Beiträge von Jowe

    Danke, das ist mal ein venünftiger Hinweis !

    Ich hatte bzw. habe andere Mopeds.
    Aber solange du nicht auf dem Kringel fährst kommt man mit der NC immer noch ganz gut zurecht. Man muß halt wissen, wann Schluss ist mit Schräglage.


    Und ich ticke halt auch ein wenig seltsam. Mir hat es schon immer Spaß gemacht mit unterlegenem Material die Sportler oder GS-Fahrer zu ärgern :)


    Vor zwei Jahren habe ich eine Ausfahrt angeführt mit 13 Mopeds bei der ich mit der Enfield Himalayan meiner Freundin unterwegs war. Zuerst wurde ein wenig die Nase gerümpft, als ich mit dem 24-PS-Teil aufgetaucht bin.


    Aber: Ich habe die Route bestimmt, und die war seeehr kurvig :)


    Bei der Mittagspause kamen Beschwerden, dass ich angeblich zu schnell vornewegfahre und mein Bremslicht defekt sei.
    (direkt hinter mir fuhr jemand mit einer FJR 1300 mit 143 PS......)

    Also: Durch den drehmomentstarken Motor ist man auf Landstraßen mit der NC sehr gut unterwegs. Man muß halt die Fahrwerksgrenzen der Hond kennen und entsprechend berücksichtigen.

    Die Schräglagenfreiheit bei meiner RH09 ist wirklich nicht berauschend. Man kann das durch eine etwas geänderte Fahrtechnik relativ gut ausgleichen. Die Rastennippel habe ich schon lange gegen Schrauben aus Titan getauscht (schöne Funken).

    Das Hauptproblem ist meiner Meinung aber, das das Moped rechtsherum hart mit Bremshebel und Auspuff aufsetzt. Und das wird dann gefährlich !

    Ich hatte dadurch schon zweimal einen üblen Versetzer und fand mich dann einen halben Meter weiter außen auf der Fahrbahn wieder.

    Zum Thema:
    ich bin aus Doofheit gegen den Baum in unserem Vorgarten gefahren mit dem Ergebnis, dass der LED-Blinker meiner RH09 abgebrochen ist.


    Habe ihn mit Klebeband befestigt, geht auch so weit, aber Kleben wäre beser.


    Hat jemand eine Ahnung was das für ein Material ist ?

    Hallo zusammen,
    bin gerade auf eine interessante Lösung für einen Tankrucksack gestoßen:

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    Thema Kettenspannung:
    Neuer Kettensatz wurde von meiner Werkstatt montiert, aber nur weil ich keinen pneum. Schlagschrauber zuhause habe um die Ritzelmutter zu lösen. Das war vor etwa 1.700 KIlometern. Seitdem gut unterwegs gewesen, aber nicht großartig nach der Kette geschaut. Nur darauf geachtet, dass sie immer gut geschmiert ist.

    Am Heiligabend auf dem Rückweg vom Treffen am Großen Feldberg im Taunus auf der Autobahn etwas Gas gegeben. Plötzlich war bei ca. 160 km/h der Vortrieb weg. Dichtbefahrene Autobahn !

    Ich sofort Kupplung gezogen und auf dem Standstreifen ausgerollt, ca. 1 km von der Ausfahrt entfernt.

    Ich mir vorgestern mal das Drama angeschaut: Die Kette ist tatsächlich nur vom Kettenrad hinten abgesprungen, ein paar Kratzer an den Kettenradschrauben, sonst nichts.

    Das ist mir in fast 40 Jahren Mopedpraxis noch nie passiert - nicht mal bei der Enduro wo ich aufgrund der 300 mm Federweg und im Dreck die Kette grundsätzlich immer sehr locker einstelle.

    Hier hatte ich wohl mindestens zwei Weihnachts-Schutzengel die mitgeflogen sind. Hätte auch anders ausgehen können.

    Also: NICHT Nachmachen !

    Ach so: Die Honda sieht halt versifft aus, wenn man im Winter unterwegs ist und dabei auch Schotterwege benutzt. Wird aber regelmäßig geputzt wg. Salz, etc.

    Und die neue Kette ist eine gute DID-Kette und kein Billigteil.

    Honda NC 750X, RH09, 2022 mit 4.500 km gekauft, jetzt knapp über 60.000 auf der Uhr.

    Ich hatte meine RH09 als Vorführer gekauft. wollte eigentlich eine DCT, aber diese war auf dem Markt schlichtweg nicht verfügbar - oder nur zu absurd hohen Preisen.


    Ich habe mich an den Schalter inzwischen gewöhnt, vor allem weil die Kupplung wirklich extrem leicht geht.


    Fürs Hochschalten brauche ich (außer beim Anfahren und im Angriffsmodus) ohnehin keine Kupplung. Runterschalten klappt auch smooth beim Rollen.

    Super erklärt ! Selten, dass jemand mal so einen Aufwand betreibt !

    An meiner Enduro habe ich 300 mm Federweg !

    Auch da gibt es im Handbuch Vorgaben wie der Kettendurchhang einzustellen ist - auf dem Seitenständer.


    Vor Jahren habe ich mir mal die Mühe gemacht und mit Spanngurten das Heck soweit runtergezogen, dass die Schwinge wagrecht stand (eine Ebene mit dem Ritzel).

    In dieser Stellung war die Kette bei der vorgeschriebenen Einstellung relativ stramm, aber nicht zu extrem gespannt. Werkseinstellungen sind also korrekt.

    Allerdings: Fährst du im Sand oder Matsch empfiehlt sich die Kette lockerer einzustellen, da durch Schmutz/Sand zwischen Kettenrad und Kette der Extrempunkt schnell überschritten werden kann.

    Grundsätzlich stelle ich die Kettenspannung auch an der NC immer ein wenig zu locker ein. Eine zu stramm gespannte Kette belastet unnötig das Lager am Ritzel und könnte im Extremfall zum Riss der Kette führen (kenne aber niemanden, dem das passiert ist). Bei einer - leicht - zu lockeren Kette besteht nicht die Gefahr des Abspringens, maximal ein leichtes Schlagen und Unruhe beim Fahren.