Beiträge von Ritzelschleifer

    Ich habe mir für meine CRF 250 einen Gepäckträger in Thailand bestellt, weil es das Modell über einen deutschen Händler nicht gab. Am Montag, den 9.5.2016, bestellt und per Kreditkarte bezahlt, angegebene Lieferzeit 10-21Tage. Heute war das Teil da - ich bin völlig sprachlos. Da habe ich schon auf Pakete von Mannheim nach Freiburg länger gewartet.


    Ja, mir ist schon bewusst, was gemeint ist. Das ändert aber nichts daran, dass man bei 140km/h auf der Landstraße auch schon 40km/h zu schnell ist. Wenn dann noch überholt wird - zumal vor einer Kurve - braucht sich keiner zu wundern, wenn Motorradfahrern allgemein ein schlechtes Image als Rowdie anhaftet.


    Ich schleiche auch nicht durch´s Land, mal 20-30km/h zu viel hat man schnell mal kurz auf dem Tacho beim überholen, aber dann reicht´s auch mMn.


    Wozu brauchst du auf der Landstraße 170km/h beim überholen?! Wenn ich hier manche Diskussionen so verfolge, dann sollten einige Foristen froh sein, dass die Polizei nicht mitliest, was hier so besprochen wird...


    Zum Thema Kettenpflege: ich hatte früher das weiße Kettenfett - katastrophal, weil es Dreck anzieht ohne Ende - und bin vor einiger Zeit auf Caramba Kettenspray gewechselt: viel besser, damit sieht die Kette eigentlich immer aus wie neu, weil kein Dreck angezogen wird. Ich öle relativ oft - besser so, als Rost und eine verminderte Laufleistung. Probleme mit Ölflecken unter dem Motorrad habe ich gar keine.

    Angesichts von Euro4 ab 2017 glaube ich nicht, dass es ein Einzylinder wird. Auch Yamaha wird sich mit der neuen Tenere auf Motorenbasis der MT 07 vom Einzylinder verabschieden (bin gespannt wie KTM damit umgeht). Sinnvoller ist eine Neuauflage der Transalp - nur leichter und mehr Federweg. Ein echter Tenere-Konkurrent eben. Wenn Honda das bringt, hätten sie mich erhört. Denn so schön die AT auch ist, sie ist mir schlichtweg zu schwer und zu teuer.

    Das meine ich, im Kopf ist "relativ egal, was da noch kommt, ich komme dann schon durch" einfach angenehmer und weniger stressbehaftet, als "hoffentlich wird´s nicht schlimmer" und sich beständig zu überlegen, wann man am besten umdreht (was ich übrigens auch nicht mag - auf der Straße drehe ich ja auch nicht um, sondern will schön flüssig um die Kurven schwingen ohne mir groß Gedanken zu machen). Die NC ist ein tolles Motorrad für das wofür sie erdacht und konstruiert wurde. Für alles andere ist es immer ein Kompromiss, den ich zumindest nicht eingehen wollen würde.


    Ich wohne direkt im Hochschwarzwald. Offiziell darf man nirgendwo rein, aber wenn man 1. ein leises Motorrad hat, welches zudem nicht gleich den Boden aufreißt wie eine 450er Motocross und 2. freundlich grüßend und zivilisiert fährt, bekommt man in 95% aller Begegnungen eher ein "Hallo", als ein "Das ist hier aber verboten". Zudem ist Wochentags am Abend oder Sonntagmorgen ohnehin kaum einer im Wald unterwegs. Selbst am vergangenen Wochenende bei Sonnenschein und 25Grad habe ich km-weit niemanden angetroffen.

    Auf Sardinien kennst du "deinen" Schotterabschnitt auch und weißt was auf dich zukommt. Das ist beim üblichen Geländefahren aber in der Regel nicht der Fall. Für mich ist zum Beispiel gerade das Entdecken neuer Wege der Reiz - das sollte dann möglichst gemütlich laufen und ohne den Gedanken "Hoffentlich wird das hier nicht noch enger oder zerfurchter". Ich denke: jedes Motorrad, welches ich im Wald nicht allein aufheben kann, ist fehl am Platz. Geländefahren soll Freude bereiten. Wenn ich Abends völlig platt bin, weil es allein aufgrund des Motorrads so anstrengend war, dann würde es für mich persönlich ausfallen. (Deshalb verstehe ich gar nicht, weshalb sich ständig GS-Piloten mit ihren 280kg-Gefährten auf Endurokursen und gar Weltreise begeben, wenn eine 140kg-CRF das viel besser und entspannter kann).


    Eine 180Grad-Kehre geht, da hast du natürlich recht. Kann ich auch. Aber wenn es abschüssiges Gelände ist und eng, fehlt dir vielleicht einfach der Platz dafür. Bei den Wegen, die ich so im Sinn habe, kommt das des Öfteren vor.


    Jeder definiert "Gelände" und "offroad" für sich ja anders: mich würden mal die Wege interessieren, welche die hier vertretenen NC-Fahrer für problemlos, schwierig oder nicht fahrbar halten.

    Wollt ihr euch das wirklich antun mit 230kg, 150mm Federweg und ebenso wenig Bodenfreiheit? Klar funktioniert es auf einem recht ebenen Feldweg, aber sobald ein paar größere Schlaglöcher oder Querfugen kommen oder der Weg schlichtweg immer schmaler wird, ist es doch vorbei mit der Freude. Das schöne am Fahren querfeldein ist doch das Gefühl auch bei schlechteren Bedingungen immer ohne große Anstrengung weiterzukommen. Wenn ich in Gedanken mal die hiesigen Feld- und Waldwege abfahre, dann wüsste ich bei vielen Wegen, die mit einer kleinen Enduro problemlos gehen nicht wie ich die mit der NC meistern sollte (zumindest so, dass es noch Freude macht). Allein mal eben auf engem Raum umzudrehen, wenn es nicht mehr weitergeht, ist allein schon aufgrund des Gewichts und Wendekreis`nicht machbar.


    Die NC ist ein Motorrad-SUV: tolle, aufrechte Sitzposition, gutes Handling, genug Federweg für schlechten Asphalt, aber echtes Gelände ohne Ortskenntnis geht nicht.

    Jaja, meine Heimat... Der Kandel gehört seit Jahren zu meiner Hausrunde. Von Waldkirch aus bin ich mit der AT bei der Probefahrt auch gefahren. Schon beeindruckend wie sie bei dem miesen Asphalt da hoch fliegt, kein Vergleich zur NC. Kurz vor dem Gipfel bin ich ein paar Kilometer auf Schotter ausgewichen. Auch da lief sie gut, aber 100kg weniger machen halt noch mehr Spaß. In der Summe ihrerseits Eigenschaften ist sie aber ein Wahnsinnsmoped geworden.