur wünschen das der Wettergott mit uns ein Einsehen hat und uns in ein zwei Wochen

    wenigstens ein paar trockene und halbwegs sonnige Tage beschert.


    Weil, Vorfreude ist ja ganz nett aber auf Dauer wird man davon nicht satt und es bedarf der echten "Fahr-freude".


    "Ich glaube man muß kein Prophet sein um zu ahnen das du mit der Guerrilla Fahrfreude pur erleben wirst." :auto-biker: :handgestures-thumbupright:



    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    DetMainzel


    hallo Winni,


    das nenne ich doch einmal eine aussagekräftige Bilanz.


    Das eine Allwetter-daily-NC nach 3,5 Jahren und 100 tKm nicht mehr werksneu aussieht dürfte jedem klar sein. Das

    vor allem lackierte und verzinkte Stahlteile durch Einwirkung von mineralischem Staub bzw. durch Schmutz in

    Verbindung mit Wasser und Salz leiden ist absolut normal. Auch kleinere Steinschläge z.B. an der Schwinge halte ich

    für normal.


    Das sich Rost gerne von den Kanten gestanzter Stahlteile her ausbreitet weiß jeder der schon einmal Stahlteile

    vom Fahrwerk eines Autos gesehen hat. Durch die Stanzung bildet sich immer ein minimaler Grat auf dem der

    Lack stärker abläuft und hier die Lackschicht dünner ist. Die Stirnseite, also die "Schnittfläche" ist auch nie ganz

    glatt so das auch hier die Lackschicht in ihrer Auftragstärke schwankt. Dies gilt übrigens auch für verzinkte und

    gepulverte Teile.


    Besonders schön kann man dies auf dem Foto vom ABS-Ring sehen. Hier sind die Schnittflächen und Stanzkanten

    verrostet wobei sich gerade hier Wasser und Schmutz in den Stanzlöchern besonders wohl fühlen. Da diese schlecht

    zu entfernen sind kann sich hier die Korrosion besonders gut ausbreiten. Beispielsweise haben ältere Autos oftmals

    einen ABS-Fehler der durch vollkommen verrostete ABS-Sensorringe entsteht.


    Was mich ein wenig ärgert sind die Stanzkanten der verschweißten Tankhalbschalen. Hier denke ich persönlich

    das ich im Lauf der Jahre diesen einmal ausbauen werde um die Kanten zu versiegeln und in einem Abwasch den

    Tank von innen mit der dauerelastischen Wagner 1-Komponenten Tanversiegelung versiegele. Das habe ich vor

    Jahren an meiner BMW gemacht obwohl sie einen Aluminiumtank hatte. Nachdem ich gesehen hatte das es bei der

    K75 - K100 auch durchkorrodierte Tanks gibt habe ich vorsorglich gehandelt.

    (Falls sich jemand für die Wagner Versiegelung interessiert und warum sie wohl das beste Produkt auf dem Markt

    ist der kann sich gerne bei mir per PN melden.)


    Ach ja, die Schlauchschelle auf dem Bremsschlauch für die hintere Scheibenbremse hätte Honda eventuell etwas

    dicker verzinken können das sie an einer für Korrosion prädestinierten Stelle sitzt.


    Wie ich schon gelesen habe scheint Honda teilweise bei den Lackstärken etwas geschlampt zu haben. Das

    finde ich unschön und da ist bei Honda ganz klar eine bessere Qualitätskontrolle durch Lackstärkenprüfung gefragt.


    Aber ich bin mir sicher das auch bei der Konkurrenz derartige Rostnester etc. zu finden sind. Es handelt sich hier

    um Motorräder die in einem preissensiblen Marksegment angesiedelt sind wo jeder Cent bzw Yen zählt.


    Ich denke bis auf ein paar Kleinigkeiten geht die Qualität der NC schon in Ordnung.


    Übrigens, danke für die aussagekräftigen Fotos. Ich habe den Text samt Fotos in hoher Auflösung gespeichert, quasi

    als Nachschlagewerk um zu sehen wo mein Schätzchen Altersflecken bekommen kann.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Alexander J.


    Hallo Alexander,


    nein, ich bin kein Polizist. Ich habe die Infos interessehalber, da ich ja auch nicht ganz legal unterwegs bin,

    einmal gegoogelt. Es gibt da etliche Seiten wo man sofort fündig wird.


    Da ich über die Jahre immer wieder einmal "Achtung Kontrolle" und ähnliche Videos geschaut habe war mir

    der Ablauf bei den Kontrollen und das Verhalten der Polizei halbwegs geläufig.


    Ich bleibe bei meiner Meinung das in deinem Fall ein Verwarngeld die angemessenere "Strafe" gewesen wäre.

    Das Bußgeld halte ich für überzogen da du den "Mangel" vor Ort behoben hast und eine "Gefährdung" bzw.

    eine Beeinträchtigung nicht bewiesen sondern nur vermutet wurde.


    Da hat der Beamte wohl einen schlechten Tag gehabt. Wenn du die, den Beamten nicht veräppeln wolltest, du

    ihnen gegenüber freundlich und in der Sache verständnisvoll aufgetreten bist, dein Moped technisch und optisch

    in gutem Zustand war, wäre ein Verwarngeld angemessen gewesen.


    Shit happens und Polizisten sind auch nur Menschen.


    Happy New Year :text-welcomeconfetti:


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    hallo,


    habe gerade einmal danach gegoogelt und zwei 360° Panoramaaufnahmen, die vom Turm aus gemacht wurden

    gefunden.

    Sie sind beide nicht bei bester Sicht gemacht worden aber lassen erahnen wie weit man da bei günstigen

    Bedingungen schauen kann.


    Gefällt mir :handgestures-thumbupright:


    "Guten Rutsch und frohes neues", Thomas

    (Ja ja ja ich weiß, das gehört nicht zum Thema "Guerrilla", sorry, hat sich halt hier im thread so ergeben.)


    Alexander J.


    hallo Alexander,


    es hörte sich in deinem Beitrag leider so an als wenn du generell die Kontrollen als "reine Schikane" ansiehst.

    Dafür sprach auch: "Hier sind die "Motorrad-Polizisten" einigermaßen gefürchtet." Vermutlich aber doch wohl nur für die

    die etwas zu verbergen haben oder halt wesentlich zu laut oder zu schnell unterwegs sind.


    Was speziell deine Kontrolle anbelangt bin ich bei dir! Warum?


    Ganz einfach, du hast vor Ort den Scheinwerferschutz entfernt, danach war dein Moped gemäß § 19 Absatz 2 StVZO wieder

    legal unterwegs. In solchen Fällen sieht die Polizei erfahrungsgemäß von einem Bußgeld ab und spricht eine Verwarnung

    mit entsprechender Belehrung aus die mit einem Verwarngeld von max. 55 Euro, das meist gleich vor Ort zu entrichten ist,

    abgegolten ist. Dies ist allerdings eine reine Kulanzentscheidung des Beamten.


    Maximal könnten sie ein Bußgeld von 50 Euro für das Fahren des Fahrzeug ohne gültige Betriebserlaubnis verhängen. Durch

    das verhängen des Bußgeldbescheides kommen dann aber noch ca. 28,50 Auslagen + Gebühren dazu, also max. 78,50.


    Wie die von dir erwähnten 100 Euro zustande kommen kann ich dir nicht sagen, ich behaupte das wäre hier in NRW nicht

    zulässig, und wäre ein Akt der Wilkür.


    Ein derartiges Bußgeld oder mehr kann nur ausgesprochen werden wenn durch das Fahren ohne Betriebserlaubnis die

    Verkehrssicherheit beeinträchtigt wurde. Dies sieht aber ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro sowie einen Punkt in Flensburg vor

    was in deinem Fall absolut überzogen und nicht gerichtssicher wäre.


    Was ich allerdings sagen muß:

    Auch wenn die 100 Euro absolut überzogen sind bist du ja nicht ganz unschuldig an dem Ärgernis! Warum?


    Bei Touratech ist folgender Text zu dem Scheinwerferschutz zu lesen:

    Scheinwerferschutz Makrolon mit Schnellverschluss, orange, für KTM 1050, 1090, 1190 Adventure/ R, 1290 Super Adventure

    *OFFROAD USE ONLY*


    Und wenn da "OFFROAD USE ONLY" steht sollte klar sein das sie für den öffentlichen Strassenverkehr nicht zugelassen ist

    und dementsprechend weder über eine ABE bzw. KBA Nr. verfügt.


    Das das Ärger geben könnte sollte dir bewusst gewesen sein und daran sind nicht ausschliesslich die "bösen Streckenposten"

    schuld!


    Ich fahre auch mit einem Spoiler und einem zweiten Abblendlicht welche weder ABE noch eine KBA Nr. haben. Sollte ich deshalb

    Ärger bekommen liegt die "Schuld" allein bei mir und ich kann und werde niemand anderen als mich selbst dafür verantwortlich

    machen.


    "Guten Rutsch und frohes neues"


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    DetMainzel


    hallo Winni,


    das nenne ich eine Demontageanleitung.

    "Schleimermodus ein" Habe von dir aber nichts anderes erwartet "Schleimermodus aus"


    Habe mir das noch nie genau angeschaut und war dann doch erstaunt wie aufwändig allein die Demontage ist.

    Deshalb habe ich deinen Beitrag gleich einmal abgespeichert, denn unverhofft kommt oft und je mehr Infos

    man hat ......................


    "Guten Rutsch und frohes neues"


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Alexander J.


    Du schriebst:

    "Stehen meist bei Feiertagen oder Sam/ Sonntag an Punkten, wo Biker immer vorbei fahren.......reine Schikane!"


    Das kann ich so nicht stehen lassen.

    Es gibt einen ganz klaren Grund warum "die" gerade an Wochenenden "da" stehen.

    Einer der nachvollziehbaren Gründe dafür ist wohl das die meisten Motorradfahrer ihrem Hobby am Wochenende

    nachkommen.


    Wenn alle Motorradfahrer halbwegs normal fahren würden, nicht einige die Strasse zur Rennstrecke deklarieren

    würden und mit hohen Drehzahlen, "Sportauspuff" und ohne db-Eater ihre Mitbürger durch Lautstärke und gefährliche

    Fahrmanöver schikanieren würden sähe das bestimmt wesentlich entspannter aus.


    Und das im Verhältnis zu den Autos gerade an Motorrädern oft und gerne rechtlich fragwürdige Um und Anbauten

    vorgenommen werden dürfte bekannt sein. Auch ich habe 2 Umbauten vorgenommen die je nach Tagesform der

    "Streckenposten" durchgewunken werden könnten aber auch ein Buß oder Verwarngeld fällig werden könnte.


    Gerade die "schnell und Lautfahrer" bringen die im Durchschnitt halbwegs vernünftigen Motorradfahrer in Verruf.

    Durch deren egoistisches Verhalten wurden auch in meiner Umgebung schon schöne kurvige Strecken gesperrt.


    Wer von euch, wie auch ich schon einmal Videos von Streckenkontrollen gesehen hat muß wohl zugeben das die

    "Streckenposten" von so manchem Motorradfahrer wohl für blöd gehalten werden. Das sich diese dann provoziert fühlen

    ist durchaus nachvollziehbar. So mancher Fahrer ist plötzlich unwissend und beim letzten TÜV war doch angeblich noch

    alles in Ordnung, ja neee isss klaaa. Die Vielzahl der Begründungen und Ausreden ist schier unendlich.


    Ich behaupte, die meisten wissen ganz genau was an ihrem Moped nicht so ganz "legal" ist.


    Was mich bei Befragungen von den, ich nenne sie einmal "auffällige Fahrer", ärgert ist die immer wieder gleiche

    Begründung für ihr Verhalten:


    Ich bin ein freier Bürger und will meine Freiheit (laut, schnell und gefährlich) geniessen, das ist mein gutes Recht.


    Da frage ich: Ist das tatsächlich so?


    Ich habe hier schon einmal geschrieben:

    Die Freiheit des einen ist auch immer die Freiheit des anderen.

    Wenn ich mit einem wesentlich zu lauten Motorrad und einer zugleich agressiven Fahrweise z.B. Sonntags durch die

    Gegend fahre schränke ich die Freiheit derer ein die z.B. nach einer harten Arbeitswoche einfach nur im Garten die Sonne

    und etwas Ruhe geniessen wollen.

    Was gibt jemanden das Recht das zu ignorieren und vielen, gerade älteren Menschen die Freizeit zur Hölle zu machen?

    (eins ist sicher, wir werden alle älter)


    Und gerade auch aus diesem Grund dürfen wir uns nicht wundern wenn sich Menschen zu Recht beschweren weil einige

    "Kollegen" ohne Rücksicht auf Verluste meinen wilde Sau spielen zu müssen und uns "Motorradfahrer" in der Gesamtheit

    in Verruf bringen.

    Und genau deshalb sind die "Streckenposten" schon seit längerem angehalten vermehrt Kontrollen durchzuführen.

    Wundern tut mich das nicht.


    Und ja, auch bei mir brechen keine Begeisterungsstürme aus wenn ich rangewunken werde. Der oder die Reifen können

    je nach Messpunkt auch schon einmal unterhalb der Verschleissgrenze sein und man ist auf das Wohlwollen der

    "Streckenposten" angewiesen.


    Aber auf eins kann ich mich bei mir verlassen, ich kommuniziere immer auf Augenhöhe, bleibe freundlich und halte keinen

    für doof. Damit bin ich immer gut gefahren. Und das ist keine Ar...kricherei sondern beruht auf gesundem Menschenverstand

    sowie einer alten Weisheit:

    "Wie man in den Wald hineinruft............................" ihr wisst schon.

    Oberschlaumeierrei erkennen sie durch Erfahrung übrigens sofort und diese "Schlaumeier" schwächen aus Dummheit

    oder Arroganz nur ihre "Verhandlungsposition".


    Und ja, über die Sinnhaftigkeit und Höhe des ein oder anderen Verwarn bzw. Bußgeldes bis hin zu Stillegung vor Ort lässt

    sich durchaus streiten, da bin ich dabei.


    Aber es ist momentan wie es ist.

    Dafür können wir "halbwegs Normalos" uns bei der anscheinend beratungsresistenten

    "kurvenwetzenden Hochdrehzahl Anti-db-Eater-Fraktion" bedanken, wobei ich gewisse großvolumige, oftmals

    amerikanische Motorräder, die als Auspuff gerade einmal eine Brennraumverlängerung haben, mit einschliesse.

    Nein, auch wenn ihr Moped fahrt seid ihr nicht meine Freunde und ich bekomme auch weiterhin jedesmal eine Lähmung

    ihm linken Arm wenn ich euch selbst auf dem Moped schon aus der Entfernung höre.


    Erst wenn das abnimmt ist damit zu rechnen das der Ruf der Motorradfahrer wieder einen Aufwärtstrend erfährt und

    Streckenkontrollen abnehmen. Es wäre allerdings naiv zu glauben das das kurzfristig geschieht.


    Wir sind alle keine Engel und wer noch niemals auf einer Landstrasse über 100 Km/h gefahren ist werfe den ersten Stein.

    Alles halb so wild, aber an der momentanen Situation sind hauptsächlich die oben schon beschriebenen "Extremisten"

    schuld. Das ist aber nur meine unumstössliche Meinung.


    Und das das hier wieder ellenlang geworden ist ist allein meine Schuld.


    "Guten Rutsch und und frohes neues"


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    tompeter


    jetzt habe ich mich aber gerade etwas erschrocken.

    Da hat dich wohl die Ungeduld zu einer künstlerisch wertvollen "Laubsägearbeit" verleitet.

    Das kannst du dem Prachtstück doch nicht antun.


    Aber ich bin mir sicher das läßt du nicht auf sich beruhen, das schreit nach einer besseren, suberen Lösung.


    Vorab schon einmal an dich und alle Mitlesenden: "Guten Rutsch und frohes neues"


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink: