Ich habe es heute kurz vor dem Mittagessen wieder erlebt, als ich noch schnell mein Auto auftanken wollte:
Vielleicht 20 bis 25 Harleys oder harleymäßige Bikes fahren in Zweierreihe mit höchstens 40 km/h durch die Stadt. Schön weit auseinander, damit ja keiner überholen kann, biegen sie gerade in die Tankstelle ein, in dich ich auch will.
Wer keine Zapfsäule erwischt oder noch nicht tanken braucht, stellt sich erst mal so in die Ein- oder Ausfahrt, dass ja keiner mehr durch kommt.
Egal, erst mal absteigen und ein paar breitbeinige Schritte machen, damit das Blut im Lendenbereich wieder zu zirkulieren beginnt, schließlich ist man der Nabel der Welt und im Durchschnitt sicher seit Ende der 70er auf der Piste.
Ich winde mich rückwärts aus der Tankstelle raus und fahre zur nächsten, die nur 3 Kilometer entfernt ist.
Hier sind zwar auch drei aus der Harley-Bruderschaft abgestiegen, aber wenigstens darf hier ein durchschnittlicher Verkehrsteilnehmer tanken.
Als ich nach dem Bezahlen ins Auto einsteige, spielt schon einer der drei vergreisten Herrschaften am Gasgriff seiner …….verlängerung.
Prima, um sich mit seinem Beifahrer zu verständigen, müsste man jetzt ordentlich die Stimme heben.
Ich mag keine dumpfen Menschenansammlungen im Bierzeltmilieu, keine kriechenden Motorradrudel und ab heute wahrscheinlich nicht mal mehr Harleyfahrer… ok, außer Elmold vielleicht… 
Es grüßt
sin_moto,
der am liebsten allein oder mit (s)einer Frau als Sozius unterwegs ist... 