Beiträge von tdmschurli

    Nein, ich hab das Service bei 24000km einfach vergessen und bin erst ab 30000km draufgekommen.... da war doch was!! Und da hat das DCT schon sehr unwillig geschaltet.


    LG aus Wien

    Georg

    Heissa, wenn's einen Mag oder Dr. des DCT gäbe.... der wär jetzt gefragt.

    Nichts desto trotz sagt ja das Werkstatthandbuch aus, dass ein Kalibrieren bzw Anlernprozess für das DCT nur nach Entfernung bzw Tausch von "PCM and/or clutch assembly" notwendig ist. Clutch assembly sind die beiden kompletten Kupplungsbaugruppen und das PCM glaube ich als position control motor zu deuten (korrigiert mich bitte wenn ich da falsch liege), als der Motor der das alles steuert und bewegt. Zusätzlich spielen da noch einige EOP-Sensoren im Konzert mit welche bei zB einem Tausch der Kupplungsbeläge ebenfalls entfernt werden oder zumindest ihre gespeicherten Positionen verlieren. Da die beiden Kupplungen wie heute im Motorradbau üblich selbst nachstellende Baugruppen sind würde mM nach eine Neuanlernung der ganzen Sensorik und Bewegungsmechanik im laufenden Betrieb nix bringen weil alles auf die bekannten Punkte (ich nehm an Endanschläge) eingestellt wird, wenn überhaupt. Den notwenigen Schlupf der bei Motorradkupplungen auftritt übernehmen die ölbenetzten Kupplungsbeläge - und ab da denke ich liegt es in der Verantwortung des Betreibers die Serviceintervalle va. bez. Ölwechsel (mit dem richtigen Öl) einzuhalten und nicht, so wie ich, auf die Qualität des DCT zu schimpfen und das Ölwechselintervall 6000km zu verschlafen. Weil - jetzt wundert mich gar nix mehr. Keine Kalibrierung, Neuanlernung oder was auch immer hätt mir mit der alten stinkigen Pampe mit der ich viel zu lange herumgefahren bin zu besseren Schaltvorgängen gebracht als eben neues, frisches und unverbrauchtes 10W30!

    Daher meine Message: gebt's acht auf die Wechselintervalle bevor ihr versucht die leidende Mechanik mit Hilfe irgendwelcher Einstellversuche aus'm I-Netz wieder neu zu justieren.

    Ich für meinen Teil hab aus den vorangegangenen Beiträgen und auch meinen Erfahrungen gelernt und halt mich genauer an die Wartungsintervalle - ich denk mal die Hondawerkstätte wir auch nix anderes sagen.


    LG aus Wien

    Georg

    Kalibrieren - wird überbewertet. Einfach 3,5l frisches 10W30 in die XADV einfüllen (nebst Filterwechsel) und das schnurrt und schaltet besser als je zuvor. Im D-Modus so richtig Gummibandeffekt - ich merk ned mal dass es schaltet - würd ich es nicht hören.


    LG aus Wien

    Georg

    Wien und Umgebung hat völlig gereicht!

    Die haben von Anfang an beschissen gebremst und es wurde nicht besser. Nach Italien wär ich damit nie und nimmer gekommen.

    LG aus Wien

    Georg

    Boahh, das erreichst nur wenn du sie ausgebaut im Regal liegen hast. Aber 20-30000km sind beim Motorrad schon voll in Ordnung. Hab schon mal einen kompletten Satz Bremsklötze nach 500km wieder einsorgen dürfen - haben nicht zu den Scheiben gepaßt (Reibwert) und waren komplett verglast - Bremswirkung fast gleich Null. Tolles Gefühl.


    LG aus Wien

    Georg

    Danke Reinhard für deinen Tipp vor allem für die Werte.

    Genau das hab ich gemeint - solange sich die Gabel nur verwunden hat spielt sich das im elastischen aller zusammenspielender Teile ab. Dh Dichtungen, Führungen, Rohre und auch die Gabelbrücken haben jeder für sich einen Bereich in dem sie sich verformen können (und auch dürfen) ohne ihre Funktion zu verlieren - geht das über den Bereich hinaus dann ist es verbogen und da kannst nix mehr grad biegen. Zumindest an der Gabel. In meinem Fall hat's durch eine seitliche Krafteinwirkung auf die Lauffläche des Vorderreifens zu einer geringen Verdrehung der Gabelholme in ihren Klemmungen geführt. Ergebnis war für mich deutlich sichtbar und spürbar - der Lenker ist leicht schief gestanden beim Geradeausfahren, sch...!

    Und jetzt mal meine Erfahrungen mit leicht verwundenen Gabeln (wär ned meine erste gewesen): mit gezielter Krafteinwirkung in die richtige Richtung versuchen die Verspannungen zu minimieren, das ist das was ich gestern gleich gemacht habe. Am Lenker bei seitlich an einem festen Körper anliegenden Vorderrad kurz und kräftig ziehen (nur ja nicht gegen den Lenkanschlag). Da hat's einen kurzen spürbaren Knacks von sich gegeben und - der Lenker war wieder gerade. Vorher und nachher ist das Moped immer gerade gefahren ohne irgendwohin seitlich zu ziehen - also ein deutliches Zeichen, dass nix anderes an der Fahrwerksgeometrie verbogen wurde.

    Dieses elastische Verwinden der Gabel hatte ich bei all meinen Enduros in den 80er und 90er Jahren wo nur eine Bremsscheibe drauf war. Ewiges Ärgernis, dauernd sind uns die Lenker schief gestanden vor allem dann auch noch wenn man das Teil ab und zu mal abgelegt hatte.


    Und hier kam dann der Tipp vom alten Schrauber (welcher leider schon in Pension ist):

    Um noch den letzten Rest der Verspannungen (oder überhaupt alle) zu beseitigen: Achsklemmung lockern, untere Gabelklemmung lockern, ein paar mal ordentlich Durchfedern und alles mit den richtigen Drehmomenten wieder festziehen. Die richtigen Drehmomente gewährleisten nämlich, dass beim nächsten kleinen "Feindkontakt" auch noch alles im leicht korrigierbaren Bereich bleibt. Zuknallen ruiniert nur Schrauben und Gewinde machts aber nicht fester. Deshalb die Frage nach den Werten. Danke dafür.


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo XADV-Treiber!

    Mein weißes Alltagadventuremoped ist offenbar unsanft von einem ausparkenden PKW am Vorderrad angeschubst worden. Fazit Gabel verzogen, Gott sei Dank im elastischen Bereich. Reparatur war relativ einfach: Vorderrad an einer Wand seitlich "anlegen" und mit einem kräftigen Zug in die richtige Richtung die Gabel wieder grad ziehen. Lenker steht wieder wie er soll, Federung vorn auch wieder wie es gewohnt ist, na ja ich sag mal Glück gehabt und hoffentlich eine schöne Delle mit Gummiabrieb am flüchtigen Gegner.

    Jetzt aber zu meiner Frage: nach so einer Aktion ist es immer ratsam die Verspannungen komplett aus der Gabel zu bekommen indem die Klemmung der Vorderachse sowie die der unteren Gabelbrücke gelockert werden, ein paar Mal möglichst ohne Bremseinsatz eingefedert wird und dann alles wieder mit den richtigen Drehmomenten geklemmt wird. Bloß welche sind das?

    Hat wer ein Werkstatthandbuch und könnte mir diese Werte mitteilen?


    Danke


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo!

    Meintest du den Vorgang des Ölwechselns?


    Wenn ja, relativ einfach. Die Voraussetzung ist ein wenig mechanisches Gefühl zu haben, darin eingeschlossen ist auch die richtige Richtung für das Auf und Zudrehen von Schrauben in allen Stellungen beherrschen zu können.

    Wenn das vorhanden ist stellt sich die nächste Frage nach dem Werkzeug: gutes vorhanden, sprich kompletter Bit & Ratschensatz, ein kompletter Gabelschlüsselsatz, Drehmomentschlüssel, Schraubendreher, Zange, ein Gefäß welches unter das Motorrad passt und groß genug ist für die gesamte Ölmenge, Arbeitshandschuhe, Putzpapier......! Sind alle zu ersetzende Teile und Flüssigkeiten in der richtigen Spezifikation vorhanden? Hast du einen ruhigen und wettergeschützten Platz zum Arbeiten? Hast du dir die Betriebsanleitung oder das Werkstatthandbuch durchgelesen und auch verstanden? Sind alle Drehmomentwerte bekannt?

    Wenn alles mit ja beantwortet werden kann - mach's einfach.