Hallo,
man merkt hier schon das "Lärm" im "Ohr" des Betrachters liegt...
Um es Vorweg zu nehmen: Ich bin selber betroffen. Seit dem Einzug einer Familie, mit einem behinderten Sohn, in unser kleines Mehrfamilienhaus bekomme ich Nachts kaum mehr ein Auge zu. Ich selber bin Herzkrank (nach Herzinfarkt).
Weiter will ich dazu garnichts schreiben, sondern nur mal anmerken was "Lärm" eigentlich bedeuten kann...
Zum Thema laute Auspuffanlagen kann ich nur meine Meinung kund tun.
Die Definition von "laut" kann man nicht unbedingt in db(A) ausdrücken. Vielmehr spielt die "Lautheit" eine große Rolle. Dieses Phänomen kennen vielleicht viele von Euch aus dem HIFI- Bereich (Loudness).
Gemeint ist damit die Frequenzanpassung (Klanganhebung...)auf einen Bereich den der Mensch als "Angenehm" oder als "Hörrichtig") empfindet.
Da gehen aber leider die Geschmäcker auseinander...
Das menschliche Gehör empfindet tiefere Frequenzen angenehmer als Hohe, bei gleicher Lautstärke (db(A)). Deswegen empinden wir tiefe Töne auch als "leiser"!
Kaum einer wird glauben das eine hochdrehende Kettensäge nicht lauter ist als unsere "brummelige" NC.
Was aber empfinden wir als angenehmer?
Was ich sagen möchte ist: "Wer viel Misst, misst, Mist"!
Klappengesteuerte Auspuffanlagen gibt es nur Aufgrund einer "meßtechnischen" Gesetzeslücke.
Dahingehend gehören solche Gesetze "angepasst"!
Kleinere "klangtechnische" Veränderungen (in Richtung tieferen Sound) würde ICH daher Befürworten und würden mich auch nicht Belästigen.
Das ist aber MEIN Hörempfinden! Manch Anderer bevorzugt aber vielleicht die Kettensäge?
Die gesammten Lärmschutzregeln sind eine Farce und sollten grundsätzlich überdacht werden (Messmethoden etc.).
Das Zauberwort nenn ich mal: "Sounddesign", und dazu benötigt man andere Messmethoden!
Liebe Grüße
Bernd