Na da bin ich gespannt.
Ich bin mit meiner damaligen DellOrto-Rundschieber LC4 620er Supercomp (135kg, 55PS, damals noch mit dem bekannt harten Anriss) bei -10 Grad auf rutschigen Indoorstrecken Winter-Supermoto gefahren (mit zahlreichen Drehern bei kalten Reifen versteht sich), war draussen auf eisglatten Strassen unterwegs (sowas mache ich heute nicht mehr), sowie im Gatsch beim Hardendurofahren, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich bei einer NC700 ob mit oder ohne DCT jemals Dosierungsprobleme bekommen könnte. Ich glaube vielmehr, das ist Jammern auf hohem Niveau.
Gut, ich habe mein Fahrzeug noch nicht, aber ich sehe an dem Motor absolut nichts ruppiges oder unkontrollierbares, sofern ich mich richtig an die Probefahrten erinnere. Die hohe Schwungmasse dieses Motors dämpft ansich schon ausreichend.
Ein leichter Schlupf am Hinterrad beispielsweise beim Anfahren auf Schotter wäre für mich kein Kontrollverlust, sondern normal. Das ist halt so. Den Integra habe ich uebrigens bei Regen in bergigem Gebiet probegefahren, und das war meine bisher einzige DCT Fahrt. Habe es sehr harmonisch und angenehm empfunden, aber halt lahm, was ich inzwischen auf den bestimmten Vorführer schiebe.
Meine kurzhubige und eher drehmomentschwache WR250R hat eine leichtgängige Ein/Aus Kupplung mit extrem kurzem Weg, sowie einen knallharten Gaswechselpunkt, und der Motor hackt noch dazu richtig derb rum, wenn er niedertourig ist, weil er relativ wenig Schwungmasse hat. Das ist beim ganz langsamen Balanzieren ueber Geröll beispielsweise eine eher anstrengende Geschichte, obwohl man es nicht meinen möchte bei dem kleinen Motor. Aber das kann eine Art Zeitlupen-Rodeo werden, wenn man müde ist und die Hand nicht mehr absolut präzise arbeitet. Aber das wiederum ist nun wirklich kein Einsatzgebiet einer NC.
In einer Woche weiss ich mehr darueber, zumindest was mich selbst betrifft
Greets, Phil