Beiträge von Neubikerin

    Mein erster Beitrag hier und ich kann auch gleich eine kleine Geschichte beisteuern.


    Nachdem mein Sohn vor einem Jahr Planungen für A1 unternahm, bekam ich urplötzlich auch Lust aufs Fahren. In früheren Jahren war ich begeisterte Sozia, das legte sich aber schlagartig,nachdem ich unseren Sohn bekam (Mutterhormone? keine Ahnung)
    Jedenfalls ist er jetzt 16 und die Mutterhormone sind aufgebraucht und ich wollte wieder aufs Bike.
    Diesmal aber nicht hintendrauf.
    Habe mich also im Januar 15 zusammen mit Sohnemann angemeldet und gemeinsam mit selbigem die Theorie besucht und bestanden. Im März die erste Fahrstunde, wir beide auf einer 125er. Sohn stellte sich erwartungsgemäß gut an, Mama tat sich etwas schwerer.
    Nach 3 Stunden sollte ich dann auf eine 650er Gladius. Und sofort im Stadtverkehr und übers Land fahren. Ich war restlos überfordert mit dem Ganzen, hätte lieber erst mal irgendwo in Ruhe geübt, damit anzuhalten und zu lenken. Das Ende vom Lied war, dass ich frontal in eine Mauer fuhr und erstmal eine Woche mit doppeltem Beckenbruch im Krankenhaus lag.


    Nach 5 Wochen (Sohnemann fuhr inzwischen begeistert mit A1 auf seiner WR) machte ich weiter und mir fast in die Hose vor Angst auf der für mich großen Maschine (Fahrschule hatte eine neue Gladius gekauft, die alte hatte ja Totalschaden).
    Schweren Herzens entschloss ich mich deshalb, erstmal den A1 zu machen, den ich im Juni 15 dann auch bestand. Wirklich viel gelernt habe ich in der Fahrschule jedoch nie, mein Fahrlehrer sagte immer nur, "Mach", aber er erklärte nie "Wie". Drücken, legen, HÄ???


    Das hat mir dann erst einmal mein Mann gezeigt, als wir dann gemeinsam, er auf einer BMW800GS, ich auf einer Honda CB125F, durch die Bayerischen Lande düsten (eher schlichen). Ich konnte keine Kurven fahren, hatte besonders Angst vor Linskkurven (in einer solchen hatte ich den Unfall).
    Ich tat mich schwer, wirklich. Nach 2 Monaten hatte ich die Nase voll und wollte fast aufhören, dann habe ich einen Monat in aller Ruhe und alleine geübt und plötzlich war irgendwie der Knoten geplatzt. Und ich überraschte meinen Mann mit der Mitteilung, dass ich jetzt im Herbst noch den A-Schein mache.
    Den machte ich auch, bei einem anderen Fahrlehrer, in einer ganz anderen Fahrschule. Ein begnadeter fränkischer Biker, die Ruhe und Geduld in Person, der mir in 14 Tagen das Motorradfahren auf einer CBF600 beigebracht hat. Die Fahrstunden waren das reinste Vergnügen und ich wieder glücklich.


    Nach 14 Tagen hatte ich bereits Prüfung, die ich auch sofort bestand.


    Ich marschierte also stolz zu meinem HH, brachte meine CB125F mit und sagte ihm, dass ich sie eintauschen will in etwas, was so gemütlich wie die CBF600 fährt :lol: . Er empfahl mir die NC.


    Leider stand zum Probefahren nur eine S ohne DCT da, ich fuhr sie Probe, etwa 50 km lang. Bei Kilometer 25 hatte ich mir die linke Hand ausgerenkt. Zu meiner Minigröße von 1,59 kommen sehr kleine Hände, die Kupplung empfand ich als Zumutung. Aber wie sich die NC fuhr, ein Traum.


    irgendwie führ ich also zurück zum HH, schaltete so wenig wie möglich (linke Hand war ja inzwischen naehezu bewegungsünfähig) und sagte meinem Händer: ich nehme sie, aber ohne Kupplungshebel.


    Habe am nächsten Tag mit Hilfe meines Sohnes (Hand war inzwischen in einer Gipsschiene) die 125er hingebracht, die NC750S DCT bestellt und warte nun sehnsüchtig auf das Frühjahr.


    Liebe Grüße
    von einer begeisterten Neubikerin Tatjana