Beiträge von ThomasLIP

    DetMainzel


    Da sehe ich ja erstaunlich viele Parallelen. Teile deines Textes hätten von mir sein können.

    Ich habe gerade gestern an der Fräse POM gefräst. Ich möchte aber noch nicht sagen was es geworden

    ist, weil ich da spasseshalber mal ein Bilderrätsel draus machen möchte welches ich hier dann poste.


    Ich habe ja schon die dollsten Sachen gemacht aber genau wie bei dir ist beim Steuergerät, also bei der

    busgesteuerten Hochfrequenzelektonik dann aber auch bei mir Schluß.


    Ich habe zwar schon an meinem A2 den Bus des Komfortsteuergeräts wegen eines sporadischen Fehlers

    auf Funktion geprüft und festgestellt das eine der Leitungen angescheuert war und zeitweilig an Masse lag,

    aber das war's.

    Mein preiswert-Oszilloskop hat einfach nicht die Auflösung (Abtastrate) um die hochfrequenten Signale

    sauber darzustellen. Aber immerhin konnte ich erkennen ob sich auf der Busleitung überhaupt was tut

    und so fand ich dann den sporadischen Fehler. Aber für den Fall der Fälle min. 4-500Eur für ein Oszi,

    nee, das muß nicht sein.


    Standardelektrik habe ich über die Jahre schon öfters gemacht, aber habe ich dabei Spaß gehabt? :?

    Nee, nicht so wirklich, bis auf das Erfolgserlebnis wenn's wieder funktioniert war da nicht viel.


    Und Schweissen und Flexen unterm Auto ohne Bühne und nur mit Rampen? :angry-screaming:

    Ich habe es gehasst, wat nen Scheiß. Früher hatte ich als Funzel unterm Auto meist Kabellampen mit

    Glühobst. Und wie das so war, ein zwei Schweissperlen und schwupp di wupp, kann mir mal jemand ne

    neue Birne unter's Auto schieben. Ja da kam Freude auf. :angry-fire:


    Aber vor diesen spassigen Tätigkeiten blieb ich Gott sei Dank schon seit Jahrzehnten verschont.

    Und wenn's dann doch einmal nötig wäre, mein Kumpel hat wenigstens ne Bühne. :)

    Und der A2? Der kann nicht rosten, Alu sei dank. :handgestures-thumbupright:


    Der Unterschied zu früher ist das ich damals um des Bastelns willen gerne geschaut habe was man denn

    eventuell noch "optimieren" könnte, da bin ich heute tiefenentspannt. Alles kann, nicht muß.

    Mal die Flüssigkeiten wechseln etc.. Halt das Übliche.

    Obwohl, an der NC habe ich einige individuellere Lösungen realisiert, das hat dann aber auch Spaß gemacht

    und hier war der Weg das Ziel.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ich mache seit Jahrzehnten am Auto sowie dem Motorrad alles selbst.


    O.k. die männliche Seite unserer Familie ist komplett technisch vorbelastet. Das sind natürlich

    perfekte Voraussetzungen. Und wenn man dann wie ich noch über eine komplette Werkstatt

    mit Fräse Drehbank etc. verfügt die ich aus der damaligen Firma meines Vaters übernommen

    habe ist es quasi Pflicht alles selber zu machen.


    Es macht mir Spaß und ich habe den Ehrgeiz alles selber zu machen. Seit dem ich Auto und Motorrad

    fahre waren diese nie in einer Werkstatt. Schon mit ca. 12 Jahren haben meine Freunde und ich die

    ersten Mopeds vom Schrott geholt und sie fahrtüchtig gemacht. Der Stadtwald war unsere bevorzugte

    "Teststrecke", soetwas wäre heute unmöglich. 1x haben sie uns dann aber doch erwischt. :angry-tappingfoot:


    Mein erstes Auto war ein R4 mit leichtem Unfallschaden. Den habe ich geschweist etc., dunkelblaumetallic

    lackiert, einen stärkeren Motor vom R6 eingebaut, Armaturenbrett und Fahrersitz geändert und und und.

    Ja so fing das an.


    Aber nein, ich bin nicht jeden Tag am basteln, so schlimm ist es nicht, nur wenn etwas anliegt.


    Meine NC z.B. habe ich mit 3017 Km auf dem Tacho preiswert mit einem leichten Unfallschaden gekauft

    mir gebrauchte Teile besorgt und über den Winter fertig gemacht. Da wurde geschraubt, lackiert, die Platine

    der Armaturen nachgelötet etc. und im Frühling stand sie dann da wie neu.


    Elektrik etc., Reifenwechsel alles do it yourself, ist für mich Ehrensache.


    Ich kann aber voll und ganz verstehen wenn andere ihre NC in die Werkstatt bringen. Bei jedem sind Talente

    und Interessen anders gelagert und nicht jeder hat die Möglichkeiten und eventuell auch nicht die Zeit dafür

    wie ich.


    Gruß, Thomas :boywink:


    P.S. ich habe gerade gesehen das das Thema Garantie für manch einen Grund dafür ist nicht selber Hand anzulegen.

    Ich habe persönlich noch nie ein Fahrzeug, bis auf meine Zündapp KS50 besessen das noch Garantie hatte.

    Ich habe es immer den anderen überlassen den Anfangs höheren Wertverlust eines Fahrzeugs zu tragen.

    Wie schon geschrieben mache ich alles selbst bis zur Operation am offenen Herzen. Auf diese Weise habe ich

    es geschafft meinen BMW E34 28 Jahre altern zu lassen bevor ich mir den A2 gekauft habe. Und der BMW? Der

    fährt heute noch.

    DCT_Ewald


    Ich habe 22 Jahre eine K75 gefahren. Obwohl sie eine höhere Literleistung sowie eine höhere Verdichtung hat

    K75: 100PS/Liter, Verdichtung: 11:1 ---- NC750: 73PS/Liter, Verdichtung: 10,7:1

    ist sie klaglos auch mit osteuropäischem Sprit zurechtgekommen.


    Ich habe sie fast durchgehend mit Super E5 95 Oktan gefahren. Als sie ca. 28 Jahre alt war habe ich

    einmal den Zylinderkopf abnehmen müssen. Ergebnis: Ein sauberer Brennraum sowie minimalste

    Verkokung der Ventile. Obwohl sie von mir recht entspannt bewegt wurde waren auch auf dem

    Kolbenboden keine nennenswerten Verkokungen zu erkennen. Alles im grünen Bereich. Es gab bei

    der K75 keinerlei Grund einen Prämiumsprit zu tanken und das gilt dann natürlich erst recht für die NC.


    Alles gut, die NC ist quasi ein Allesfresser.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Sven1976


    Ein Bekannter von mir ist ein eingefleischter He-Fan und war schon mehrfach auf der Grayskull Con.

    Ich hoffe das der Wettergott noch ein Einsehen hat. Denn was wäre schöner als 2 Hobbys mit einander

    zu verknüpfen. Ich drücke dir die Daumen. Also Petrus, bitte Sonnenschein vom 05 bis 7 September.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ronny.Ste


    In 5-Monaten ca. 12.000 Km! Alter Schwede.


    Ich frage mich langsam, bin ich überhaupt ein richtiger Motorradfahrer? :think:


    Ich fahre ca. 4-5 tKm im Jahr.

    Aber wie ich der Tabelle entnehme bin ich ja nicht ganz allein.

    Zugegeben, ich bin bekennender Schönwetter-Saisonfahrer (03/11) und unter ca. 5° bis 8° bleibt das Mopped

    stehen. Wenn ich eine Tour plane schaue ich vorab den Wetterbericht. Bewölkt ist o.k, gerade im Herbst aber Regen?

    Hut ab, ihr seid schon harte Kerle, bin ich ein Weichei? :think:


    Wenn ich mich nicht irre führt "DetMainzel" was hier die gefahrenen Kilometer anbelangt wohl

    die Statistik an. Mit seiner 2ten NC hat er in 3,5 Jahren schon wieder 122.000 Km gefahren und ich

    meine mich erinnern zu können das er mit seiner ersten NC auch knapp 200,000 Km gefahren ist.


    Ca. 320.000 Km! Angenommen ich wollte das noch schaffen müßte ich aber sehr sehr alt werden, Respekt! :handgestures-thumbupright:


    Aber nicht nur "DetMainzel" scheint kein "Weichei" wie ich zu sein, laut Tabelle sind da ja noch einige andere

    die sich kilometertechnisch nicht verstecken brauchen :handgestures-thumbupright: .


    Gruß, Thomas :boywink:

    Ich finde es interessant das derartige Fragen immer wieder einmal auftauchen.


    Ich weiß nicht ob es bei allen Jahrgängen der NC der Fall ist aber bei meiner NC RC88 befindet sich

    im Sicherungs und Relaiskasten ein freier Steckplatz für ein Relais. Dazu ein freier Steckplatz für die

    dazugehörige Sicherung. Auf der rechten Seite unter der Verkleidung befindet sich auch noch ein

    sogenannter Optionsstecker.


    Warum da nicht einfach einen Verbraucher anschliessen. Sobald die Zündung aus ist fällt das Relais

    ab und der Verbraucher wird abgeschaltet.

    Und das ist ja nicht das einzige Relais. Wenn das Optionsrelais schon belegt ist sucht man sich halt ein

    anderes Relais und schaltet parallel dazu einen Verbraucher mit Sicherung. Wenn einem das nicht geheuer

    ist schliesst man parallel zuden Ausgangsleitungen + und - eines Relais noch ein zweites welches dann geschaltet

    wird. Den Strom der den Verbraucher schaltet kann man sich zur Not und wenn man sich nicht so auskennt

    von der Batterie holen. Aber dann separat mit einer Sicherung absichern!


    Wo ist das Problem? Stattdessen aufwändige Lösungen verbauen bei denen man genauso Kabel verlegen

    muß?

    Verstehe ich nicht.


    Und wer seine Batteriespannung im Auge behalten möchte der kann sich bei Aliexpress und Co. ein

    Minivoltmeter für nen Appel und nen Ei besorgen. Da braucht man keine Thunderbox oder was auch immer.


    Ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich habe übrigens den von Honda verbauten optionalen Relaissockel

    samt Sicherung genutzt. Eleganter geht es meiner Meinung nach nicht. Das Standartrelais habe ich natürlich

    nicht von Honda. Das ist ein stinknormales OMRON 12V Relais von Reichelt, ich meine für 2,20.

    Warum einfach wenn es auch kompliziert geht.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Lorenz


    E100? Bist du dir sicher? E100 ist ein reiner Ethanolkraftstoff der bis zu 100% Bioethanol enthält.

    Ich frage nur weil ich meine das es das nur in größeren Mengen in Brasilien gibt.

    Da aber auch die Skandinavier sehr umweltbewust sind kann das natürlich sein.


    Habe gerade nachgeschaut, in Skandinavien gibt es Super mit 95 Oktan und Super-Plus mit 98 Oktan

    und E85 ein Benzin Ethanol Gemisch mit 107 Oktan. Das verrückte und was viele nicht wissen ist das

    je höher der Ethanolanteil im Sprit ist je klopffester ist er was beim NC-Motor allerdings nicht zum tragen

    kommt. Da kannste ordinäres Super mit 95 Oktan tanken, null Problemo.


    Ich vermute du hast dort oben Super mit 95 Oktan oder Super Plus mit 98 Oktan getankt

    und der hochgezüchtete NC-Motor hat sicherlich geklopft und geklingelt wie verrückt :laughing-rolling:


    Nein, Scherz bei Seite, auch mit 95 Oktan fühlt sich der NC-Motor pudelwohl.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Howards


    Ich habe nur einmal schnell gegoogelt:


    Aus dem Roadattack4-Flyer:

    › Neues Silika-Compound für eine noch bessere

    Nasshaftung – insbesondere bei kalten und

    rutschigen Bedingungen – ohne einen

    negativen Einfluss auf die Laufleistung

    • Das Compound wurde ebenfalls auf die

    Nutzung mit ABS Systemen abgestimmt

    › Neue Harze-Mischung für einen noch

    griffigeren Reifen

    • Das Compound ist dadurch noch flexibler

    und weist einen besseren Grip bei nassen

    und kalten Bedingungen auf

    Vollsilika-Compound am Vorderrad für besseren

    Grip bei Nässe und Kälte

    › Neue Polymer- und Harze-Mischungen für eine

    bessere Abriebsbalance des ContiRoadAttack 4


    Wenn nur der Vorderreifen wie im Flyer zu lesen ist eine Vollsilica-Compoundmischung ist

    was ist dann der Hinterreifen? Na sicherlich auch eine Mischung aus mehr als 2 Komponenten

    Du sagst ja es ist eine Einkomponeten-Mischung wozu ich sagte das das nicht richtig ist! (siehe unten)

    Kann es sein das dir nicht klar ist was Compound bedeutet?


    Hier einmal eine Erklärung was eine Compoundmischung ist. Ich habe sie per copy and paste hier

    eingefügt und kein Wort verändert! Lediglich das entscheidende habe ich hervorgehoben.

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    Was ist eine Compound-Mischung?


    Eine Compound-Mischung ist ein Verbundwerkstoff, der aus mindestens zwei fest miteinander verbundenen Komponenten besteht, um gezielt bestimmte Materialeigenschaften zu optimieren oder anzupassen. Im Bereich der Kunststoffe und Elastomere werden dem Basispolymer (z. B. Kunststoff oder Kautschuk) durch den Prozess des Compoundierens verschiedene Zuschlagstoffe wie Füllstoffe, Weichmacher, Pigmente oder Alterungsschutzmittel beigemischt, um die gewünschten technischen Eigenschaften wie Härte, Abriebfestigkeit, Farbe oder Temperaturbeständigkeit zu erzielen.

    (Anmerkung von mir: Silica ist bei eigentlich allen Strassenreifen für Moppeds immer eine von mehreren Komponenten)


    Bestandteile einer Compound-Mischung


    Eine typische Compound-Mischung kann folgende Komponenten enthalten:

    Basiselastomer/Polymer: Der Grundstoff des Compounds, wie z. B. ein Kautschuktyp oder ein Kunststoff.

    Füllstoffe: Materialien wie Ruß oder Kieselsäure, die die Festigkeit und Abriebbeständigkeit erhöhen können.

    Weichmacher: Zusätze, die die Flexibilität und Verarbeitbarkeit des Materials verbessern.

    Alterungsschutzmittel: Chemikalien, die das Material vor Verschleiß und Alterung schützen.

    Vulkanisationsmittel: Bestandteile, die im Gummibereich eine Vernetzung bewirken und so das Material formbeständig machen.

    Farbpigmente: Zur Einführung gewünschter Farben in das Endprodukt.


    Zweck der Compound-Mischung

    Verbesserung der Materialeigenschaften:

    Durch die Beimischung der Zusätze können mechanische, thermische, elektrische oder optische Eigenschaften des Materials

    gezielt optimiert werden.

    Anpassung an spezielle Anforderungen:

    Die Zusammensetzung wird auf die spezifischen Anforderungen bestimmter Anwendungen zugeschnitten.

    Kosteneffizienz:

    Minderwertige oder recycelte Kunststoffe können mit hochwertigeren Materialien gemischt werden, ohne die Leistung zu

    beeinträchtigen.


    Wie du siehst ist ein Compound eine Mischung aus mindestens zwei fest miteinander verbundenen Komponenten!

    Und wenn du aufmerksam gelesen hast kommen in eine Reifenmischung nicht nur 2 sondern etliche Komponenten!

    Aber du sagst Reifen sind einkomponentig und das ist definitiv falsch!!!


    Auch der Conti-Roadattack 4 besteht aus einer Compoundmischung, also aus mehreren Komponenten zu denen

    natürlich heutzutage bei modernen Reifen für die Strasse auch Silica gehört!


    Hättest du dir meinen verlinkten Artikel von "MOTORRAD" durchgelesen hätte dir das eigentlich schon klar sein müssen.


    Aber vielleicht interessiert das obige ja den ein oder anderen und findet es interessant das unsere Reifen immer aus einer

    Mischung mehrerer Komponenten bestehen wobei ein Bestandteil heutzutage eigentlich immer Silica ist.

    (Warum Silica? einfach auf den Link klicken.)

    Silica im Motorradreifen: Was kann es?
    Silica ist seit Jahren der Hauptgrund für die starken Leistungen moderner Reifen. MOTORRAD erklärt, was ein Salz im Reifen alles kann.
    www.motorradonline.de


    Gruß, Thomas :boywink: