Beiträge von romeotango

    Hallo,

    ich habe mich mit vielen Navigationsgeräten beschäftigt und kann sagen, dass die manchmal schwer zu verstehen sind.

    Mir fehlt noch die Information, wie du die Anweisungen haben möchtest. Hat das Gerät einen Lautsprecher oder nutzt du ein Bluetooth-Headset?

    gemini habe ich deinen Fragenkatalog geschickt.

    Dies ist die Antwort:

    Das ist ein bekanntes und recht spezifisches Phänomen bei der Garmin Zūmo-Serie. Es klingt extrem frustrierend, wenn man eine Route perfekt geplant hat und das Gerät dann im entscheidenden Moment "stumm" bleibt oder starr auf der alten Linie beharrt.

    Hier ist die Auflösung des Rätsels, warum dein Navi sich so verhält und wie es die Halterung erkennt:

    1. Wie erkennt das Navi die Halterung?

    Du hast recht, dass die Halterung entscheidend ist. Das Zūmo 395LM erkennt den Unterschied zwischen der Motorrad- und der Autohalterung nicht über Magnete, sondern über die elektrischen Kontakte auf der Rückseite und die Art der Stromversorgung:

    • Motorrad-Halterung: Hier wird das Gerät über die kleinen Goldkontakte (Pins) auf der Rückseite mit Strom versorgt. Das Gerät erkennt die Spannung an diesen spezifischen Pins und schaltet in den "Motorrad-Modus".
    • Auto-Halterung (Saugnapf): Diese Halterung hat normalerweise eine Aussparung für ein Mini-USB-Kabel. Das Zūmo erkennt über den Widerstand im Garmin-Ladekabel, ob es sich um ein reines Stromkabel oder ein Datenkabel handelt.
    • Der "Ohne-Halterung"-Modus: Wenn das Gerät nur über den internen Akku läuft, schaltet es oft in einen Stromsparmodus. Ohne GPS-Fix und externe Stromquelle werden Navigationsanweisungen manchmal unterdrückt oder verzögert.

    2. Warum kommen keine Ansagen? (Das Hauptproblem)

    Dass das Navi sagt, du sollst "zur markierten Route fahren", und dann verstummt, deutet auf ein Problem mit der Routenführung zum Startpunkt hin.

    • Der "Einstieg" in die Route: Wenn du eine geplante Route startest, fragt dich das Gerät: "Wählen Sie den nächsten Zielpunkt". Wenn du hier nicht den nächsten logischen Wegpunkt auswählst (sondern vielleicht das Ziel am Ende der Liste), "wartet" das Navi darauf, dass du diesen Punkt erreichst. Solange du diesen Punkt nicht exakt überfährst, starten die Abbiegehinweise nicht.
    • Simulation: Prüfe, ob der GPS-Simulator (in den Einstellungen unter "Gerät" oder "Navigation") aktiviert ist. Wenn dieser an ist, denkt das Navi, du stehst still, und gibt keine echten Fahranweisungen.
    • Lautstärkemixer: Tippe auf das Lautsprechersymbol. Es gibt beim Zūmo oft getrennte Regler für "Navigation" und "Medien/Telefon". Vergewissere dich, dass die Navigationsstimme nicht auf 0% steht.

    3. Warum findet keine Neuberechnung statt?

    Wenn das Navi stur die alte Route anzeigt, obwohl du falsch abgebogen bist, liegt das meist an einer Einstellung:

    1. Gehe zu Einstellungen.
    2. Wähle Navigation.
    3. Suche den Punkt Neuberechnungsmodus.
    4. Dieser steht bei dir vermutlich auf "Aus" oder "Auf Nachfrage". Stelle ihn auf "Automatisch", damit das Navi sofort reagiert, wenn du die Route verlässt.

    4. Wichtiger Tipp für die Autohalterung

    Falls du das Gerät im Auto ohne das originale Garmin-Zigarettenanzünder-Kabel nutzt (z. B. mit einem normalen Handy-Ladekabel am USB-Port des Autos), schaltet das Gerät oft in den PC-Datentransfer-Modus. Es "denkt", es sei an einem Computer angeschlossen.

    Zusammenfassung der Checkliste:

    • Original-Kabel in der Autohalterung verwenden.
    • Beim Start der Route den nächsten Wegpunkt korrekt auswählen.
    • Neuberechnungsmodus auf "Automatisch" stellen.
    • Prüfen, ob der GPS-Simulator ausgeschaltet ist.

    Leute,
    wollt ihr zufrieden Motorrad fahren?
    Oder Motorrad putzen? Und zwar die übelste Sorte: Öl, gemischt mit Strassendreck.
    Die Zeit für den Einbau muss man bezahlen oder seine Lebenszeit dafür geben. Da ist CLS aber auch wieder ganz vorne dabei. Mit einer Dokumentation, die ihresgleichen sucht.

    Und das System ist (habe ich schon oft geschrieben) erste Sahne. Da baut nicht einfach jemand einen Topf mit Schraubdeckel und Schlauschstutzen zusammen und gibt gute Tipps. Nee, es gibt ein auskonstruiertes System miteinander zusammenarbeitender Komponenten, das EINFACH funktioniert und und einen fahren lässt, ohne an die elende Kette zu denken, oder sich die Finger daran schmierig oder kaputt zu machen.
    So, das musst mal gesagt werden. Ich habe keine Aktien bei CLS, geniesse die gute Konstruktion jedoch seit Jahren an Händen, sogar mit Heizung, und Kette.

    RT :P

    Hallo,

    wenn es um Bequemlichkeit und Praxisnutzen geht, ist die Firma Haix die beste Adresse.
    Ich kenne sie von Schuhen für Rettungssanitäter, die absolut erste Klasse sind. Kaufen, anziehen, 20km drin laufen … und am nächsten Tag wieder.
    Ich nutze die seit Jahren im Winter beim Motorradfahren.
    Und leichtere gibt es auch, wobei ich im Sommer Stiefel von Büse habe, die ich derzeit noch nutze.
    RT

    Fraenker Is klar, jeder wie er mag.

    Das Gute am Kettenöler ist, dass man nur Öl für die nächsten 5 Minuten drauf haben muss.

    Bei der Kettenpflege muss es dann 10 bis 20 Stunden halten. Und wenn es hält, dann muss man die Dreckschicht mit Lösungsmitteln abwaschen, was für die O-Ringe nicht gut ist. Ich habe meine Kette noch nie gereinigt, auch wenn es dafür wieder was gibt. Darüber gibt es hier auch einen Thread, da prallen die Meinungen auch aufeinander. ;-))



    Tobias Ich würde IMMER das Öl nehmen, das zum System gehört!

    Und das mit dem Kleben ist kein Vorteil, weil da dann auch der Dreck gut dran klebt, und dann hat man eine festgeklebte Mischung aus Sand und Öl, hört sich nicht gut an.

    Ehre wem Ehre gebührt!

    Dann will ich auch mal für dich klappern, Hobbit.
    Bin seit vielen Jahren 100% zufrieden sowohl mit dem Kettenöler, als auch mit den temperaturgeregelten Heizgriffen.
    Etwas besseres ist mir nicht begegnet, denn beide Produkte sind optimal weiterentwickelt und man kann sie bei der Fahrt einfach vergessen.

    Dazu liefert die E-Box noch einen automatisch geschalteten Plus-Anschluss für Navi o.ä.

    RT

    Hallo,

    ich habe mir meinen CLS-Kettenöler vom Erfinder/Hersteller selber einbauen lassen. In seiner Garage war da auch noch viel Zeit zum Schwatzen.

    Seine Erklärung:

    Eine O-Ring-Kette ist immer ausreichend geschmiert, weil das Schmiermittel in den Kettengliedern, da wo die Belastung am größten ist, nicht raus kann.
    ABER: Sind die Rollen völlig trocken, kommt es zu Reibung zwischen Rollen, Ritzel, Kettenrad. Reibung bedeutet Wärme. Und wenn das ganze System zu heiss wird, wird das Schmiermittel an Volumen zunehmen. Das kann nirgendwo hin, nur nach draussen. Dann wird es an die Felge geschleudert und ist Dreck. Aber es schmiert nicht mehr an den Stellen auf die es ankommt.

    Deshalb genügt beim Kettenöler auch ein praktisch unsichtbarer Film auf der Kette, auf den Rollen.

    Das is so wenig, dass davon praktisch nichts auf dem Motorrad landen wird. Mehr Öl befriedigt den Ölenden, hat aber keinen Effekt auf die Schmierung. Und schmutzt alles voll.

    Das bisschen Staub auf einer so geschmierten Kette ist ohne Bedeutung, wird beim nächsten Regen abgewaschen. So viel wie an einer richtig gut und reichlich gefetteten Kette ist da nie drauf.
    Merke: Der Kettenöler schmiert nur die Aussenseite der Rollen. Der Rest ist dauergeschmiert und darf nur nicht zu heiss werden.


    RT

    Danke für den Hinweis auf Beeline.

    Ich habe gedacht, ich hätte schon alle durch, aber diese kannte ich noch nicht.

    Die Routenoptionen sind interessant.

    RT

    OK, das ist die erste Entwicklungsstufe.

    Ich kann dir aber aus langjähriger Erfahrung sagen, dass man mit Routenplanung viel öfter wunderschöne Routen entdeckt.

    Ist aber nicht umsonst, kostet Zeit für die Planung. Und ein wenig Geld für eine gute Software.

    Wobei viele Motorradfahrer, die ihr Bike optional aufrüsten, dann 50 € für eine gute Routenplanung viel zu teuer finden.

    Das nur so nebenbei …

    RT