Beiträge von Andy 292


    Ich hole jetzt mal einen "alten" Fred aus der Versenkung herauf, weil ich meine, hier etwas sagen zu müssen.
    In meinem "vorherigen" Leben bin ich fast täglich bei dem heute in die Schlagzeilen gelangten "Diesel-Betrüger" (dazu könnte ich auch noch
    viel erzählen, aber das passt hier nicht hinein) "ein und aus" gegangen. Dabei habe ich natürlich auch die Verkäufer der Öl-Industrie getroffen
    und mit denen Gespräche gehabt. Einhellige Meinung ist/war: Das Motoröl "verbraucht" sich nicht über Zeit, sondern (wenn überhaupt) über
    Benutzung! Die langen Moleküle des Öls werden durch Benutzung abgeschert und schmieren dann nicht mehr so gut. Das passiert aber (bei normalem
    Einsatz ohne "Rennbedingungen") erst nach ca. 100.000km - 200.000 km. Die Schwebestoffe, die durch den "normalen" Verschleiß entstehen, sollten im
    Ölfilter aufgefangen werden.
    Somit ist ein regelmäßiger Öl-Filter Wechsel (alle 30.000km) durchaus sinnvoll, aber ein Öl-Wechsel jedes Jahr absolut unsinnig!
    Der bringt nur den Werkstätten Geld! Das Öl sollte vorsichtshalber alle 100.000km gewechselt werden!


    Ich weiß, dass ich mit dieser Äußerung einigen "Öl-Lobbyisten" in die Quere komme, aber es ist nunmal so!
    Wer dennoch jedes Jahr sein Öl wechseln möchte, "please do so!" Schaden kann das nicht anrichten (außer an deinem Portmonnee)!
    Und für die Umwelt ist es auch sicher besser, kein Öl unnützerweise wohin auch immer zu entsorgen!


    Gruß
    Andy


    Oh, dann hatte sich da was "überschnitten"...
    Umso lieber möchte ich dabei sein!


    Gruß
    Andy


    Ich bin im "Sonnenblick" auf der Warteliste. Ich plane meinen Urlaub 2016 dann jetzt entsprechend. Notfalls komme ich eben mit der Dose (in der ich dann schlafe)
    und der NC auf dem Anhänger. Einen Parkplatz in der fußläufigen Nähe vom Sonnenblick sollte es wohl geben.
    Ein anderes Hotel finde ich "blöd". Entweder wir sind auf einem Treffen zusammen, oder eben nicht! Wegen meiner möglichen Teilnahme am Grillen und am
    gemeinsamen Frühstück habe ich bereits im Sonnenblick angefragt.


    Obwohl ich noch niemanden hier kenne (außer Lorenz!), auch durch das Lesen der Postings mir noch nicht so richtig ein "Bild" machen kann, denke ich, dass
    ich es hier mit vielen netten Menschen zu tun haben werde. Und die möchte ich gerne persönlich kennenlernen.


    Gruß
    Andy


    Genau so ist es! Ich wollte auch buchen, bekam aber eine Absage!


    Was ist das hier für ein engagiertes Forum? :geek: :geek: :geek: 8 Monate vor dem Treffen und alles ist ausgebucht? Obwohl doch
    "relativ teuer"... Ich bin beeindruckt! :shock: :shock: :mrgreen:


    Ich schließe mich den Reden meines Vorredners an: Gibt es Alternativen? Und, wie läuft das Treffen bei euch ab?


    Gruß
    Andy

    Ich komme ja von der CB-500, also einer "gemäßigten Drehorgel".
    Das Fahren mit der NC macht da wirklich Spaß, muss allerdings erst "gelernt" werden!
    Im manuellen Modus bin ich ständig im Begrenzer...
    Die CB geht bei 8.000 U/min erst richtig los, die NC regelt bei 6.000 U/min bereits ab.


    Aber, das lerne ich auch noch! Ich beginne ja im "D" Modus! Da lerne ich, wie das Moped laufen will.


    Gruß
    Andy

    Beruf?:
    Dipl.-Ing. Maschinenbau. 25 jahre als Sales-Account-Manager bei einem der größten deutschen
    Automobil-Zulieferer.
    Jetzt Bezieher von Berufsunfähigkeits-Rente.


    Berufung:
    Seit 40 Jahren "Schrauber"! Nur, wenn es an "Elektronik" geht, ziehe ich mich zurück!


    Gruß
    Andy

    Zu "Studenten-Zeiten" bin ich mit meiner Freundin mit meiner BMW R75/5 (sie hinten drauf) nach Griechenland gefahren.
    (also so richtig Landweg durch das ehemalige Jugoslawien)
    Als wir wieder in D waren, hat sie nur gesagt "Nie wieder hinten drauf, das nächste mal fahre ich selber!".
    Gesagt, getan: Sie kaufte sich eine BMW R45 und dann fuhren wir gemeinsam (mit unserer Trauzeugin bei mir hinten drauf)
    für 3 Monate in die Flitterwochen nach GR. Diesmal mit Fähre ab Rijeka.
    War eine schöne Zeit.
    Dann kam bei mir Job, bei meiner (dann inzwischen Frau) weitere Ausbildung hinzu. Dann kamen 2 Kinder. Die Motorräder wurden verkauft,
    weil sie doch nur "herumstanden". Motorrad war kein Thema mehr!
    Als ich nun vor 4 Jahren wegen "Burnout" (Bitte keine Kommentare dazu, außer von Leuten, die das auch hinter sich haben!) nach
    über 25 Jahren als "Sales-Manager" bei einem der größten deutschen Automobil-Zulieferer im Job aufhören musste, habe ich den
    Wiedereinstieg mit einer CB-500 PC26 gemacht. ADAC-Sicherheitstraining ganztägig und dann konnte es losgehen.
    Eigentlich ein schönes Motorrad. Sehr robust, "unkaputtbar", aber leider auch ein bisschen "Drehorgel". Um richtig zügig zu fahren,
    muss die eben zwischen 8.000 und 10.000 U/min gehalten werden.


    Meine Frau ist in den "Abstinenzjahren" völlig vom Motorrad weggedriftet. Wenn es unbedingt sein muss, weil einfach keine andere
    Möglichkeit vorhanden ist, von "A" nach "B" zu kommen (natürlich nur im Sommer und nur bis max. 50km), dann setzt sie sich schon mal bei
    mir hinten drauf. Aber "Motorrad-Fahren" ist das dann nicht!


    Kurz und gut: Ich fahre zu 99,9% alleine und bin froh, dass ich trotz meiner geringen Berufsunfähigkeits-Rente das Geld für die NC750 S DCT ausgegeben habe.
    Meine Frau unterstützt das übrigens sehr! Sie freut sich, wenn ich mich freue. Nur mitfahren möchte sie halt nicht!
    Und bevor hier irgendwelche "Schüsse" bezüglich "Trudchen" kommen, meine Frau ist Studienrätin und weiß schon genau, was sie tut.
    Also kein: "Wenn mein lieber Mann das doch so möchte..."
    Nur vorsichtshalber!


    Gruß
    Andy


    Richtig! Umso mehr ist da das DCT das Richtige! Das schaltet nämlich selbst. Und zwar mehr, als
    jeder andere sonst.
    "Automatik" ist für mich entweder dieses "CVT", das also eine Drehzahl am Motor einstellt, die konstant hält, und über stufenlose
    Veränderung der vorderen und hinteren Durchmesser des "Treibriemens" sich auf die Geschwindigkeit einstellt.
    Oder aber dieses "Wandler-Getriebe", das hinlänglich bekannt sein sollte.


    Das DCT ist aber keines von beiden! Es ist ein reines Schaltgetriebe! Nur, dass eben die Steuerung den Schaltprozess einleitet
    und keine mechanische Betätigung von außen erfolgt!


    Also: Völlig richtig im "Schaltjahr"!!! :clap: :clap: :clap:


    Gruß
    Andy

    Ich möchte mich hier mal "ganz vorsichtig" einschalten, einige Tatsachen berichten und die dann nicht weiter
    kommentieren.
    Erst einmal (vor dem Bericht) möchte ich statieren, dass eines unserer Probleme ist, dass die notwendigen
    Kapazitäten, um sich um die wirklich aus Kriegsgebieten kommenden Flüchtlinge zu kümmern, einfach nicht vorhanden sind.
    Warum nicht? Zum Teil, weil eben diese Menschen in den Ämtern sich um die "Flüchtlinge" kümmern müssen, die aus
    "sicheren" Staaten kommen (ob die nun wirklich sicher sind, oder nicht, das möchte ich hier nicht diskutieren!) und somit
    keine Kapazitäten für die "wirklichen" Kriegsflüchtlinge haben.


    So nun mein Bericht:
    Ich habe 3 Wohnungen an den hiesigen Landkreis vermietet (seit 3 Jahren, also bitte keine "blöden" Bemerkungen, wegen "Abzocke").
    Die verteilen dann ihre Flüchtlinge auf die von ihnen angemieteten Wohnungen.
    Eine meiner Wohnungen hat 120 m² und wird somit vom Landkreis immer mit Groß-Familien belegt.
    Eine Familie (aus Serbien) war nun bereits zum 2. Mal in dieser Wohnung. Serbien ist gem. Definition ein "sicheres" Land.
    Die kommen einfach und beantragen Asyl (natürlich müssten die einfach wieder ausgewiesen werden). Das Verfahren zieht sich
    erfahrungsgemäß über ca. 2 Monate. Wenn dann ein Mitglied der Familie "plötzlich" in Deutschland noch ein Kind bekommt, wird es
    wirklich schwierig. Das Kind hat ja keine Papiere. Und ohne komplette Papiere kann eine Familie nicht ausgewiesen werden!
    Das Thema mit der Botschaft, mit dem Konsulat usw. dauert dann eben mal 6 - 7 Monate. In dieser Zeit bekommen die ca 395€/Kopf/Monat.
    Das ist bei einer Familie mit Vater, Mutter und 7 Kindern schon "etwas" Geld.
    Wie gesagt, diese Familie war in meiner Wohnung, hatte über 7 Monate dieses Geld bekommen, wurde ausgewiesen ,war dann im nächsten Jahr
    wieder hier, es wurde wieder ein Baby geboren, wieder 7 Monate Geld für inzwischen 10 Personen.
    Jetzt sind die wieder (nach 8 Monaten) tatsächlich abgeschoben worden.
    Mal sehen, wann die wieder kommen...


    Wie gesagt, ich habe kein Problem mit Flüchtlingen. Aber ich denke, diejenigen, die wirklich nur wegen des Geldes hierher kommen, die sollten wir
    "auf dem Hacken" wieder zurück schicken! Und das dann tatsächlich auch umsetzen!


    Nur dann werden wir die Kapazitäten und Möglichkeiten haben, die Flüchtlinge aus den echten Kriegsgebieten so zu versorgen, wie es
    eigentlich jeder von uns möchte!


    Und wenn ich jetzt in einen "Forums-Fettnapf" getreten bin, dann tut es mir leid! (Ich beherberge momentan 14 Flüchtlinge in meinen Wohnungen,
    und was machst du?)


    Gruß
    Andy