Beiträge von tdmschurli

    Hello Thomas!

    Mhhh, also wenn du grad bei 5000rpm beschleunigst und der Motor ausgerechnet da blockiert hast du denk ich mal andere Sorgen als den Notaus zu erreichen - wie dem auch sei - ohne Motorblockierer aber mit gedrückten Notaus wird sich das System nicht viel anders verhalten wie bei meinem Versuch. Sobald die Drehzahl erreicht ist die ein für das Getriebe gefahr und beschädigunsloses Runterschalten ermöglicht wird die Getriebesteuerung das tun.

    Im angeführten 2. Fall wo der Motor aus irgendeinem Grund blockiert würde ich fast annehmen, dass in der elektronischen Steuerung eine Sicherheit eingebaut ist welche über den Drehzahlsensor der Kurbelwelle den plötzlichen Stillstand erkennt und die Kupplung aufmacht. Anders kann ich's mir gar nicht vorstellen - würde nicht zur Ausgereiftheit des DCT's passen.


    LG aus Wien

    Georg

    Ha, ich zitier mich selbst - bloß für ein kleines Update: also, Killschalter während der Fahrt gedrückt, Motorrad wird langsamer, vorerst noch mit eingelegter Kupplung daher Motorbremse aber sobald die Drehzahl erreicht ist wo das Getriebe gefahrlos geschaltet werden kann dann trennt die Kupplung und das DCT schaltet ohne jemals wieder die Kupplung zu schließen bis in den Leerlauf durch - das Moped rollt dabei nur mehr ohne Kraftschluss aus, gestern ausprobiert. Also soweit gefahrlos wenn nix mechanisch die sich noch bewegenden Bauteile behindert.


    Alles andere was statt einem betätigten Killschalter den Motor stoppt will ich mir gar nicht vorstellen.

    LG aus Wien

    Georg

    Ich hab das auf meiner XADV mal probiert, wenn der Motor per Killschalter abgestellt wird: Kupplung macht auf und das DCT versucht in den Leerlauf runter zu schalten.

    Was habt's erwartet? Das das DCT bockt und meint "ätsch das hast davon" .

    Wir reden da von einem Fahrzeug, das nach funktionaler Sicherheit entwickelt wurde, wo alle möglichen und unmöglichen Zustände durchgedacht und getestet werden. Selbst die wildesten Fehlfunktionen die ein Mensch dem antun kann werden ausprobiert, getestet und verhindert. Na und grad der Killschalter darf nicht zu einer Motor bzw Hinterradblockade führen sondern das kontrollierte ausrollen des Fahrzeuges ermöglichen. Alles andere wäre ist ein mechanischer Fehlerfall, der bei jedem normal geschalteten Moped genauso eintreten kann.


    LG aus Wien

    Georg

    ...... die Steinchen wurden ganz sicher von Vertikutiererherstellern vorsorglich in deinem Garten verstreut....... 8o

    Uiui!

    Stell dir vor das wäre die Lichtscheibe deines Motorradscheinwerfers gewesen!!! <X

    Die Haustüre - durchsichtiges Paketband drüberpicken und gut isses 8)


    Die Narbe am Schienbein trage mit Würde und Stolz :)


    LG aus Wien

    Georg

    Laut Honda Wartungsplan nur jedes zweite Mal. Das halte ich aber für nicht sinnvoll weil der Ölkreislauf ja derselbe ist. Es wird das Öl zwar durch den großen Ölfilter im Hauptstrom geleitet, dh die Getriebesteuerung bekommt schon gefiltertes Öl aber die Kosten und auch die Dauer steh'n mM nicht dafür.


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo Oscar!

    Danke für deinen Beitrag. Die lange Ausführung von Harry welche du in deinem ursprünglichen Beitrag beigefügt hast, zeigt in ihrem Umfang und der Vorgangsweise schon in die Richtung "nur für Werkstätten geeignet". Da ja Keihin sehr viele Motorradmarken mit seinen Steuergeräten beliefert werden ja die Initialisierungsläufe und Abfolgen wohl auch nach dem selben bewährten Muster ablaufen (bin beruflich in der Entwicklung tätig) - alleine schon wegen der Übersichtlichkeit. Daher verstehe ich deine Zweifel das zu publizieren - prinzipiell kann nix schief gehen, weil wenn der Initialisierungsprozess durch zB Gasgeben unterbrochen wird - na dann läuft's halt mit den hinterlegten allgemeinen Standartwerten. Merken werden's die wenigsten. Und welcher Hobbyschrauber hat im privaten Bereich die Zeit und auch die örtlichen Gegebenheiten solange zu Warten bis der Lüfter anläuft, ich mit eingeschlossen.

    Die Sache mit dem (manchmal gefährlichen) Halbwissen, welches du angesprochen hast wird halt leider durch die netten Videos die in den diversen Kanälen angeboten werden noch zusätzlich befeuert. Dagegen kann man eigentlich nix machen, außer genau hinschaun, sich aus unterschiedlichen Kanälen die Informationen besorgen und alles das zusammen mit dem eigenen Wissen kombinieren. Dort wo nix mehr weiter hilft ist es besser die Finger weg zu lassen und den Fachkräften zu vertrauen, auch wenn's dann was kostet.

    Daher würde ich einen Initiallauf nie selbst starten ohne nicht vorher die komplette Anleitung verstanden zu haben .


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo Klaus!

    Bei meiner XADV kamen mehrere (ungünstige) Faktoren zusammen:

    - beim 12000er (kurz nach Km 11000) hat mir die damalige Werkstätte 10W40 eingefüllt - ich hab dem weil bei den 12 Maschinen davor noch nie ein Problem gewesen keine große Bedeutung zugemessen.

    - die XADV ist damit bis Km 30167 2,5 Jahre vorwiegend Stadtverkehr durchgelaufen, also 19000km!

    - über die ganze Zeit war kein Ölverlust, Verbrauch aber auch keine Vermehrung festzustellen, also auch keine Gedanken gemacht

    - auftretende Schaltprobleme bemerkte ich nur bei tieferen Temperaturen und noch nicht warm gefahrenen Motor. Da das Ding keinerlei Temperaturanzeige hat konnte ich auch nur raten wann's endlich warm ist, vor allem das Öl. Bin dann immer im manuellen Modus losgefahren. Oft klebten die Kupplungsscheiben so aneinander, dass ein sanftes Anfahren nicht möglich war, der Motor wurde manchmal fast abgewürgt.


    Jetzt wo ich mich endlich dazu bewegt hatte dem Motor eine neue Ölfüllung inkl neuer Filter zu verpassen, natürlich mit dem richtigen 10W30 Öl und ich die Unterschiede der Konsistenz der alten Ölfüllung zur frischen schon zwischen den Fingern spüren konnte - und ein Ölthermometer in der Ablassschraube platziert wurde traf mich der Blitz der Erkenntnis - ist ne tolle Qualität die Honda da verbaut die sowas (hoffentlich) ohne Schaden überlebt. Es hörte sich alleine schon der Leerlauf nach dem ersten Starten anders an! Und warm ist das Öl (50°C) nach 6km Stadtfahrt.

    Wie ich früher in dieser Beitragsserie schon geschrieben hatte - die Schaltprobleme sind weg. Selbst im absolut kalten Zustand nach dem Starten in der Früh ist ein sanftes, ruckfreies Anfahren wieder möglich.


    LG aus Wien

    Georg