Thema Kettenspannung:
Neuer Kettensatz wurde von meiner Werkstatt montiert, aber nur weil ich keinen pneum. Schlagschrauber zuhause habe um die Ritzelmutter zu lösen. Das war vor etwa 1.700 KIlometern. Seitdem gut unterwegs gewesen, aber nicht großartig nach der Kette geschaut. Nur darauf geachtet, dass sie immer gut geschmiert ist.
Am Heiligabend auf dem Rückweg vom Treffen am Großen Feldberg im Taunus auf der Autobahn etwas Gas gegeben. Plötzlich war bei ca. 160 km/h der Vortrieb weg. Dichtbefahrene Autobahn !
Ich sofort Kupplung gezogen und auf dem Standstreifen ausgerollt, ca. 1 km von der Ausfahrt entfernt.
Ich mir vorgestern mal das Drama angeschaut: Die Kette ist tatsächlich nur vom Kettenrad hinten abgesprungen, ein paar Kratzer an den Kettenradschrauben, sonst nichts.
Das ist mir in fast 40 Jahren Mopedpraxis noch nie passiert - nicht mal bei der Enduro wo ich aufgrund der 300 mm Federweg und im Dreck die Kette grundsätzlich immer sehr locker einstelle.
Hier hatte ich wohl mindestens zwei Weihnachts-Schutzengel die mitgeflogen sind. Hätte auch anders ausgehen können.
Also: NICHT Nachmachen !
Ach so: Die Honda sieht halt versifft aus, wenn man im Winter unterwegs ist und dabei auch Schotterwege benutzt. Wird aber regelmäßig geputzt wg. Salz, etc.
Und die neue Kette ist eine gute DID-Kette und kein Billigteil.
Honda NC 750X, RH09, 2022 mit 4.500 km gekauft, jetzt knapp über 60.000 auf der Uhr.