Beiträge von Lorenz

    Hallo,


    ich bin nun auch der totale technische Laie. Nach viel lesen aus allen möglichen Quellen habe ich mir folgende Meinung zu den Brisk-Kerzen gebildet:
    Die Kerzen liefern im Vergleich zu normalen Kerzen von NGK oder Bosch einen kräftigeren Zündfunken. Das soll eine schnellere Entzündung, sprich bessere Verbrennung des Gemisches bewirken. Ob das nun eine kleine Leistungssteigerung, einen runderen Motorlauf speziell bei niedrigeren Drehzahlen (kein KFR) bewirkt hängt von vielen Faktoren im und um den Motor ab. Bei den großen Brennräumen der alten Boxermotoren von BMW bringt das bestimmt was. Bei unseren im Verhältnis dazu kleineren Brennräumen erzielt man mit den Brisk-Kerzen keinerlei Wirkung. Der Funke der normalen Kerzen reicht locker aus, um den Brennvorgang optimal zu gestalten. Vielleicht würde man auf einem Prüfstand einen kleinen Unterschied feststellen können. Das Geld können wir uns also sparen.


    BMW hat bei den 650ern das Problem KFR und besserer Motorlauf bei gleichzeitig wenigerem Spritverbrauch mit einer Doppelzündung gelöst.


    Lorenz

    Hallo,


    ich fahre am Liebsten im S-Modus. Da schnurrt der Motor schön ruhig. Er hört sich dabei nicht an wie ein Diesel oder ein Einzylinder-Motorrad.


    Es gibt aber immer mal Situationen, in denen ich den D-Modus oder dem manuellen Modus benutze.


    Lorenz

    Hallo,


    ich mache da auch keine Wissenschaft daraus. Einmal im Jahr vor meiner Sommertour (4000 - 5000 Km) fahre ich in die Werkstatt zur Inspektion. Wie die heißt und was da gemacht werden muss weiß der Meister. Er hat ja die vorigen Inspektionen auch alle gemacht. Er kann also nachschauen was gemacht werden sollte. Wenn er bei der gründlichen Durchsicht der Maschine etwas findet, was gemacht werden sollte, obwohl es nicht im Plan steht, wird es mitgemacht. Wenn also z.B. in ca. 2000 Km neue Bremsbeläge fällig wären . . . Wieviele Km ich in dem Jahr schaffe ist egal. Es können also auch ein paar Tausend mehr sein. Da ich die NC nicht bis ans Limit fordere spielt das keine Rolle.


    Lorenz

    Hallo,


    Ich hatte nach der Serienbereifung zwei Sätze des Michelin Pilot Road 4 auf meiner NC und fuhr mit dem empfohlenen Luftdruck von 2,5 / 2,9 bar. Bei um ca. 0,2 bar geringerem Luftdruck hatte ich in manchen Kurven ein schwammiges, unangenehmes Gefühl. Bis ich den Luftdruck wieder erhöhte. Der TÜF-Prüfer fragte mich nach meinen Erfahrungen mit diesem Reifen. Er berichtete, dass er ebenfalls dieses schwammige Gefühl hat, wenn er aus Kurven kräftig herausbeschleunigt. Die Reifenflanken dieses Reifens wären relativ weich. Michelin hat darauf reagiert und beim Road 5 die Karkasse an den Flanken verdoppelt. Michelin empfiehlt auch für den Road 5 2,5 / 2,9 bar. Im Juni nun wurde auf meine NC der Road 5 aufgezogen. Ich fragte dann den Werkstattmeister, auf wieviel bar er die Reifen aufgepumpt hätte. Er sagte, auf 2,4 / 2,7 bar. Ich erwähnte die Empfehlung 2,5 /2,9 bar von Michelin. Er sagte, den Druck füllt er in Reifen von Motorrädern, die 50 kg schwerer wären, als die NC. Ich sollte es ruhig mal mit seinem Druck probieren. Ich habe es probiert. Ich bin sehr zufrieden mit seinem Druck von 2,4 / 2,7. Ich habe überhaupt keine Probleme in den Kurven, aber durch den geringeren Luftdruck eine viel bessere Eigendämpfung im Verhältnis zum hart aufgepumpten Road 4. Man könnte meinen, ich hätte ein neues, besseres Fahrwerk bekommen.


    Der Unterschied im Fahrverhalten der alten abgefahrenen MPR4 zu den neunen MPR4 war sehr gering. Die alte Weisheit, dass man mit neuen Reifen ein neues, viel besseres Motorrad hat, gilt nach meinen Erfahrungen für die Michelin Reifen nicht. Diese Erfahrung hatte ich auch schon mit den Vorgängern der MPR4 gemacht. Bei anderen Reifenmarken davor war der Unterschied wesentlich größer.


    Lorenz

    Hallo,


    ich weiß nicht wie die Bremsbeläge nach 8000 Km aussehen, wenn man nur mit der hinteren Bremse bremst. Anders kann ich mir das ehrlich gesagt nicht erklären.


    Lorenz