Weil mir das gerade eingefallen ist, ich hatte zu dem Thema schonmal was gepostet:
»DCT ist eine gute Sache, für mich ohne Fragezeichen. [...] Allerdings erfordert es in einigen bestimmten Situationen eine andere Form der Aufmerksamkeit, an die ich mich nur schwer gewöhnen kann. So habe ich am Lenker 4 Bedienelemente, die den Getriebesektor beeinflussen, mit mannigfaltigen Kombinationsmöglichkeiten.
Ich muss mir diesbezüglich Grundmuster antrainieren, nicht alle denkbaren, aber doch eine Handvoll wichtige, um den gängigsten Verkehrs- und Straßensituationen optimal begegnen zu können. Nicht jeder DCT-Fahrer hat in ähnlichen Situationen die gleichen Vorgehensweisen, aber stets Tipps und Ratschläge parat. Das ist nicht nur gut und hilfreich, sondern zeigt auch, dass gewisse Routinen im Umgang mit DCT unumgänglich sind.[...]
So betrachtet, ist das DCT eine Angelegenheit, wo sich Denk- und Handlungsabläufe auf eine komplexe Weise miteinander verzahnen müssen, wo doch eigentlich - wie heißt es so schön? - Ressourcen im Kopf freigesetzt werden sollen.
Ist die Bereitschaft da, sich mit der Materie auseinanderzusetzen, räumt die Erfahrung nach und nach alle Hemmschuhe zur Seite. [...] Ich bin immer noch bei der Aufrechnung 4 Bedienelemente versus den einen Kupplungshebel. [...]
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Das ist immer noch mein Stand der Dinge. Wozu die vielen Bedienelemente bzw. Eingriffmöglichkeiten? Klare Antwort: um die Nachteile des DCT gegenüber einer manuellen Kupplung auszugleichen. Das funktioniert in meinen Augen schon ganz gut, aber eben noch nicht gut genug. Trotzdem ein Kopf-an-Kopf-Rennen: In Sachen Zugkraftunterbrechung hat DCT die Nase klar vorn.
Gruß
Jörg