Beiträge von SuperSport


    Aus der AT kann man ein artverwandtes Motorrad machen, das wäre die Transalp. Für ein reines Straßenmotorrad wäre der Motor unpassend. Da müsste man auf den Crossrunner/Crosstourer verweisen, das sind reine Straßenmotorräder.

    Nachdem die Rufe nach einer Straßenversion der Africa Twin CRF1000L da und dort lauter werden und sich eine solche wohl als ideales Motorrad für NC Fahrer, die sich mehr Lesitung wünschen anbieten würde, mache ich mal eine Umfrage dazu. Welche würdet ihr wählen:


    Africa Twin


    21/18 Zoll Räder, voll einstellbares Offroadfahrwerk mit 230/220 mm, 250 mm Bodenfreiheit, 95 PS, abschaltbares ABS



    Transalp


    19/17 Zoll Räder, strafferes, straßenorientiertes Fahrwerk mit reduzierten Federwegen und einstellbarem Federbein, geringere Bodenfreiheit, 95 PS, ABS nicht abschaltbar


    Die sogenannten Dualsport Bikes sind in den USA sehr beliebt. Auch in Australien oder Südafrika wird sich die AT viele Freunde machen. Für den europäischen Markt wäre eine Transalp mit 19/17 Zoll das passendere Gefährt, darüber sind sich denke ich alle einig. Aber die AT ist nunmal eine Art Gallionsfigur, damit reitet Honda jetzt erstmal die PR Welle, bis eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen durchverkauft ist. Gut vorstellbar, dass dann die neue Transe kommt, um andere Kundenschichten zu erreichen. Abwarten und den Freundlichen quälen, würde ich sagen. Gerade für uns NCler wäre die Transalp (+DCT) das ideale Motorräd für eine höhere Leistungsklasse.



    400 km Reichweite ist ausreichend, das Gepäcksystem kann jeder nach seinen Bedürfnissen anpassen und wer's braucht macht noch einen oder zwei Reservekanister dran. Mit einem 30 l Fass möchte ich nicht durch die Prärie tuckern, ist ja auch Gewicht das man mitschleppt. Der sportliche Charakter soll erhalten bleiben.


    Für leichtes Offroad tut es auch 19/17, mal sehen ob die Message bei Honda ankommt. Es stimmt, wirklich schlau wäre gewesen, gleich zwei neue Modelle (AT/TA) zu präsentieren. Wie bei der NC X/S.

    Ich muss mich leider wiederholen. Wenn die Motorrad im Test allen Ernstes das 21 " Vorderrad kritisiert, haben sie das Konzept der AT nicht verstanden. Dieses Motorrad kann es nur mit 21 " geben, sonst wäre es keine AT. Weichgespülte pseudo Reiseenduros bei denen der Zusatz "Adventure" nur ein Marketingschlagwort darstellt, gibt es bereits zur genüge am Markt. Eine AT mit 19/17 Zoll, Straßenbereifung und Mini-Federwegen wäre ein Schlag ins Gesicht für jeden AT Fahrer.


    Vom kaufmännischen Standpunkt betrachtet wäre es natürlich schlau eine Straßenversion (Stichwort Transalp) nachzuschieben. Aber ohne dadurch das Konzept der AT zu verwässern.


    War bei der NC im Jahr 2012 nicht viel anders. Musste auch warten und zittern, ob ich für die laufende Saison überhaupt ein Fahrzeug bekomme und habe dann eine Weiße genommen, wegen der besseren Verfügbarkeit. War vllt wegen dem DCT, Schaltmodelle waren wohl genügend vorhanden.


    @ Tom


    Jumpstumper hat es schon geschrieben. Das einstellbare Fahrwerk und die (teureren) Speichenfelgen relativieren den Preis der AT. Wenn man das (inkl DCT) nicht braucht, ist die KTM aufgrund des Preises bestimmt attraktiver.


    Ich mache 1 x im Jahr einen Motorradurlaub, wo ich auch mal außerhalb der EU unterwegs bin, wo die E-Teilversorgung nicht zu 100 % gewährleistet ist. Auch bei Honda Fahrzeugen. Daher hat Zuverlässigkeit bei mir einen sehr hohen Stellenwert. Mit der KTM hätte ich etwas Bauchweh..


    Den Ärger und die verlorene Zeit kann auch der günstige Einstandspreis nicht wett machen. Ist aber nur meine Meinung. Vielleicht macht die KTM auch 60.000 km inkl. kleiner Offroadeinlagen ohne große Probleme. Das vielleicht ist das Problem. ;)

    Klar hat die KTM bei der Motorleistung die Nase vorn. Hat auch 51 ccm mehr Hubraum und wurde von einem wesentlich stärkeren Motor herunter gebaut. Die Motorleistung ist das Killerfeature der Adventure Baureihe von KTM. Dafür schlägt sie sich ausgerechnet bei den Adventure Eigenschaften mehr schlecht als recht.


    Eine Chronologie des Scheiterns kann man auf freiheitenwelt.de nachlesen. Schäden und Probleme am laufenden Band. Die 1050 ist bestimmt kein schlechtes Motorrad, aber in Sachen Zuverlässigkeit würde ich der AT eher mein Vertrauen schenken. Und das zählt, wenn man weitab der Heimat unterwegs ist.