Beiträge von affentwinfahrer

    Hallo zusammen,
    ich habe mir vor kurzem das CTEK MXS 5.0 Ladegerät gekauft und auch gleich beide NC's (die meiner Frau und meine) mal geladen. Wir haben eine Bordnetzsteckdose am Lenker, die über eine eigene Sicherung direkt an der Batterie hängt. Da geht das Laden mit entsprechendem Bordnetzstecker-Adapter (gibt es für das CTEK) super einfach. Das Ladegerät ist umschaltbar zwischen Motorrad-Modus (0,8 A Ladestrom) und PKW-Modus (5,0 A Ladestrom). Ich habe mal gelesen, dass man während des Ladevorgangs auf keinen Fall die Zündung einschalten darf, weil dann die gesamte Elektrik des Motorrads am Ladegerät hängt und Schaden nehmen könnte. So ganz verstehe ich nicht warum, weil die Elektronik ja auch die Ladespannung der Lichtmaschine "sieht", wenn man fährt. Aber warum sollte man auch die Zündung beim Laden anschalten? Also habe ich es gelassen. Das CTEK Ladegerät gefällt mir sehr gut. Es zeigt exakt an, was gerade passiert und geht auf Erhaltungsladung, wenn die Batterie voll ist. Es gibt auch einen Refresh-Modus (Rekonditionierungsfunktion, die tiefentladene Batterien mit Säureschichtenbildung wiederherstellt). Wenn man diesen Modus verwendet, ist es aber sicher besser, die Batterie auszubauen, so dass die Motorradelektrik nicht dran hängt. Zumindest die Uhr hängt ja an Dauerplus.
    Beim Überbrücken mit dem Auto, versucht die Lichtmaschine des Autos evtl. die Motorradbatterie mit zu viel Ladestrom zu laden. Ich würde daher auch lieber mit einem speziellen Ladegerät laden und nur im allergrößten Notfall mit dem Auto überbrücken. Oder das Auto nicht laufen lassen und nur die Batterien brücken. Dann läuft ja die Lichtmaschine des Autos nicht.
    Grüße
    Jürgen

    Hallo Martin,
    vielen Dank für den Tip. Das werden wir mal probieren. Wir wollten bisher noch nicht so hoch drehen, da noch unter 500km (Einfahrzeit). Richtig aufgefallen ist es meiner Frau letzt auf der Landstrasse mit ca. 95 km/h im S-Modus. Da lässt sich das DCT nicht zum Hochschalten bewegen. Bei 104 km/h schaltet das DCT dann selbsständig hoch, aber drunter bleibt es stur im 5ten. +Taste drücken nutzt nichts. Evtl. würde dann die Drehzahl für den S-Modus ja zu niedrig werden? Bei 95km/h dürften es so knapp unter 3000 Touren sein.
    Grüße
    Jürgen
    Uups beim P.S. stehts ja drin, dass das Hochschalten bei Dir bei 90km/h auch nicht klappt. Danke für die Info.

    Hallo zusammen,
    meine Frau fährt eine NC700S mit DCT und ihr ist jetzt aufgefallen, dass sie im Automatikmodus-S nicht manuell hochschalten kann (+ Taste). Manuell herunterschalten geht. Im D Modus geht es auch nicht, macht aber auch keinen Sinn, da das DCT da ja eh sehr schnell hochschaltet. Der Taster selbst funktioniert, da das Hochschalten im Manuellen Modus (MT) einwandfrei funktioniert. Ist das bei Euch auch so? Unser HH erkundigt sich auch bei Honda, da er es selbst nicht so genau weiß. Es war seine erste verkaufte NC mit DCT.
    Das manuelle Hochschalten im AT-Modus macht besonders Sinn, wenn man im S-Mode so um die 90 km/h fährt. Das DCT bleibt nämlich stur bis ca. 104 km/h im 5ten, aber im 6ten rollt es sich bei dieser Geschwindigkeit besser. Die einzige Alternative scheint es zu sein, dann in den D-Modus zu schalten. Da kommt meine Frau aber mit dem Daumen nicht so gut hin, ohne umzugreifen.
    Vielen Dank für eure Antworten
    Grüße
    Jürgen

    Bei meiner AT (die X habe ich leider noch nicht, sonst könnte ich's vielleicht genauer sagen), also bei der AT mussten es im ausgefederten Zustand schon min. 35 mm sein. An der straffsten Stellung (s.o.) konnte ich die Kette dann gerade noch ein paar mm hin und her bewegen. Die AT hat allerdings auch etwas mehr Federweg hinten. Bei Enduros ist generell der Unterschied zwischen straffster und lockerster Position größer, als bei Motorrädern mit weniger Federweg. Ich denke mal, wenn man eine X "locker" auf den Seitenständer stellt (Hauptständer hat sie ja nicht ab Werk), die Maschine nicht noch extra reindrückt, dann sollten es schon die angegebenen 35mm sein. Bei viel weniger würdest Du sehen, das die Kette im eingefederten Zustand ganz schön straff wird. Auf den mm genau kannst Du das eh nicht einstellen. 35mm plus/minus 5 mm sollten schon ok sein.
    Grüße
    Jürgen

    Hallo zusammen,
    die Kette ist ja dann am straffsten gespannt, wenn die Achse des vorderen Ritzels, die Schwingen-Achse und die Hinterradachse genau in einer Linie stehen. In dieser Stellung sollte die Kette nur minimal hin und her bewegt werden können, aber nicht wirklich straff gespannt sein. Da die Kette u.U. verschieden gelängt ist, müsste man das auch an mehereren Stellen der Kette (Hinterrad drehen) ausprobieren und sich nach der straffsten Stelle richten.
    Da es etwas schwierig ist, die drei Punkte in eine Linie zu bekommen, geben die Hersteller immer einen Kettendurchhang an, den man im ausgefederten Zustand misst. Ob das auf dem Mittelständer oder Seitenständer gemeint ist, war mir nie so richtig klar, zumal viele Moppeds keinen serienmäßigen Mittelständer haben.
    Will man es genau machen und hat einen Mittelständer, dann kann man das Federbein abbauen (zumindest unten) und die Schwinge mal über den kompletten Federweg hoch und runter bewegen. Dann findet man recht schnell die Stellung, in der die Kette am straffsten ist. Der Durchhang ist schlicht und einfach dafür da, dass die Kette in dieser Stellung nicht überspannt ist. Das geht dann nämlich auf Kette und Lager sowie Getriebeausgangswelle. Der HH meiner Africa Twin hat es auch schon fertig gebracht diese viel zu straff zu spannen, was mich dazu bewogen hat die Inspektionen selbst zu machen.
    Wenn man zu zweit ist und genug Kraft aufbringt, kann man auch versuchen die drei genannten Punkte mit eingebautem Federbein in eine Linie zu bringen (einer drückt die Maschine hinten runter und einer guckt und bewegt die Kette dabei hoch und runter). Ich habe mir dann immer den Durchhang gemerkt, der sich nach optimaler Einstellung ergab, wenn die Maschine komplett ausgefedert ist. Auf diesen Durchhang habe ich die Kette dann später immer eingestellt, wenn die Maschine auf dem Mittelständer stand und musste so die o.g. Prozedur nicht mehr durchführen.
    Grüße
    Jürgen

    Hallo zusammen,
    ich bin bei unserem HH die X mit Schalter und die Integra mit DCT gefahren. Ich wollte das DCT mal testen und die X war nicht mit DCT als Vorführer da. Ich habe eigentlich keinen großen Unterschied gemerkt, eher noch dass ich mit dem Integra im Ort ganz schnell auf 70km/h war, ohne dies zu wollen (DCT auf S), sprich die ging gut weg und wenn man sich nicht ums Schalten kümmern muss ist man schnell zu schnell ;-). Ich denke mal das war eine gedrosselte Version oder nicht in Ordnung. Nächste Woche soll ich meine X mit Schalter und meine Frau die S mit DCT bekommen. Dann kann ich noch mal einen direkten Vergleich machen und berichten.
    Grüße
    Jürgen

    Hallo Markus,
    vielen Dank für die Infos. Verschiedenste Schraubenzieher habe ich, da müsste ich einen perfekt passenden finden. Jetzt müssen nur noch die NC's noch kommen ;) (soll nächste Woche soweit sein). Für die S habe ich auch schon an die Acerbis Dual Road gedacht. Die sehen sehr elegant aus und passen vom Design perfekt zu der silbernen S. Allerdings müssen da die Lenkergewichte weg, was mir nicht so ganz behagt.
    Viele Grüße
    Jürgen


    Hallo,
    die Protektoren gefallen mir recht gut. Vielen Dank für die Bilder. Was war denn kniffelig an der Montage? Die Verschraubung am Lenkerende oder die Schellen-Montage am Lenkerrohr?
    Die Lenkerenden-Gewichte können ja scheinbar drin bleiben. Konntest Du die Orginal-Schraube weiter verwenden und wie hast Du diese heraus bekommen? Hab gelesen, dass das nicht so einfach ist (es dreht sich alles mit). Die gibt es ja auch für die NC700S (meine Frau bekommt eine S, ich eine X - von unseren vorherigen Enduros haben wir solche Protektoren zu schätzen gelernt, wenn es kalt wird). Könnte man sich die SW-Motech Protektoren auch an dem Naked Bike vorstellen? Oder sieht das dann doch blöd aus?
    Viele Grüße
    Jürgen