Nun, da es nicht deine sind, kann man ja dazu was schreiben hier..
270€ = günstig? Was sind denn die Vorteile zu bspw. den Daytona-Grifffen, die man für 50-60€ im Netz bekommt?
Grüße
Nun, da es nicht deine sind, kann man ja dazu was schreiben hier..
270€ = günstig? Was sind denn die Vorteile zu bspw. den Daytona-Grifffen, die man für 50-60€ im Netz bekommt?
Grüße
Zitat von M0wltierAlles anzeigen
Der Weg war recht steil (auch wenn man es auf dem Foto nicht erkennt... ich hatte die Kamera waagerecht gehalten, das heißt es ging wirklich so weit hoch) und durch den losen und recht groben Schotter drehte das Hinterrad öfter durch, mit den etwa 280 kg war die X zu schwer für die Strecke.
Ich machte den Fehler und hielt an, mich hatte in dem Moment der Mut verlassen. Kaum gestoppt kippte ich um und rollte mich ab, mir ist nix passiert. Bei 36°C habe ich dann erst mal in Ruhe den Helm abgelegt, die Jacke aufgemacht und das Foto geschossen.
Interessanterweise war oben hinter der Kurve ein flaches Stück, wo ich einfach hätte wenden können. Nachdem ich die Maschine wieder hochgestemmt habe musste ich ohnehin bis hinter die Kurve fahren, denn an dem Hang kann ich nicht wenden.
Beim Anfahren hätte ich mich beinahe wieder hingelegt, denn das Hinterrad drehte zunächst ohne Traktion nur durch. Mit ein bisschen rausschaukeln ging es dann doch vorwärts und das Hinterrad drehte bis oben durch, während das DCT offenbar die Kupplung schleifen ließ um genügend Kraft aufzubauen. Wirklich erstklassig, das DCT.
In Albanien findet man nur solche Strecken (und auch viel, viel (!!!) Schlimmere), sobald man die Hauptstraßen verlässt. Das Bild ist allerdings in der Matka-Schlucht in Mazedonien entstanden, da kann man auch wunderbar offroaden. Mit ner leichteren Maschine oder wenigstens ohne Gepäck und den TKC80 statt TKC70 wäre ich aber sicher noch weiter gekommen.
Da zusätzlich aber auch noch ein großer Waldbrand ein paar hundert Meter entfernt war wurde mir das dann aber doch zu gefährlich.
Matka-Schlucht mit Waldbrand voraus
Der Rauch war schon recht beißend, als ich später dran vorbei gefahren bin...
Albanien in den Bergen auf dem Weg nach Elbasan:
Hier war ich über 8h unterwegs und die Piste wurde immer schlechter, bis ich insgesamt 4h lang über so ne Art Kopfsteinpflaster mit maximal 10 km/h fahren musste, bei denen ausschließlich schmale Steine weit herausragten und ich wirklich dauernd aufgesetzt bin und die Federung trotz extrem langsamer Fahrt 4x leicht durchgeschlagen ist.
Die Strecke kann ich wirklich niemandem empfehlen.
An dem Tag hatte ich irgendwann echt die Nase voll und die Muskeln im Arm schmerzten wegen Überanstrengung...
Aber ich hab's geschafft.
Was soll ich sagen... GEIL ![]()
aber der Weg sieht sehr geil aus! Hattest du mehr solcher Schotterpisten? Auf meiner kleinen Norwegentour hatte ich leider zu selten das Vergnügen. Nur einmal so richtig, aber dann auch gleich 1 1/2 Std. lang ![]()
Zitat von M0wltierAlles anzeigen
[/img]
Ich hoffe mal, dir ist nichts passiert ![]()
Ich hätte da keine Zeit mehr für Foto gehabt
Meine Cagiva Mito Sevenspeed ist mir mal vor Jahren im Stand umgefallen. Hab dann erstmal meinen Helm gegen unsere Hauswand geklatscht. Nun ja, Helm war dann etwas im Sack, Mito auch ![]()
Wir fahren einen VW Golf GTI Facelift aus 2017 sowie einen VW Tiguan RLine 4Motion aus 2012. Hatte vorher mit Opel, BMW, Hyundai nur Pech gehabt.
1. Opel Astra G Cab 2.2: alle paar Wochen was neues ![]()
2. BMW 116i - Steuerkette
1. und 2. waren beide Gebrauchte.. Dann dachte ich mir: Okay, jetzt wird's en Neuwagen. Dann kam...
3. Hyundau IX 35 BJ'15 - Händler hat das Auto nicht für die Garantie angemeldet... ein halbes Jahr mit der Airbagleuchte rumgefahren. Von einer Tür hat sich eine Dichtung gelöst. Ein Sensor des Reifendruckkontrollsystem war defekt und zum Höhepunkt gab es dann Ölverlust zwischen Motor und Getriebe. Das hat mir dann nach zwei Jahren gereicht. Ging zwar alles auf Garantie, aber hatte das Auto mehr in der Werkstatt als in meiner Garage. ![]()
Zitat von Ruhr`lerAlles anzeigenHallo achtzen 99 !!
Eine schöne Tour. Mit dem ganz wichtigen Satz
" Diese Fahrt war nicht als Urlaubstour gedacht sondern als Reise "
weiterhin gute Fahrt der Ruh`ler
Hi Ruhr'ler,
Da hast du wohl recht. Ist nicht für Jedermann die passende Tour in der kurzen Zeit, wie man an den obigen Kommentaren unschwer erkennen kann ![]()
Grüße
Zu den Kommentsren: "Jein". An- und Abreise je 1000km. Das war reine Kilometerfresserei. Die restlichen Tage an sich habe ich genossen. Immerhin hatte ich Zeit, hier und da zu bummeln und bei schönen Orten und Plätzen zu verweilen. Ich hätte mir sicherlich mehr Zeit genommen um weiter in den Norden zu reisen und die Lofoten mitzunehmen. Jedoch hatte ich eine begrenzte Zeit an Urlaubstagen, da ich den kompletten Juli Urlaub hatte und da in Dänemark in Urlaub war. Die Reise war nicht als Urlaub gedacht, sondern als Reise. Um die Natur zu genießen. Und die Strecken waren teilweise so schön, dass ich einfach keine Lust hatten früher eine Unterkunft zu suchen.
Ich persönlich bereue keinen einzigen Kilometer. Hätte ich 16 Tage für die Km gebraucht, wäre für mich der Sinn verfehlt worden.
Und zu den Preisen: ich war ja schon Dänemark gewohnt, da wir dort jedes Jahr Urlaub machen. Norwegen legt da noch ne Schippe drauf, aber ich finde, es lohnt sich.
Grüße
Ich startete am Sonntag, 13.08.2017 meinen Skandinavientrip. Erster Halt war bei der Oma in Osthessen
Von dort ging es am Folgetag in Richtung Norden.
Mit Zwischenstopp in Kopenhagen...
bei herrlichem Wetter und Überfahrt der Öresundbrücke nach Schweden machte ich nach ca. 1000klm Rast in Vejbystrand (Schweden). Dort angekommen, fragte ich bei einem örtlichen Restaurant nach einer Unterkunft für die Nacht. Der Betreiber zog sein Handy, wählte eine Nummer und machte mir, eine für skandinavische Verhältnisse, relativ günstige Unterkunft ganz in der Nähe klar. Zur Belohnung genoss ich dort, direkt am kleinen Fischerhafen, ein Fischgericht.
Da fühlte ich mich als Namensvetter direkt willkommen...![]()
Und der Strand konnte sich beim Sonnenuntergang auch ansehen lassen![]()
Am nächsten morgen ging es nach dem Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm"
- für mich eher: der frühe Vogel kommt nach Oslo in Richtung Norwegen...Die Fahrt dorthin ging über die Autobahn. Dabei war ich teils mehr mit dem Gucken als Fahren beschäftigt. Eine wunderbare Landschaft - unzählige Wälder. Schließlich ging es über eine Brücke in das Reich der Norweger. In Oslo machte ich halt und bummelte kurz durch die Stadt, trank ein Soda und schaute mir den kleinen Hafen im Zentrum an.
Weiter ging es in Richtung Norden... dann setzte der Regen ein. Ich fand gegen Abend einen Campingplatz und nahm mir dort eine kleine Hütte. Ich hatte Hunger. Weit und breit kein Restaurant, also gönnte ich mir eine Pizza - für umgerechnet 22€.
Nichtsdestotrotz war es ein gelungener Tag, den ich am Ufer des Campingplatzes ausklingen liesß.![]()
Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Nord-West. Die Landschaft wurde immer schöner und schöner, sodass ich mein Tagesziel weit überstieg. Der Weg führte mich durch den Nationalpark Jotunheimen - Wow! Die Strecke war grandios, und der Ausblick erst. Dort traf ich immer wieder auf ein paar Schafe, die auf und neben der Straße herumliefen und sich auch nicht von mir stören ließen.
Breitostolen - dort fing es an, kalt zu werden
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Nach Jotunheimen ging es weiter in Richtung Andalsnes, wo es allmählich wieder etwas milder wurde. Die Landschaft war jedoch weiterhin wunderschön.![]()
Schließlich erklimmte ich den Trollstigen - ein wunderbares Erlebnis.![]()
Nächstes Zeil - Geiranger. Dazu musste ich mal die kleine Fähre nehmen. ![]()
Es dauerte nicht lange, dann war er auch schon da - der Geirangerfjord.![]()
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Und das Essen - direkt am Fjord - genoss ich bei herrlich mildem Klima. ![]()
Anschließend wurde die Unterkunft bezogen - für über 50€ ein kleines Zimmer. Den Preis zahlte ich aber gerne, da ich beim Frühstück folgende Aussicht hatte ![]()
Nach der kleinen Stärkung ging es weiter Richtung Hardangervidda über die Route 280, dort fuhr ich 1 1/2 Std, teils Schotterwege, ohne eine Menschenseele zu sehen. Nur ein paar Schafe sagten mir Hallo, sonst nichts. Nur meine NC, ich und die Natur.
Es folgte eine "normale" Straße, wo ich auch wieder ein paar Menschen begegnete, und denen hier: ![]()
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Hardangervidda - eine Windschlacht, aber auch hier atemberaubende Landschaft. ![]()
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Über den Eidfjord
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ging es weiter in Richtung Süden. Nach stundenlanger Suche einer Unterkunft wurde ich fündig. Eine kleine Hütte mitten im Nichts. Gegen 21 Uhr wurde ich aus dem Frühschlaf gerissen. Eine nette Norwegerin kam zum Kassieren der Hütte vorbei
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Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Süden - Kristiansand war das Ziel. Ich dachte, dass nun die Landschaft etwas langweiliger wird. Aber ich sollte mich irren, selbst auf dieser Strecke gab es schöne Aussichten.
Zu meiner Freude schloss ich mich hier und da mal einer kleinen Motorradgruppe an und umgekehrt. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich größtenteils komplett ohne Begleitung unterwegs. Da machte dann das Fahren nochmal mehr Spaß.
Bei einem Hotdog und einem Kaffee auf dem Weg nach Kristiansand traf ich dann auf einen Hells Angelgs MC Denmark. Nun ja, die Tankstelle stand voller Harley's. Die Autos die vorbeikamen und den Blinker setzten, fuhren dann doch wieder weiter, ohne zu tanken
Ich speiste recht unauffällig und machte mich dann wieder auf den Weg.
In Kristiansand angekommen traf ich endlich mal auf auf Gleichgesinnte und konnte interessante Gespräche führen. In den Tagen zuvor war dies leider Mangelware, da ich sehr selten auf Motorradfahrer traf. ![]()
Je weiter es auf der Fähre von Kristiansand nach Hirtshals in Richtung Dänemark ging, desto sonniger wurde es.
In Hirtshals angekommen machte ich mich auf den Weg nach Lönstrup. Hier entledigte ich mich erstmal der Unterbekleidung. Hier war Tshirt und kurze Hose bei den Touristen angesagt. ![]()
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Ich fuhr nach Lökken zu meiner Unterkunft "Bikers Rest" - super günstig und sehr liebenswert die Unterkunft. ![]()
Am nächsten Morgen ging es dann 100km in die Heimat, in den Odenwald.
Was nehme ich von der Reise mit?
Die Erkenntnis, dass ich 4.300km in 6 Tagen auf der NC verbracht habe
Nein, es war ein eindrucksvolles Erlebnis. Die skandinavische Ruhe, die netten und weltoffenen Menschen und die atemberaubende Natur. Ich weiß, weshalb meine Familie seit über 40 Jahren in Dänemark Urlaub macht ![]()
Die NC erwies sich auch als richtiges Tourenmopped. Dank der TKC 70 Reifen wurden auch Schotterpisten zügig gemeistert. Ab und zu mal die Kette gepfelgt - das war's auch schon. Auch, wenn es mit der NC alles gut geklappt hat. Es war meine erste größere Tour. Bislang waren es nur mal ein paar kleinere Trips an den Bodensee und die Schweiz, sowie nach Frankreich in die Vogesen. Es wird jetzt auf die At gespart. Ich bin total angefixt von solchen Reisen. Fortsetzung folgt gewiss...