Hier hat aber mal wieder jemand die Weißheit mit Löffeln gefressen. ![]()
Da das DCT nicht hellsehen kann, sondern nur reagiert greift man eben manchmal ein. Wenn die Reaktion zu langsam erfolgt oder man für 10 Sekunden nicht gleich umständlich den Modus wechseln will dann drückt man schon mal auf's Knöpfchen.
Die zwei oder vier automatisch schaltenden Modi machen nämlich nicht immer das, was dem eigenen Fahrstil entspricht. Einer der größten Vorteile des DCT ist aber, dass man zwar nicht selbst schalten muss, es aber trotzdem ohne Zugkraftunterbrechung jederzeit tun kann.
Natürlich kann man sich auch freuen, dass man nicht mehr selbst mit Zwischengas schalten muss und sich vom System bevormunden lassen, man sollte dann aber wenigstens akzeptieren, dass andere mehr Möglichkeiten nutzen.
Beiträge von -BW-
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.. meinetwegen hast Du Recht
und ich meine Ruhe ..
Ich hatte ja auch einen unfairen Vorteil, die Physik.
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kommt das mit dem sog. drücken auf die äussere Raste von Leuten die für den Lenkimpuls und nachher den Radius bestimmen eher ziehen (auf der anderen Lenkerseite) und sich dann quasi verankern müssen auf der Raste ?
Woher auch immer. Viele Leute wissen vermutlich nicht mal, was sie damit bezwecken wollen.
Wenn ich dem Integra sportlich bewege habe ich auch Druck auf der äußeren (Zusatz-)Raste und ich drücke am Lenker.
Beim Reinbremsen in Kurven entlastet es das - durch die sowieso vorhandene Kopflastigkeit - stark belastete Vorderrad und mildert das Untersteuern. Und beim Rausbeschleunigen rutsche ich nicht nach hinten, kann mehr Gewicht auf das Vorderrad bringen, was mehr Feedback von der Lenkung liefert.
Der Effekt entsteht aber nur wenn die Rasten recht weit hinten angebracht sind. Und die äußere Raste benutze ich dafür nur deshalb, weil ich so eine bessere Verbindung zwischen Knie und Sitzbank habe wenn ich im leichten Hang Off fahre. Ich will schließlich den Verkleidungskiel nicht zerkratzen.
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.. ich zitiere mal aus genannter Quelle unter "Belastung der Fußrasten" auf Seite 66:
"Durch viel Druck auf die kurvenäußere Raste wird der Gesamtschwerpunkt etwas weiter nach Außen und damit näher zu den Rädern verlagert. So wird die Haftreibung verbessert."
Sorry, aber selbst wenn das in einem Buch steht ist das physikalisch einfach haarsträubender Unsinn.
Die Reibkraft/Haftreibung ist abhängig von der Masse des Körpers und der konstanten(!) Erdbeschleinigung. Damit verhält sie sich proportional zur Masse. Und die Masse ändert sich mit mehr oder weniger Druck auf irgendeine Fussraste nicht. Damit bleibt im Gesamtsystem die Reibkraft/Haftreibung gleich.
Solange du durch einseitigen Druck deine eigene Position auf dem Motorrad nicht veränderst passiert so gut wie gar nichts.
Den größten Effekt hat noch die Verteilung der Radlast, abhängig von der Rastenposition, nach vorne oder hinten.Wenn du es ausführlich physikalisch erklärt haben möchtest kannst du es z.B. hier nachlesen:
„Druck auf die äußere Fußraste“ – Zwischen Märchen und Wahrheit
ZitatAlles anzeigenFazit:
- Durch statischen „Druck auf die kurvenäußere Fußraste“ kann im Gesamt-System „Fahrer – Fahrzeug“ – und hier im Speziellen in der Gesamt-Kontaktfläche von Vorder- und Hinterradreifen – nicht mehr Auflage- oder Anpressdruck an den Reifen erzeugt werden als ohne diese Technik.
- „Druck auf die kurvenäußere Fußraste“ kann also im Gesamtmodell (Vorder- und Hinterrad zusammen betrachtet) nicht mehr Grip bieten. Der Fußrastendruck bewirkt aber in Abhängigkeit von der Fußrasten-position eine andere Verteilung des Körpergewichtes auf das Vorder- oder Hinterrad als die sitzende Position. Hierdurch kann der Grip an dem entsprechenden Reifen gesteigert werden.
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Dann verstehe ich aber nicht, warum die Rennfahrer mit hanging off fahren um maximalen Kurvenspeed rauszuholen.
Dabei wird das Gewicht ja massiv auf die Innenseite der Kurve verlagert.
Man belastet die äußere Fußraste um den Kontakt zum Mopped zu verbessern. Man hängt dadurch nicht mehr so stark am Lenker, hält die Körperspannung und kann auf der anderen Seite sicherer rumturnen ohne die Linie zu versauen. Wer die innere Raste belastet bildet keine Einheit mit dem Mopped, sitzt wackelig drauf und hat weniger Kontrolle. Der Druck auf den Reifen ändert sich dadurch erstmal gar nicht.
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Wobei mir der Sinn nicht recht einleuchten mag, das nur im Manuellen Modus nutzen zu können.
Da das Leistungsmaximum sehr knapp vor dem Drehzahbegrenzer lag spürte man im manuellen Modus nicht, wann die Leistung nachließ und wann man spätestens hochschalten sollte. Wenn man nicht auf den Drehzahlmesser guckte, sondern den Motor nach Gefühl ausquetschte drehte man dadurch ganz gerne mal in den Begrenzer.
Die Drehzahlanhebung der neuen Modelle bietet die nötige Zeit um das Nachlassen der Leistung rechtzeitig vor dem Drehzahlbegrenzer erspüren zu können. Es macht also nur das Heizen im manuellen Modus einfacher.
Theoretisch bringt die Drehzahlanhebung vom 1. zum 2. und eventuell auch vom 2. zum 3. Gang beim Ausdrehen minimal mehr Beschleunigung weil der Anschluß nach dem Schalten besser passt, das ist aber eher marginal. -
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... na ja, in erster Linie hängt es von der Außentemperatur ab

... na ja, in erster Linie hängt es dann eher von der Streckentemperatur ab, die stark von der Sonneneinstrahlung abhängig ist.
Also Wetterbericht schauen.

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Das kommt sehr auf das Temperaturfenster der Reifen und den gefahrenen Luftdruck an.
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Ach
ich war schon beim Fußrastenschleifen... 
Wobei ich kein Fan von "legen" bin, sondern drücken. Der Vorteil ist, dass der Oberkörper gerade bleibt [...]
Der große Nachteil beim Drücken: Mehr benötigte Schräglage für die selbe Kurvengeschwindigkeit als beim Legen. Es schraddelt beim Drücken deutlich schneller. Gedrückt wird am besten nur bei schnellen Richtungswechseln, z.B. Ausweichhaken.
Wenn es schon schraddelt und die Kurve enger wird hilft nur noch eine Gewichtsverlagerung zum Kurveninneren in Verbindung mit dem vorsichtigen Einatz der Hinterradbremse. Im Gegensatz zur Vorderradbremse stellt sich das Motorrad dann nicht auf.
Und wenn der Oberkörper beim Legen im Gegenverkehr hängt dann fährt man einfach nur eine falsche Linie.
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Ich stelle mir die Diskussionen wegen Garantie und Gewährleistung interessant vor, wenn du einen durchgeflextes Schloss auf den Ladentisch legst und sagst, dass das vorher auch schon kaputt war.
Im Zweifel hat man hat dafür einen Zeugen.
Der zerflexte Bolzen ist ein Folgeschaden, eine Nacherfüllung in Form von Nachlieferung sollte dadurch nicht ausgeschlossen sein.
Aber wie gesagt, ABUS ist sehr kulant.