Beiträge von -BW-


    Für das Ansprechverhalten der Gabel ist hauptsächlich die Dämpfung, die innere Reibung und auch das Gewicht der Komponenten verantwortlich. Bei der Feder spielt da höchstens die Reibung der sich biegenden Feder an der Innenseite des Standrohrs eine Rolle und die ist bei mehr Windungen eher größer.
    Die größere nutzbare Länge der Feder ist auch nicht relevant da der Federweg von anderen Komponenten begrenzt wird. Die Feder muss also nicht mehr können als von ihr im Rahmen des Federwegs verlangt wird. Allenfalls wird die Torsionsbeanspruchung durch die größere Länge etwas geringer.
    Die Frage des Preises wird wohl eher der entscheidende Faktor bei der Länge der Feder bzw. eigentlich bei der Auswahl des Federstahls sein. Es wird natürlich immer versucht werden mit möglichst wenigen Sorten/Durchmessern möglichst viele verschiedene Federn herstellen zu können oder auch viele identische Federn mit Vorspannhülsen für verschiedene Gabeln verwenden zu können.
    Die weitere Verwendung einer technisch eigentlich gar nicht notwendigen Hülse, auch wenn sie kurz ist, spricht jedenfalls dafür, dass eher die Rationalisierung der Vater des Gedanken war und nicht die technische Optimierung.


    Nö, 20 cm sind schon realistisch wenn dafür die originalen Vorspannhülsen wegfallen. Die Länge der Federn ist allerdings kein Qualitätsmerkmal.


    Nicht der Riemen als Teil des CVT-Getriebes war gemeint sondern als Sekundärantrieb statt der Kette. ;)


    Warum?
    Das ist doch nur die Definition für Motorräder, für die Ausnahmen von der ABS-Pflicht gelten. Wettbewerbsenduros haben eben 310 mm Bodenfreiheit + weniger als 140 kg + min. 900 mm Sitzhöhe.
    Ich (m) habe mit 185 cm eine Schrittlänge von 87 cm, das reicht, wie bei 90% der Männer, auch nicht um beide Füsse auf den Boden zu bekommen.
    Fehlende Beinlänge muss da von fast jedem/r Fahrer/in mit Können kompensiert werden und Wettbewerbsenduros sind nun man nicht für rote Ampeln gebaut. ;)


    DCT in Verbindung mit der Hinterradbremse könnte aber auch eine Lösung sein! ;)


    Das hat sich vermutlich sowieso erledigt:
    "Für fast alle Motorräder über 125 cm³ schreibt die EU ab 2016 ABS als Pflicht vor. Ausgenommen sind Wettbewerbsenduros mit mehr als 310 Millimetern Bodenfreiheit, weniger als 140 Kilogramm Gewicht und einer Sitzhöhe ab 900 Millimetern sowie Trial-Motorräder, die bestimmte Spezifikationen erfüllen."
    http://www.motorradonline.de/r…-trikes-quads.437499.html


    Über die Möglichkeit der zulassungskonformen Abschaltbarkeit des ABS gibt es zur Zeit noch unterschiedliche Aussagen. Aber freiwillig verzichten diverse Motorradhersteller bestimmt nicht auf die einfache Knopf-Lösung z.B. bei ihren Supersportlern und bieten als Zubehör Dongles ausschließlich für den Rennstreckeneinsatz außerhalb der StVZO an.