Beiträge von Unibike

    Hallo Rainer!


    Ich habe keine Kotflügelverlängerung vorne und keine Hinterradabdeckung. Ich möchte dir meine Erfahrungen mit den Elementen, vor allem Schmutz und Wasser, den Fahrer direkt betreffend, mitteilen.


    Zum Vorderrad: Bei nasser Fahrbahn bekommen meine Füße bis maximal Knöchelhöhe Wasser ab. Da ich grundsätzlich mit Tourenstiefeln Motorrad fahre ist mir das gleich. Und wenn ich mit Motorradjeans unterwegs bin sind drunter ja auch die Stiefel, die den Fuß trocken halten. Wenns ganz dick kommt helfen mir immer noch meine Überschuhe.


    Zum Hinterrad: Ich habe auf meiner NC immer das Topcase montiert. Dadurch spritzt auch beim stärksten Regen kein Wasser von der Straße zu meinem Rücken hoch. Der Rücken bleibt also immer schön sauber. Ich habe aber beobachtet, dass etwas Wasser von der Straße bis in den unteren Bereich des Topcase hoch kommt, ohne Topcase würde das Wasser also bis zum Heck hoch kommen und dieses möglicherweise verunreinigen. Das Topcase bietet also schon einen guten Schutz.

    Gestern konnte ich an einer NC mit Vollausstattung (Kotflügelverlängerung vorne, Hinterradabdeckung) erleben, dass das Wasser da auch bis zur unteren Hälfte des Topcase hoch spritzte. Wenn man das überhaupt verhindern wollte, müsste man den Kotflügel bei der Kennzeichenhalterung weiter nach unten ziehen, die Hinterradabdeckung direkt beim Reifen ließ das Wasser genau so hoch spritzen.


    Ich fahre meist auch nur Feierabend- und Sonntagsrunden, der Feierabend beginnt nach meiner Arbeit, darum muss ich schon mit dem Motorrad zur Arbeit fahren. Zur Sonntagsrunde zähle ich auch die Tage, an denen ich manchmal unter der Woche frei habe. Wenns dann einmal regnet, dann ist das eben so. Die Sonntagsrunde kann da und dort auch durch ein starkes Gewitter führen. Vor Regen will ich mich nicht grundsätzlich verstecken.

    Ins Gelände fahre ich zwar auch nicht, aber wenn ich eine Baustelle einmal mehrere Kilometer weit auf Schotter überwinden muss, veranlasst mich das nicht zum Umdrehen.


    Ich schütze mich vor den Elementen, indem ich die passende Bekleidung verwende. Für mich reicht das.

    Warum verwende ich persönlich keine Handguards? Weil ich da nichts im Weg haben möchte und im Fall des ärgsten Gusses lieber auf meine bewährten Überhandschuhe aus Latex zurückgreife. Ich fahre aber auch nur von Anfang April bis Ende Oktober (7 Monate).


    Man kann alles mögliche anbauen, es immer schön zudecken oder in der Garage parken. Man kann es auch öfter putzen als damit zu fahren.

    Machen die ganzen Zubehörteile Sinn? Ja, natürlich, das Windschild finde ich z. B. sehr sinnvoll.

    Sind sie unbedingt notwendig? Nein.


    Paul

    strassenkraut

    Bei meiner Hose, Goretex, habe ich auf jeder Seite eine Stelle, die ich früher oder später durch einen Druckknopf ersetzen werde.


    Ganz unten am Hosenbein habe ich einen Reißverschluss, um die Hose enger zumachen zu können. Ganz unten befindet sich eine Lasche mit Klettverschluss.


    Warum sie das so gelöst haben verstehe ich nicht. Bei der Jacke haben sie Druckknöpfe verwendet. Bei der Jacke darum, weil es zwei Einstellungen für die Ärmelweite gibt. Die halten immer, was ich vom Klett nicht behaupten kann.


    Das Membran brauchts an der Stelle nicht, weil eh der Stiefel darunter ist.


    Paul

    Ich versuche Motorradfahrer so oft möglich zu grüßen.


    Wenn es aufgrund der Strecke einfach nicht mehr zu bewerkstelligen ist, so wie das z. B. bei der Abfahrt vom Timmelsjoch auf der Südseite durch die zahllos auftretenden Motorradgruppen und den Anspruch, den die Strecke sowieso an Einen stellt ist, dann reduziere ich den Gruß für diesen Abschnitt auf ein Nicken mit dem Kopf, Finger vom Lenker heben oder lass es eben auch einfach einmal sein.


    Ich grüße auch Roller-, Trike- und Quadfahrer von denen ich annehmen kann, dass sie mich auch grüßen. Lieber grüße ich aber einmal mehr und bekomme keinen Gruß zurück, als zu wenig.

    Wobei ich es beim Rollerfahrer oft beim Heben der Finger vom Lenker belasse, um ihn nicht zu überfordern. Bei einem Rollerfahrer in gelbem Regenkombi wird natürlich begeistert gewinkt.


    Die Größe des Motorrads spielt für mich überhaupt keine Rolle.


    Paul

    1. Berliner NC-Fahrer, 70.083 km, NC700S, EZ 05/12

    2. strassenkraut, 65.062 km, NC750X (RH09), EZ 06/21

    3. NCX, 58.968 km, NC750X DCT (RC90), EZ 05/2020 *

    4. Recycler, 58.285 km, NC750X DCT (RC72), EZ 12/2015

    5. novaar, 46.500 km NC 750X, EZ 12/16

    6. DetMainzel, 44.468 km, NC750X DCT (RH09), EZ 01/22

    7. SusaMich, 34.842 km, NC750X (RC72), EZ 10/2015

    8. MrM00r3, 34600km, NC750S

    9. sin_moto, 28.800 km 700 S, EZ 09/12

    10. Daniel Linge, 27.900, NC750X DCT (RH09), EZ 02/20

    11. Michael64, 26400km, NC750X (RC72), EZ 03/14

    12. Unibike, 25.100 km, 750 XD (RH09), EZ 03/22

    13. HONDA NC 750 X DCT 20200 km, EZ 04/19

    14. guzzidrone, 6750 km, NC750X (RH09), EZ 10/21

    15. nappo1997, 5537 km, 750X DCT (RH09), EZ 01/23

    16. DCT_Ewald, 4556 km, NC750X DCT (RH09), EZ 04/22

    17. Flin, 2440 km, NC750XD (RC90), EZ 10/20

    18. Draht, 2257 km, 750X DCT (RH09), EZ 04/23


    Paul

    Heute starteten 2 NC750XD in Scharnitz. Ich begleitete Manfred in die Dolomiten.


    45813389uq.jpg


    Erst ging es durch das Sellraintal nach Kühtai.


    45813390xq.jpg


    Dann durchs Ötztal zum Timmelsjoch. Dort besuchten wir zuerst das sehr empfehlenswerte Motorradmuseum und stärkten uns bei Tomatensuppe, Pizza und alkoholfreiem Bier.


    45813391od.jpg


    Am Mittwoch war es noch sehr einsam hier oben, heute herrschte Hochbetrieb.


    45813392qz.jpg


    2.509 m


    45813393tn.jpg


    45813394bd.jpg


    Manfreds Blaue beim Tanken. Dann ging es durchs Passeiertal nach Meran und weiter nach Bozen.


    45813396dj.jpg


    Bei Welschnofen erwischte uns ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen.


    45813398ll.jpg


    Ich begleitete Manfred noch bis kurz nach Moena, dann trennten sich unsere Wege. Er fuhr weiter zu seinem Urlaubsdomizil in der Nähe von Belluno, von wo aus er die nächsten zwei Wochen Norditalien mit seiner NC erkunden wird, ich trat den Rückweg nach Innsbruck an. Dazu musste ich noch einmal das Wetter zwischen Moena und Bozen durchfahren und packte mich vorsichtshalber in den Regenkombi. Das war auch notwendig, weil es bis Bozen wie aus einem Wasserfall schüttete.


    45813401ts.jpg


    Von Bozen kam ich dann trocken die Brennerbundesstraße bis Innsbruck.


    45813402by.jpg


    Paul

    1. Berliner NC-Fahrer, 70.083 km, NC700S, EZ 05/12

    2. strassenkraut, 63.000 km, NC750X (RH09), EZ 06/21

    3. NCX, 58.968 km, NC750X DCT (RC90), EZ 05/2020 *

    4. Recycler, 58.285 km, NC750X DCT (RC72), EZ 12/2015

    5. novaar, 46.500 km NC 750X, EZ 12/16

    6. DetMainzel, 44.468 km, NC750X DCT (RH09), EZ 01/22

    7. SusaMich, 34.842 km, NC750X (RC72), EZ 10/2015

    8. sin_moto, 28.800 km 700 S, EZ 09/12

    9. Daniel Linge, 27.900, NC750X DCT (RH09), EZ 02/20

    10. Michael64, 26400km, NC750X (RC72), EZ 03/14

    11. Unibike, 24.444 km, 750 XD (RH09), EZ 03/22

    12. HONDA NC 750 X DCT 20200 km, EZ 04/19

    13. guzzidrone, 6750 km, NC750X (RH09), EZ 10/21

    14. nappo1997, 5537 km, 750X DCT (RH09), EZ 01/23

    15. DCT_Ewald, 4556 km, NC750X DCT (RH09), EZ 04/22

    16. Flin, 2440 km, NC750XD (RC90), EZ 10/20

    17. Draht, 2257 km, 750X DCT (RH09), EZ 04/23


    Paul

    Heute morgen war ich an der Tankstelle. Der Bordcomputer zeigte 12,3 l Gesamtverbrauch an. Der Tageskilometerzähler 410,8 km. Verbrauch laut Bordcomputer somit 3,0 l/100 km. Ich machte den Tank voll, mehr als 11,75 l gingen aber nicht rein. Das wären dann 2,86 l/100 km, womit ich sehr zufrieden sein kann. :)


    Paul

    Bei mir ging es heute von Innsbruck - Brenner - Sterzing - Jaufenpass - St. Leonhard im Passeier - Timmelsjoch - Oetz - Kühtai - Kematen - Innsbruck.



    Am Jaufenpass (2.091 m) traf ich zwei Hondas aus der Familie, X und S. Da dachte ich noch nicht, dass mir die beiden später noch einmal in Kühtai begegnen würden.



    Korrigiere, 3 NC's, die Blaue vor der Hütte ist auch noch eine X.





    Dann ging es entlang der kurvenreichen Straßen hinunter nach St. Leonhard i. P. und hinauf zum Timmelsjoch (2.509 m). Oben war es sehr frisch und windig, die passenden Verhältnisse für diesen schneereichen Ort.






    Dieses Foto musste ich einfach machen.




    Pech hatte ich mit dem Museum, es schließt um 17 Uhr ich war erst um 17:09 da. Macht nichts, ich besuche das Museum auf meiner 2. Fahrt, ich habe mir nämlich das Hin- und Retourticket (€ 21,- statt € 16,- für die einfache Fahrt) gekauft, gültig bis zur Wintersperre im Herbst.



    Blick durchs Ötztal nach Norden Richtung Inntal.



    Sehr erfreulich war, dass 1. die Straße von Oetz nach Ochsengarten und 2. die von Ochsengarten nach Kühtai wieder geöffnet wurde. Die herrliche Bergstraße, vor meiner Haustüre, war die vergangenen Wochen über aufgrund von zwei Murenabgängen gesperrt und musste erst wieder befahrbar gemacht werden.



    :nc750:


    Paul