Beiträge von tdmschurli

    Hallo!

    Würd ich auch nicht so lassen - Spanner ausbauen damit du zu der Auflagefläche kommst, alles genau überprüfen ob sich nicht irgendwo und wie ein Steinchen oder Metallsplitter angeheftet hat, die Kante der Schwinge rundherum mit einem Schleifstein brechen (damit nix über die Auflagefläche hinausschauen kann), das ganze lackieren, zusammenbauen und sollte halten - würd's wahrscheinlich auch ohne Behandlung auch die nächsten 10 Jahre so bleiben aber schön ist es nicht.

    So nebenbei an Hand der Spuren auf der Kontermutter - welches passgenaues Werkzeug ist denn da zum Einsatz gekommen?


    Diese Problematik kenn ich von vielen Modellen div Hersteller - überall dort wo die Hinterradschwinge aus einem Formrohr gefertigt wurde. Ein weiterer beliebter Punkt wo die gerne zu rosten anfangen ist rund um den Langloch-Ausschnitt für die Radachse. Nimm mal die Scheibe ab welche unter der Achsmutter liegt - da kann auch so manche rostbraune Überraschung lauern. Und dann natürlich im Innenraum der Schwinge. Ist ja alles nicht wasserdicht. Da kann's schön gammeln da drinnen. Hab bei meinen Motorrädern mit solchen Konstruktionen als WInterbastelei immer mal die komplette Hinterachse inkl Spanner entfernt und den Innenraum der Schwinge sauber gemacht.


    LG aus Wien

    Georg

    Mhhh, na die Sorgen möcht ich beim Motorradfahren haben.

    Ich hab in meinem Motorradleben bisher 13 Motorräder unterschiedlicher Bauart (und auch in unterschiedlichen Zuständen) gehabt/ gefahren und jedes hat auf seine eigene Weise gerauscht und gesummt - sogar baugleiche.

    Dass natürlich bei einem einspurigen Vehikel wo viele bewegte Teile ihre individuellen Geräusche ungedämmt an die Umwelt weitergeben sich das gesamte Geräuschniveau anders anhört wie zB bei einem Auto wo viel mehr gedämmt und verkleidet ist, ist klar.

    Wie hier schon bemerkt wurde - unterschiedliche Fahrbahnbeläge erzeugen unterschiedliche Geräusche. Genauso erzeugen zB auch unterschiedlich geschmierte bzw gepflegte Antriebssätze ein komplett anderes Geräuschniveau. Ich fahr seit Jahren nur mehr mit Scottoiler-bewaffneten Mopetten und die erzeugen eher schmatzende Geräusche die oftmals lauter sind als die Abrollgeräusche der Reifen.

    Auch unterschiedliche Reifenbauarten sind wie Tag und Nacht - hatte auf einer meiner Transalps mal von Enduro auf Straßenbereifung gewechselt - so leise wie die gelaufen sind ist nie wieder eines meiner Motorräder gelaufen.

    Auch der Abnutzungsgrad spielt da eine Rolle (Sägezahn, ungleiche Abnützung, kein korrekter Rundlauf je abgenützter der Reifen, usw...)

    Unterschiedliche Motorbauarten toppen das dann noch - 2 und 1 Zylinder sind überhaupt als Rauhbeine in der Motorwelt bekannt.


    Mein Bestreben war's immer mir die Geräusche im neuen Zustand einzuprägen und das sozusagen als Maßstab im Kopf zu behalten. Solang'S ned irgendwie kräftig gequiescht, gerasselt oder gemalt hat war mir das egal, weil keine 5km weiter hat's auf einmal anders geklungen. Ganz schlimm sind regelmäßig tickende Geräusche - Schraube oder Nagel im Reifen, uiui.

    Lockere Schrauben, schabende und lose Kunststoffteile, vibrierende Kennzeichen (hört sich an wie ein Motorschaden..), Blätter hinterm Kühler, loses Bordwerkzeug, klopfende Schlüsselanhänger im Topcase oder singende Beifahrerinnen - alles schon gehabt und hat mich verrückt gemacht.


    Mein Tipp, lasst die Dinger singen und summen und freut euch an der Fahrdynamik.

    LG aus Wien

    Hallo an Alle XADV-Fahrer!

    Ich habe eine Frage an alle XADV-Fahrer der ersten Generation von 2017 bis 2021.

    Beim Bremsbelägewechsel auf der Hinterachse ist mir aufgefallen, dass an der in Fahrtrichtung vordere Halteschraube des Bremssattels einen sicher 10mm breiten Spalt zwischen Befestigungsöse des Sattels und Führungsloch der Schraube bleibt. Die Schraube selbst wird ja mit ihrem Gewinde im Bremssattel eingeschraubt (dh die hält sich selbst 8) ) und taucht mit ihrem Bolzenende ohne Gewinde in ein Sackloch in die Bremssattelhalterung ein. Dazwischen ist.... nix! So wie ich Hondas kenne, würden die sowas nicht konstruieren. Also schließe ich mal darauf, dass da noch irgendein Gummiteil drauf sitzt um das einigermaßen gegen Verschmutzung abzudecken. Wenn ja dann hab ich das entweder verloren oder die Werkstätte welche als letzte das Hinterrad draußen gehabt hatte (zum Reifenwechsel) hat das verschlampt.

    Mir ist klar. dass dieser Spalt mit zunehmender Abnützung der Bremsbeläge nur kleiner werden kann (Schwimmsattel) und ein mögliches Teilchen wie eine Art Faltenbalg aufgebaut sein sollte.

    Könntet ihr mal bei euren XADV's nachsehen ob da ein extra Teil drauf ist oder überall freie Sicht auf den Bolzen besteht.

    Danke


    LG aus Wien

    Georg

    Danke für den Tipp mit dem Bad. Ich hab halt Bremsenreiniger zum Lösen des Schmodders verwendet.


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo!

    Na ja alles ist in den letzten Jahren ziemlich teurer geworden und ich würd mal sagen das Spiel von Angebot und Nachfrage hat sich hier für die Hersteller voll ausgezahlt. Roller und rollerähnliche Motorräder die noch dazu auch einen gewissen Tourenkomfort haben sind voll im Trend. Natürlich zahlt man bei den gut ausgestatteten Modellen wie XADV, Forza und T-Max die Ausstattung gleich mit - die gibt's gar nicht ohne. Aber auch die angesprochene Transalp bringst du mit ein paar Teilen aus dem Honda Zurüstkatalog locker auf und über XADV Preisniveau. Ist die doch im Rohzustand ziemlich spartanisch ausgerüstet.

    Allgemein ist mir bei allen Herstellern in den letzten Jahren aufgefallen, dass die Basismodelle recht einfach ausgerüstet sind, alle in einem Baukastensystem miteinander verbunden sind aber recht viel Zubehör in Paketform von Anfang an mit angeboten wird. Damit läßt sich ein solider leistbarer Basispreis der "nackten" Maschine durchaus vertreten.


    Ich habe neben meiner XADV noch eine TDM900 aus 2003 und eine KTM1190 Adventure aus 2016 in der Garage. Die TDM war damals wie ich sie gekauft hatte auch die einzige "leistbare" Maschine unter den Tourern, aber auch die haltbarste und vom Serviceaufwand die günstigste. Ganz anders verhält es sich da bei der KTM, da kosten die Services ordentlich.


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo Venturi!

    Lt deiner letzten Meldung ist das Problem beseitigt, die genaue Ursache bleibt aber offenbar noch so im Halbdunkel - die Sache mit den umschlagenden Dichtungen hat ihre Berechtigung. Aus diesen Grund putze ich die Bremskolben immer bevor ich die zurück drücke, vor allem wenn die Beläge fast komplett abgenützt sind.

    Aber mir ist sowas ähnliches auch mal an einer Honda-Bremse passiert, nur in anderer Richtung. Die Beläge konnten gut angelegt werden... und blieben dann dort, dh Dauerbremsen! Heissa!

    Nix hat geholfen, kein Entlüften, Wechseln der Bremsflüssigkeit, kein Pumpen, Fluchen was auch immer!

    Erst nachdem die Bremse komplett zerlegt wurde, die Kolben rausgedrückt wurden, mit neuen Dichtungen gefettet wieder eingesetzt und der Bremssattel komplett gereinigt wurde hat's wieder funktioniert - die Ursache war: durch das Zurückdrücken des Kolbens hat sich eine Ablagerung in der BF in einer kleinen Ausgleichsbohrung abgesetzt und das war's was den Kolben an seiner Bewegung gehindert hatte.


    LG aus Wien

    Georg

    Hallo!

    Warum nicht. Die Honda Ständer sind allgemein sehr robust konstruiert und halten egal wie man auf sein Moped raufturnt aus. Ich steig immer über'n Seitenständer auf meine Mopeds drauf und zwar so, dass ich mit'm linken Fuß auf dem Boden stehe, die rechte Hand das mit Hilfe der Bremse stabilisiert und das rechte Bein drüber geschwungen wird. Ab und zu wenn's die Situation erfordert stell ich den linken Fuß auch auf die Raste/ Trittbrett achte aber dabei immer den Schwerpunkt über'm Moped zu halten damit mir das nicht in irgendeine Richtung weg kippt (ja ja die Erfahrungswerte, Fuß drüber schwingen und mit dem ganzen Krempel dann gleich auf die Seite umfallen - alles schon g'habt X( ).

    Mit Gepäck isses schon ein wenig schwieriger - GsD bin ich noch soweit gelenkig, dass ich das rechte Bein soweit hoch schwingen kann (wichtig ist dabei das Knie abwinkeln um nicht mit der Fußspitze irgendwo hängen zu bleiben - sonst plumps...). Auf die Raste steigen und das ganze mit der Bremse stabilisieren ist da natürlich auch möglich - zumindest bei Honda.

    Bei meiner KTM-Adventure wurde ich vor solchen Aktionen gewarnt - zur Gewichtserleichterung ist der Seitenständer am Motorgehäuse angeflanscht!! Wenn das bricht - öha.

    Die Hüpf-Runter vom Hauptständer Aktionen mag ich nicht - weil da hat's mich mal grünlich auf die Papp'n gehaut - dort wo ich den Fuß platzieren wollte zum abfangen und abstellen war nix bzw viel tiefer als gedacht - das war eine Bruchlandung erster Klasse!! Ansonsten ist es halt die Frage wie stabil die Anbringung des Hauptständers am Rahmen bzw der Ständer selbst ausgeführt ist.


    LG aus Wien

    Georg