Hallo,
ganz bestimmt ist der Rennstil ein ganz anderer als der normale Fahrstil im Straßenverkehr. Ich gleiche meinen Stil immer den Gegenbenheiten an. Das fällt mir jetzt erst auf, weil ich gar keinen (festen) Stil habe. Ich muss an schlecht oder nicht einsehbaren Kurven damit rechnen, dass ein langes Fahrzeug oder ein Fahrer mit einem sändigem Optimierungsgedanken im Kopf mir entgegen kommt.
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In der DDR wurde einmal ein Gerichtsurteil veröffentlicht ("Wochenpost"). Ein junger PKW-Fahrer mit seinen Eltern im Auto verursacht ein Verkehrsunfall. Seine Eltern starben. Er musste in einer engen Kurve einem Bus ausweichen, der die vorhandene Trennlinie überfahren hatte. Sein Ausweichmanöver führte zum Schleudern und dann zu dem schweren Unfalle. Der Busfahrer bestritt das Überfahren der Trennlinie.
Der Anwalt des Angeklagten stellte sich mehrere Stunden an die Unfallstelle und stellte fest, dass viele längere Fahrzeuge dort diese Trennlinie überfuhren. Der Anwalt fotografierte auch mehrmals diese Situation. Dennoch wurde der Fahrer auf Bewährung verurteilt.
Dieses Urteil war vielleicht formal-juristisch richtig. Ich empfand dieses Urteil als Fehlurteil. Der Fahrer war schon bestraft.
Seine Eltern waren tot.
Reinhard