Ich denke man muss den Begriff "Reichtum" relativieren.
Wenn man eine Familie erhalten muss, Miete bezahlt, ein Auto um zur Arbeit zu fahren und noch etwas zur Seite legen soll, für den Fall der Fälle, bleibt bei einem Durchschnittslohn nicht viel übrig.
Muss man ein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich nach Jahrzehnten aktiven Erwerbslebens eine NC vom Mund abspart? Ist man reich, wenn man ein 15 Jahre altes Auto fährt, das zwar nicht mehr schön, aber abbezahlt ist? Ist man reich, wenn man ein unglaubliches Steueraufkommen bewältigt, der Staat aber trotzdem nichts als Schulden (zum Leidwesen kommender Generationen) macht? Ist man reich, wenn man sich das Notwendigste gerade so leisten kann?
Die Wohlstandskinder und Systemprofiteure in Deutschland sollten mal aufhören, ihre Situation als Maßstab für alle zu betrachen.
http://www.staatsschuldenuhr.de/