Hallo,
ich sehe das ähnlich wie Hesl.
Warum soll ich mir als Ganzjahresfahrer einen Li-Ion Akku verbauen, von dem sogar der Hersteller meint, daß unter 10 Grad + gegen eine konventionelle
Bleibatterie getauscht werden sollte?
Ist für MICH sinnfrei!
Bei LiFePo sieht die Sache schon interessanter aus. Jedoch ist dieser weitaus höhere Preis für mich gerechtfertigt?
Ich benötige die "Zellen" sowie einen "Balancer" und liege dann bei ca. schlappen 150 €...
Aus dem Modellbau weis ich das der Balancer schon wichtig ist. Dieser überwacht die einzelnen Zellen und sorgt für eine gleichmäßige Kapazität...
Einen großen Vorteil haben alle Lithium- Akkus, und zwar ihr extrem niedriges Gewicht!
Diese Ersparnis von einigen Kilogramm mögen im Rennsport sicher sehr interessant sein (hier kann dann auch noch die Lichtmaschine entfallen).
Ich persönlich würde mir wieder eine "gute" Microflies- Bleibatterie einbauen. Nur sicher nicht mehr die eines Herstellers die "nur" zwei Jahre
gehalten hat.
In meiner damaligen Yamaha TDR 125 hat die Originalverbaute über 10 Jahre gehalten!
Das sind sicher beides Extreme, aber so ca. fünf Jahre sollte so ein Akku schon halten.
Viele Faktoren können so ein Batterieleben schon beeinflussen, daß wissen wir alle selber...
Ich werde die weitere Entwicklung der LiFePo- Akkus beobachten und vielleicht, in ein bis zwei Jahren???
Würde ich jetzt eine neue Batterie benötigen wäre es Definitiv eine Microflies- (Blei) Batterie!
Liebe Grüße
Bernd