Beiträge von -BW-

    Hier hat aber mal wieder jemand die Weißheit mit Löffeln gefressen. :rolleyes:

    Da das DCT nicht hellsehen kann, sondern nur reagiert greift man eben manchmal ein. Wenn die Reaktion zu langsam erfolgt oder man für 10 Sekunden nicht gleich umständlich den Modus wechseln will dann drückt man schon mal auf's Knöpfchen.
    Die zwei oder vier automatisch schaltenden Modi machen nämlich nicht immer das, was dem eigenen Fahrstil entspricht. Einer der größten Vorteile des DCT ist aber, dass man zwar nicht selbst schalten muss, es aber trotzdem ohne Zugkraftunterbrechung jederzeit tun kann.
    Natürlich kann man sich auch freuen, dass man nicht mehr selbst mit Zwischengas schalten muss und sich vom System bevormunden lassen, man sollte dann aber wenigstens akzeptieren, dass andere mehr Möglichkeiten nutzen.

    Woher auch immer. Viele Leute wissen vermutlich nicht mal, was sie damit bezwecken wollen.


    Wenn ich dem Integra sportlich bewege habe ich auch Druck auf der äußeren (Zusatz-)Raste und ich drücke am Lenker.
    Beim Reinbremsen in Kurven entlastet es das - durch die sowieso vorhandene Kopflastigkeit - stark belastete Vorderrad und mildert das Untersteuern. Und beim Rausbeschleunigen rutsche ich nicht nach hinten, kann mehr Gewicht auf das Vorderrad bringen, was mehr Feedback von der Lenkung liefert.
    Der Effekt entsteht aber nur wenn die Rasten recht weit hinten angebracht sind. Und die äußere Raste benutze ich dafür nur deshalb, weil ich so eine bessere Verbindung zwischen Knie und Sitzbank habe wenn ich im leichten Hang Off fahre. Ich will schließlich den Verkleidungskiel nicht zerkratzen. ;)

    Sorry, aber selbst wenn das in einem Buch steht ist das physikalisch einfach haarsträubender Unsinn.

    Die Reibkraft/Haftreibung ist abhängig von der Masse des Körpers und der konstanten(!) Erdbeschleinigung. Damit verhält sie sich proportional zur Masse. Und die Masse ändert sich mit mehr oder weniger Druck auf irgendeine Fussraste nicht. Damit bleibt im Gesamtsystem die Reibkraft/Haftreibung gleich.

    Solange du durch einseitigen Druck deine eigene Position auf dem Motorrad nicht veränderst passiert so gut wie gar nichts.
    Den größten Effekt hat noch die Verteilung der Radlast, abhängig von der Rastenposition, nach vorne oder hinten.


    Wenn du es ausführlich physikalisch erklärt haben möchtest kannst du es z.B. hier nachlesen:

    „Druck auf die äußere Fußraste“ – Zwischen Märchen und Wahrheit


    Man belastet die äußere Fußraste um den Kontakt zum Mopped zu verbessern. Man hängt dadurch nicht mehr so stark am Lenker, hält die Körperspannung und kann auf der anderen Seite sicherer rumturnen ohne die Linie zu versauen. Wer die innere Raste belastet bildet keine Einheit mit dem Mopped, sitzt wackelig drauf und hat weniger Kontrolle. Der Druck auf den Reifen ändert sich dadurch erstmal gar nicht.

    Da das Leistungsmaximum sehr knapp vor dem Drehzahbegrenzer lag spürte man im manuellen Modus nicht, wann die Leistung nachließ und wann man spätestens hochschalten sollte. Wenn man nicht auf den Drehzahlmesser guckte, sondern den Motor nach Gefühl ausquetschte drehte man dadurch ganz gerne mal in den Begrenzer.
    Die Drehzahlanhebung der neuen Modelle bietet die nötige Zeit um das Nachlassen der Leistung rechtzeitig vor dem Drehzahlbegrenzer erspüren zu können. Es macht also nur das Heizen im manuellen Modus einfacher.
    Theoretisch bringt die Drehzahlanhebung vom 1. zum 2. und eventuell auch vom 2. zum 3. Gang beim Ausdrehen minimal mehr Beschleunigung weil der Anschluß nach dem Schalten besser passt, das ist aber eher marginal.

    ... na ja, in erster Linie hängt es dann eher von der Streckentemperatur ab, die stark von der Sonneneinstrahlung abhängig ist.

    Also Wetterbericht schauen. ;)

    Der große Nachteil beim Drücken: Mehr benötigte Schräglage für die selbe Kurvengeschwindigkeit als beim Legen. Es schraddelt beim Drücken deutlich schneller. Gedrückt wird am besten nur bei schnellen Richtungswechseln, z.B. Ausweichhaken.

    Wenn es schon schraddelt und die Kurve enger wird hilft nur noch eine Gewichtsverlagerung zum Kurveninneren in Verbindung mit dem vorsichtigen Einatz der Hinterradbremse. Im Gegensatz zur Vorderradbremse stellt sich das Motorrad dann nicht auf.


    Und wenn der Oberkörper beim Legen im Gegenverkehr hängt dann fährt man einfach nur eine falsche Linie.

    Im Zweifel hat man hat dafür einen Zeugen.
    Der zerflexte Bolzen ist ein Folgeschaden, eine Nacherfüllung in Form von Nachlieferung sollte dadurch nicht ausgeschlossen sein.
    Aber wie gesagt, ABUS ist sehr kulant.