Beiträge von ThomasLIP

    Bei Suzuki denke ich liegt es auch daran das sie ihr Händlernetz über die Jahre ausgedünnt haben.

    In den 80gern 90gern gab's Suzuki an jeder Straßenecke und Suzuki war einer der Großen.

    Da können wir und auch wohl HONDA nicht meckern.


    Wenn man die Zulassungszahlen über die Jahre in % anschaut würde ich sagen das die NC

    durchaus ein Erfolgsmodell ist, und das seit 14 Jahren.


    Das "New Concept", das in gewisser weise ein Nischenprodukt ist, findet nach wie vor

    seine Käufer.

    Von der rein mechanischen Seite hat sich am Motor kaum etwas verändert und sich

    dieser auch für Vielfahrer als äusserst zuverlässig, sparsam und angenehm fahrbar heraus-

    gestellt.

    Natürlich hat über die Jahre, wie bei anderen Motorrädern auch, mehr Elektronik Einzug

    gehalten. Da ist der Fortschritt nicht aufzuhalten und hat auch hier seinen Sinn.

    Der Rahmen wurde 1x leicht abgeändert (etwas leichter) und natürlich wurde die Optik

    immer wieder nachgeschärft aber das Grundkonzept ist gebleiben.


    Da sie primär, laut dem Projektmanager, hauptsächlich für den asiatischen Markt konzipiert

    wurde, sich aber auch in Europa etc. gut verkauft zahlt sich die NC für HONDA nach wie vor

    aus. Das kann sich auch für Käufer auszahlen die die NC länger fahren möchten da im

    Fall der Fälle Ersatzteile, egal ob gebraucht oder neu zur Verfügung stehen. Das sieht bei

    gewissen Exoten ganz anders aus.


    Und zum "Sonderfall" BMW. Ich glaube das so mancher eine BMW aus Prestigegründen ohne

    weiter nachzudenken kauft und fährt obwohl gerade bei den älteren Herrschaften so mancher

    wohl mit einer NC besser bedient wäre da ihr, ihm das Konzept der NC sogar mehr entgegen käme.

    Bei mir war es so. Nach meiner K75 habe ich auch mit einer gebrauchten Boxer geliebäugelt und

    bin eine Gebrauchte probegefahren obwohl ich mich auch schon mit der NC auseinandergesetzt

    habe.

    Kurz danach habe ich dann eine NC-Schalter sowie eine NC-DCT probegefahren.

    Gerade die NC-DCT hat mich so überzeugt das die BMW schlagartig uninteressant wurde.

    Auch wenn ich mich wiederhole, Die NC-DCT ist mir nach ein paar Änderungen wie auf den

    Leib geschnitten, sie ist "mein Motorrad" und wird es hoffentlich lange bleiben.


    Und wie ihr seht und von mir nicht anders gewohnt seid ist es wieder kurz und knapp geworden :lachen:


    Gruß, Thomas :boywink:

    Wie "Unibike" schon sagte, in der kalten Jahreszeit dauert es ein wenig bis die "Kaltstartanreicherung"

    von der Motorelektronik zurückgenommen wird. Da kann Anfangs schon einmal bei der Momentan-

    verbrauchsanzeige eine 5 vor dem Komma stehen. Ist die Strecke dann recht kurz wird sich das bei

    moderater Fahrweise so um die 4 Liter einpendeln.


    Ist es allerdings im Sommer recht warm und fährt man längere Strecken habe ich schon mehrmals

    Verbräuche unter 3 Liter gehabt. :) Dabei bin ich nicht langezogene Bundesstraßen sondern meist

    recht kurvige Land und Kreisstrassen mit moderaten Steigungen gefahren. Das waren dann

    eher Genusstouren mit sanfter Gashand mit max. 100 Km/h. Ich habe es dabei nicht erzwungen

    sondern bin so gefahren wie es mir Spaß gemacht hat. Mein unfreiwilliger Rekord lag laut Verbrauchs-

    anzeige bei 2,7 Liter. :clap:


    Die Verbrauchsanzeige ist übrigens sehr genau. Anfangs habe ich aus Neugier Buch geführt um die

    Genauigkeit zu überprüfen. Ergebnis, manchmal zeigte sie sogar ca. 0,1 bis max 0,2 Liter zu wenig an

    aber niemals zu viel!

    Seit dem verlasse ich mich auf die Anzeige und wenn ich gerade Lust hatte rechnete ich anhand der

    Tankquittungen nach was ich aber schon ewig nicht mehr gemacht habe.


    Was den Verbrauch auf längeren Autobahnetappen bzw. in der Großstadt bei Stop and Go und auf

    "echt bergigen Strecken" anbelangt kann ich allerdings nicht mitreden.


    Ich habe die NC primär nicht wegen des geringen Spritverbrauchs gekauft, nehme den angenehmen

    Nebeneffekt aber gerne mit. Danke HONDA :handgestures-thumbupright:


    Gruß, Thomas :boywink:

    alprider


    Von einer "Extrawurst war nie die Rede. Es geht um die Verhältnismäßigkeit einer Strafe - Bußgeld!

    Nur mal so als Gedächtnisstütze und um die Größenordnungen zurechtzurücken.


    Deutschland: Bußgeld innerorts


    bis 10 km/h zu schnell gefahren

    30 €

    -

    -

    11 - 15 km/h zu schnell gefahren

    50 €

    -

    -

    16 - 20 km/h zu schnell gefahren

    70 €

    -

    -

    21 - 25 km/h zu schnell gefahren

    115 €

    1

    -

    Deutschland: Bußgeld ausserorts

    bis 10 km/h zu schnell gefahren

    20 €

    -

    -

    11 - 15 km/h zu schnell gefahren

    40 €

    -

    -

    16 - 20 km/h zu schnell gefahren

    60 €

    -

    -

    21 - 25 km/h zu schnell gefahren

    100 €

    1

    -


    Wenn du so ein aufmerksamer Fahrer bist das dir soetwas niemals passieren könnte, Glückwunsch. :thumbup:

    Dann bist du wohl eine löbliche Ausnahme die sich mehr auf die Strasse konzentriert als auf die

    teilweise grandiose Natur.


    Gruß, Thomas :boywink:

    Das Problem an der Sache ist das man gerade in Ländern wie z.B. der Schweiz Österreich

    etc. als Motorrad fahrender Tourist gerade bei der schönen Landschaft seine Augen

    durchaus nicht immer auf die Strasse und Verkehrsschilder gerichtet hat.


    Da ist es schnell und ungewollt einmal passiert das man in eine solche "Falle" hineinfährt.

    Und wenn ich mir überlege das dann Fahrzeuge sogar sichergestellt werden können

    sehe ich nicht mehr im Ansatz eine Verhältnissmäßigkeit zwischen der Geschwindigkeits-

    überschreitung, der Strafe und den Unannehmlichkeiten die einem Touristen dadurch

    entstehen.


    Ein vierstelliger Betrag inkl. Gebühren etc. für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von

    21 Km/h für einen Touristen der auch Geld ins Land bringt halte ich für überzogen, nein

    sogar für unverschämt.


    Ich zitiere noch einmal:

    "Genau in diesem Moment wurden wir geblitzt. Ich selbst fuhr zu diesem Zeitpunkt 26 km/h

    zu schnell, woraus sich nach Abzug der Korrektur 21 km/h ergaben.

    Nur wenige Wochen später kam ein Brief mit der Geldstrafe: Geldstrafe CHF 600, Untersuchungs-

    gebühr CHF 260 und CHF 80 Barauslagen.

    Insgesamt umgerechnet mehr als 1.000 Euro." :?

    Willkommen in der Schweiz :shock:

    Gruß, Thomas :boywink:

    Wer hat's erfunden? Die Schweizer!

    Was haben sie erfunden? Die Wegelagerei!

    "Verkehrserziehung nach der Holzhammermethode" :shock:
    So schön die Schweiz auch sein mag, aber ohne Tempomat würde ich da wohl nicht

    hinfahren. Derart horrende und dazu teilweise wohl sehr willkürlich erhobene

    Bußgelder haben mit Verhältnismäßigkeit nichts mehr zu tun. :handgestures-thumbdown:


    Das macht mir die Eidgenossen irgendwie unsympathisch. ;(


    Gruß, Thomas :boywink:

    mulle

    Ich habe gerade einmal die KI bemüht:


    "Eine „Karre“ bezeichnet primär ein ein- bis vierrädriges, einfaches Transportmittel,

    das meist geschoben oder gezogen wird."


    Dann will ich doch einmal hoffen das dein "Mopped" nicht sone "Karre" ist die du

    meist ziehen oder schieben musst. ;)


    Da kann man mal sehen wie unterschiedlich doch die Bezeichnungen für unsere

    Motorräder sein können.

    Für mich, und ich glaube das gilt allgemein für unsere Region, ist das Wort "Karre"

    eher negativ besetzt.

    Man sagt z.B. die "Dreckskarre" springt wieder einmal nicht an. Oder, was hast du

    dir denn da für eine alte "Karre" zugelegt...........


    Schon interessant.


    Gruß, Thomas :boywink: