Beiträge von Swordsilver

    Habe mich mit der Elektr(on)ik der NC noch nicht beschäftigt, aber ich könnte mir vorstellen dass das Originalcockpit notwendig ist damit das mopped sich bewegt (CAN BUS/Sensoren/Meldungen ans Steuergerät?).
    Bei der Änderung der Radgröße hätte ich auch Zweifel, denn wenn die Werte vom ABS-Sensor nicht zu dem im Steuergerät hinterlegten "Korridor" passen, dann steht die Kiste womöglich still oder produziert laufend Fehlermeldungen.


    Das Strippen der Verkleidung wird auch nicht einfach weil das Staufach und die Elektrik da auch noch bei ist. Nur das Plastik vorne entfernen wird vermutlich optisch, ähem, ungewöhnlich. Aber mach mal, ich bin gespannt. :clap:


    Die 700er ist eine Eselstute, die 750er ein Eselhengst. :dance:

    @wossi: Danke das wär nett wenn du das aufklären könntest.


    Die Schaltversionen von 700 und 750 unterscheiden sich deutlich, sowohl im Motorrad-Test (57 zu 49 gemessene PS) siehe http://www.motorradonline.de/e…a-nc-750-s/547930?seite=2 als auch beim direkten Vergleich (wir haben beide hier).


    Zu den DCT-Versionen habe ich keine Diagramme gefunden, was meine Theorie stützt dass DCT nicht auf dem Prüfstand zu messen ist. Das schreibt ja auch Motorsport.ch bei dem Vergleich mit den anderen moppeds, für die Prüfstandkurven bei Maag haben sie ein Schaltmopped genommen.

    Würde mich auch mal interessieren wie das gemessen wurde, denn soweit ich weiß ist DCT und Prüfstand keine gute Kombination weil sich das Getriebe nur schalten lässt, wenn sich beide Räder drehen.


    Steht da eine Anmerkung dabei?


    Ohne das Heft hier zu haben könnte ich mir vorstellen, dass die 51 PS tatsächlich am Hinterrad gemessen sind, steht da was im Text?
    Die Leistung an der Kurbelwelle liegt um ein paar Prozent höher, wegen der Verluste im Antriebsstrang.

    Ich bin da etwas unschlüssig. Zu meiner (Auto-) Anfangszeit vor gut 30 Jahren waren die meisten Landstraßen hier noch ohne Einschränkung mit 100 befahrbar. Das setzte voraus, dass man sein Fahrzeug beherrscht, weil nicht vor jedem Hauch einer Kurve ein 70-Schild stand. Wer abflog, hat eben Pech gehabt.


    Inzwischen sind hier in NRW so unendlich viele (langsame) Fahrzeuge dazugekommen, dass die - ebenfalls unendlich vielen - Geschwindigkeitsbegrenzungen beinahe unnötig geworden sind.


    Mit 18 konnte ich die 20km zur nächsten Stadt abends in wenigen Minuten fahren; es gab nur eine kurze Strecke mit Begrenzung auf 50 (Ortschaft) und davor und dahinter war eben 100 erlaubt / 160 möglich :shhh: .
    Es gab praktisch keine Blitzer (außerorts eh nicht) und außerhalb der Berufsverkehrszeit war auch meist alles frei.
    Seitdem hat sich aber der Fahrzeugbestand mehr als verdoppelt und die Fahrer werden immer älter.
    Die Strecke aus meinem Beispiel hat heute nur noch knapp 2 km wo theoretisch 100 gefahren werden dürften, aber in der Praxis findet sich immer ein LKW oder ein Senior der das auf 60 - 70 einbremst. Überholen ist eh undenkbar geworden, sowohl weil es fast durchgehend verboten ist als auch weil immer (auch nachts) Gegenverkehr herrscht.


    Also, was mit 18 noch ging, das geht heute in den Ballungsgebieten nicht mehr-
    Es kann auch nicht das Ziel sein so zu fahren.


    Andererseits hast du völlig recht, eigentlich dürften hier nur diejenigen auf den Putz hauen die wirklich nie zu schnell fahren.
    Ob man "immer 20 zu schnell" ist oder wie der Junge in dem Video eben mal richtig den Hahn aufmacht, das sind nur graduelle Unterschiede.

    Das wirst du dann wohl ausprobieren müssen.


    Rein logisch kann ich mir keinen Grund ausdenken, warum die Honda-Ingenieure das so programmieren sollten dass die Motorbremswirkung das Hinterrad zum blockieren bringen könnte. Normalerweise wird bis hin zur Anti-Hopping-Kupplung alles dran gesetzt um genau das zu vermeiden. :shifty:


    Mir fällt auch (außer mit der SuMo auf der Kartbahn - da gehört das wohl dazu) keine Situation ein, in der ein blockierendes Hinterrad einen Vorteil bietet. :think: