Eine Harley ist für viele nicht nur ein fahrbarer Untersatz, sondern ein Mythos, Statussymbol und Vorzeigeobjekt. Alles Eigenschaften, auf die ich bei meinen Anschaffungen keinen großen Wert lege.
Die ersten Zeilen des Artikels sagen bereits alles
"In der Welt der Bikes gibt es zwei Kontinente: Motorräder und Harley-Davidson. So einfach ist das manchmal. Harley ist Harley seit just in diesen Monaten 110 Jahren. Eine Harley fährt man nicht, eine Harley wird gefahren, sie macht aus jedem, der aufsitzt, einen anderen Menschen. Der Rest sind eben Motorräder. Maschinen auf zwei Rädern, die nicht dieses Selbstbewusstsein, diesen Mythos vor sich hertragen. Sicher nett, wahrscheinlich auch technisch interessant, aber eben keine Harley."
Dieses blöde Geschwafel rund um die Marke ist genau der Punkt der am meisten nervt. In Wirklichkeit kann eine Harley nichts besser als die meisten anderen Marken. Außer durch unangenehme Lautstärke auffallen und dadurch vermeintliche Dominanz auf der Strasse demonstrieren. Darum geht's den komplexbeladenen HD Fahrern letztlich.
Dass es sich mit niedriger Drehzahl angenehm cruisen lässt ist ja unbestritten. Aber das Masterrace Getue der HD Fans nervt einfach.