
zu einem Gebrauchtkauf gehört ein ausführliches Gespräch mit dem Vorbesitzer. Wenn er ganz stolz erzählt, wie er mit dem Motorrad alle Kumpels mit den Supersportlern 'hergebrannt' hat würde ich sein Gebrauchte nicht kaufen.
Lorenz

zu einem Gebrauchtkauf gehört ein ausführliches Gespräch mit dem Vorbesitzer. Wenn er ganz stolz erzählt, wie er mit dem Motorrad alle Kumpels mit den Supersportlern 'hergebrannt' hat würde ich sein Gebrauchte nicht kaufen.
Lorenz

richtig ist: üben, üben, üben! Aber was soll man ganz genau üben? Einfach drauf los fahren? Wichtig ist, dass man das Richtige übt. Ich versuche das mal mit meinen Worten zu beschreiben:
Ich glaube deine Frau hat ein wenig Angst in den Kurven. Angst vorm umfallen in Schräglage, denn das tut weh. Das Wissen um die Fahrphysik in den Kurven hilft einem da weiter. Deshalb zunächst ein wichtiger Grundsatz: Wenn man in Schräglage bremst (bis zum Stillstand) fällt man nach innen um! Anhalten kann man nur, wenn das Motorrad gerade steht. Umgekehrt gilt aber auch: Wenn man in Schräglage beschleunigt wird der Kurvenradius automatisch größer und die Maschine richtet sich auf. Die ganz normale Reaktion auf Angst in der Kurve (vorm Umfallen) ist bremsen, langsamer werden. Damit erreicht man das genaue Gegenteil dessen, was man eigentlich haben will. Wenn man in Schräglage bremst (=langsamer wird) muss man die Maschine mit Kraft und Krampf aufrecht halten, damit sie nicht umfällt. Man fühlt, dass man die Maschine nur mit Kraft aufrecht halten kann. Die Angst und die Unsicherheit wird noch größer. Es ist schwer dem normalen menschlichen Trieb entgegenzusteuern. Also Gas zu geben statt zu bremsen wenn man das Gefühl hat 'gleich falle ich um'. Achtet mal darauf: Wenn man in Schräglage leicht Gas gibt ist das unsichere Gefühl 'gleich falle ich um' sofort weg. Das muss man nutzen beim Kurvenfahren.
Ich bremse VOR der Kurve. Ab Kurvenbeginn, also ab dem Zeitpunkt, an dem ich in Schräglage 'falle', gebe ich ganz sanft Gas. Ich werde dabei kaum schneller. 'Stützgas' nennt man das. Das Gefühl umzufallen kommt dabei gar nicht auf. Dann kommt der Scheitelpunkt der Kurve. Der Punkt, ab dem der Kurvenradius anfängt größer zu werden bis am Kurvenausgang die Kurve in eine Gerade übergeht. Ab den Punkt gebe ich Gas, ich beschleunige. Das Motorrad richtet sich (fast) von ganz alleine auf. Am Kurvenausgang habe ich oft die gewünschte Reisegeschwindigkeit schon erreicht. Ich höre auf Gas zu geben, bremse vielleicht sogar ganz leicht. Aber da bin ich nicht mehr in Schräglage.
Wichtig ist also auch, nicht erst am Kurvenende beschleunigen, sondern in der Kurvenmitte. Bis zur Kurvenmitte fahre ich mit Stützgas, ab dem Kurvenscheitelpunkt beschleunige ich. Ein unsicheres Gefühl 'gleich falle ich um' gibt es bei der Methode nicht. Man fährt die Kurven schon rund und flüssig. Zum Üben eignen sich langgezogene Kurven sehr gut. Die man schön mit 50 - 70 Km/h fahren kann. Wichtig ist, dass dieses Gefühl 'ich falle um' nicht aufkommt. Das steuert man mit dem Gasgriff. Wenn es aufkommt hilft nicht Bremsen sondern Gas geben.
Üben muss man also, auch das richtige Gasgeben in der Kurve. Die richtige Blickführung zu Üben reicht nicht.
Deshalb fahre ich sehr ungerne hinter Autos in den Kurven. Die Beschleunigen in der Regel erst am Kurvenausgang.
Lorenz

Vor meiner NC hatte ich eine BMW 650 CS. Verkauft mit 130.000 Km. Ich habe nicht einmal Öl nachgefüllt. Davor hatte ich eine Honda CB500. Verkauft mit 114.000 Km. Auch die hatte keinen Ölverbrauch.
Für mich ist es vollkommen normal, dass ein Motor kein Öl verbraucht. Es mag ein wenig auch an meiner Fahrweise liegen. Meist bin ich in der Drehzahlmitte unterwegs.
Lorenz

das kann auch an einer schwachen Batterie liegen. Beim Starten wird mit Batteriekraft runtergeschaltet bis neutral. Dann erst springt der Motor an. Ich habe mir angewöhnt vor dem Motorausmachen auf neutral zu schalten.
Lorenz

Im August war ich wieder auf Tour. Diesmal nur eine Woche und (fast) nur durch Deutschland. Der Reisebericht ist auf meiner Homepage:
http://home.versanet.de/~lorenzhaupt/Tour16/Tour16.html
Lorenz

wenn der Reifen keine Luft verliert ist er in Ordnung. Ich würde ihn länger beobachten ob und wie viel Luft er verliert.
Lorenz

bei allen Motorrädern, die ich vorher hatte, habe ich in den entsprechenden Foren vorher mitgelesen. Ganz schnell hatte ich die Schwachstellen gefunden. Die technischen Schwachstellen, über deren Lösungen mehr oder weniger ständig diskutiert wurde. Hier, bei der NC-Reihe, habe ich nichts gefunden. Vielleicht könnte man die Beiträge über die Windschilder, die Sitzbänke und die Lackqualität aufzählen. Aber das sind für mich keine technischen Mängel da zu sehr Fahrerabhängig.
Mein Fazit. Ich hatte noch nie so ein ausgereiftes Motorrad. Auch wenn ich selbst schon ein Getriebeproblem hatte. Aber damit war ich die Ausnahme. Sowas kann immer mal passieren. Aber bei allen anderen Motorrädern sind einige Teile so konstruiert, dass sie oft Ärger machen und nicht richtig funktionieren.
Lorenz

an anderen neuen Motorrädern ist das genauso und dein Werkstattmeister sagt, das sei normal. Ich fürchte, wenn das 'richtig' fest machst, wirst du durch Erfahrung klug werden.
Lorenz

ich vermute, wenn es richtig fest wäre würde es durch Vibrationen im Laufe der Zeit brechen.
In einem anderen Forum waren einige mit dem schmucklosen, Kettenschutz aus Kunststoff nicht zufrieden. Der sah ja nicht sooo gut aus. Also wurde einer aus Alu selbst angefertigt. Schön hochglanzgebürstet und mit dem ausgeschnittenen Schriftzug der Maschine. Leider dauerte es nicht lange und die Kettenschützer waren an den Schraubenlöchern gebrochen. . . .
Das Heckteil an meiner F 650 CS mit Kennzeichen und Rücklicht war auch mit Gummiteilen lose am Heckrahmen befestigt. Das zitterte ganz schön beim Fahren. So ein großer Einzylinder erzeugt doch ganz schöne Vibrationen.
Lorenz

ich wünsche dir einen schönen Urlaub, und erhole dich gut von uns.
Lorenz