Beiträge von -BW-


    Na wenn du bewusst vor dem Abstellen die Batterie noch vollgefahren hast und sie bewusst in der Kälte gelassen hast - beides besser als sie einfach in den warmen Keller zu stellen - dann zählt das für mich schon zu Pflege! :mrgreen:


    Auf Erhaltungsladung den ganzen Winter über stehe ich auch nicht aber 1x im Herbst laden, 1x im Winter und 1x im Frühjahr darf es schon sein. Und das ist 100% mehr als es 95% aller Leute tun, die sich dann im Frühjahr über die beschi**ene Batteriequalität beschweren. ;)


    Ja, immer Glück gehabt und/oder unbewusst das Richtige getan.
    Vermutlich mit voller Batterie abgestellt, also vorher wenig Kurzstrecke gefahren, kalt stehen lassen ist sogar besser als warm weil sich die Batterie dann nicht so schnell selbst entlädt, vielleicht war sogar noch Polfett drauf weil sie ja nie ausgebaut wurde etc.
    Batterien können ohne Pflege lange leben, müssen sie aber nicht! ;)


    Für die "Gel"-Batterien, die Starterbatterien sind braucht man kein anderes Ladegerät als für AGM-/Vlies- bzw. wartungsfreie Batterien.
    Li-Ionen-Batterien mögen keine Erhaltungsladung, die altern vorzeitig wenn sie komplett geladen gelagert werden.


    Das spricht für die Kupplung und nicht gegen das Getriebe!
    Wenn die Kupplung zu 100% trennt, sich also keine der Kupplungswellen dreht und die Zahnräder ungünstig stehen kann man das Getriebe eben nicht schalten.
    Druck auf den Schalthebel geben und ganz leicht die Kupplung kommen lassen dann macht es leise "klack"!


    Davon mal abgesehen hat es mir damals an meiner 1100er GS auch das Getriebe zerlegt aber inzwischen liefern sie Motorräder ganz ohne Kinderkrankheiten aus! :liar: :roll: :whistle:


    Das stimmt nur wenn das Motorrad ähnlich oft gefahren wie der PKW oder die Batterie in den Zeiten, in denen es nicht regelmäßig gefahren wird gepflegt wird.
    Nur Ausbauen ist im Winter übrigens keine ausreichende Pflege auch wenn es schon oft gut gegangen ist. ;)


    Man sieht den Reifen einfach an in welchem Bereich sie wie stark und vor allem in welcher Richtung sie beansprucht werden.
    Ein Hinterreifen, der nur um eine Kurve rumrollt sieht an den Profilkanten anders aus als einer, mit dem in die Kurven reingebremst und rausbeschleunigt wird. Man sieht ab welcher Schräglage wie stark ans Gas gegangen wird und zusammen mit dem Laufbild des Vorderreifens sagt das viel über den Fahrstil aus: Runder Fahrstil, Hart-rein-hart-raus etc.
    Auch Fahrfehler wie z.B. fehlendes Stützgas in Kurven sieht man am Vorderreifen weil dadurch bedingtes Untersteuern ein anderes Abnutzungsbild ergibt als das tiefe Reinbremsen.
    Für den Einsatzzweck zum hohen oder zu niedrigen Luftdruck kann man natürlich genauso erkennen wie den Umstand, ob jemand in der Lage ist sein Fahrwerk gut einzustellen oder es nur verstellt. Gerade wenn jemand frisch vom Renntraining kommt kann man sehr schön ablesen, ob er wirklich schnell oder nur von den Einstellmöglichkeiten seines Fahrwerks überfordert ist. :mrgreen:
    In gewissen anderen Foren gibt es sogar Threads in denen man per Reifenbildferndiagnose sein Fahrwerk schrittweise von Experten eingestellt bekommt, natürlich abhängig von der jeweiligen Rennstrecke/Kartbahn.


    Was das Fahrkönnen bzw. den Fahrstil angeht sagt ein Blick auf die Reifen mehr als hundert Forumsbeiträge.
    Wobei es da nicht nur um die Breite des sog. Angststreifens geht, Reifen erzählen so viel mehr über den Fahrer ...



    Oft werden einzelne Sätze gar nicht absichtlich aus dem Zusammenhang gerissen sondern nur als Aufhänger für den eigenen Beitrag/Gedankengang genommen. Manchmal hat der Zitierende den Beitrag auch nicht verstanden oder der Zitierte beklagt sich über das angeblich sinnentstellende Zitat und merkt nicht, dass ihm gar nicht widersprochen wurde. Solange das entwurzelte Zitat nicht als Argument gegen den Autor verwendet wird sehe ich das nicht so eng.


    Nö, nicht mal auf der Rennstrecke!
    Aber es gibt auch das andere Extrem in Form derer, die das "Können" und oft auch ihre moralische Überlegenheit daran fest machen, dass sie immer so vorausschauend und vorsichtig fahren, dass sie angeblich niemals in brenzlige Situationen kommen. Wenn die dann noch missionarisch tätig werden und gleichzeitig behaupten, sie könnten die Reserven ja jederzeit abrufen und wären deshalb besonders gut und sicher unterwegs dann wird mir schwindelig vom Kopfschütteln.
    Was man nicht übt kann man auch nicht. Und zum Können gehören nun mal Fähigkeiten UND Fertigkeiten.
    Maulhelden gibt es halt auf beiden Seiten. Eine weiterer Punkt, der einen guten Fahrer ausmacht ist die Aussagen anderer filtern zu können! ;)