Die Nocken der Nockenwelle drücken die Ventile auf (entweder direkt über Tassenstößel oder über Kipphebel, bei der NC sind es Kipphebel). Zu gedrückt werden die Ventile durch eine Feder. Wenn die Ventile komplett geschlossen sind, sollte zwischen der betätigenden Mechanik und dem Ventil ein kleines Spiel (Luft) vorhanden sein, um sicher zu stellen, dass das Ventil wirklich 100% geschlossen ist und der Nocken nicht doch noch ein ganz klein wenig drauf drückt. Ohne Spiel wären die Ventile nicht 100% geschlossen und das macht Probleme. Zu viel Spiel führt dazu, dass die Ventile nicht vollständig öffnen (weniger Leistung) und es klappert mehr. Das ganze verändert sich auch noch mit der Temperatur. Mit der Zeit schleifen sich die Ventilsitze (die Ringförmige Stelle an der sie dichten) tiefer in den Zylinderkopf ein und dadurch wird das Spiel geringer. Deswegen muss man kontrollieren und evtl. nachstellen, was bei Kipphebeln rel. einfach über Schrauben mit Kontermuttern geht. Bei Tassenstößeln braucht man verschieden dicke Ausgleichscheibchen (Shims), was die Sache aufwändiger macht. Für den Hobby-Schrauber ist die Kipphebel-Variante wie bei der NC günstiger.
Viele Grüße
Jürgen