Beiträge von Phil


    Cross oder MX ist das mit den Tables, den fliegenden Motorrädern und den Waschbrettern, wo sie irrsinnig
    drüberbraten, mehr fliegend als fahrend.
    Enduro ist das mit Schlamm, Steilhängen, Felsen, Baumstämmen, Kampf.
    Und Trial ist das mit den senkrechten Wänden und den Hindernissen, wo man zu Fuss keine Chance haette.


    Was du meinst, ist korrekt mit Enduro-Einsteigertraining beschrieben. Das passt schon.


    Stehend Fahren mit NC ist sinnlos. Es bringt bestenfalls dann etwas, wenn man die Beine als zusätzliche Federbeine verwenden will, also irgendeine Welle übersehen hätte und vorher nicht mehr bremsen könnte. Aber fahrerische Kontrolle ist damit nicht zu gewinnen, im Gegenteil. Man kommt nicht gut nach vorne, weil da der Tank zu breit wird. Zum anderen ist der Lenker viel zu niedrig.
    Dazu braucht man schon eine richtige Enduro. Schmal, hoher Lenker, optimierte und sehr variable Sitz- und Stehposition.


    Analog zu meinen Umbau-Supermotos, wo ich damit viel experimentiert habe, möchte ich das Lenkverhalten etwas neutraler kriegen.
    Mit dem dicken 120er Vorderreifen hat man ein gewisses Eigenlenkverhalten, nennen wird es vage "Übersteuern".
    Das kann man (neben Luftdruckkontrolle) stark verbessern, wenn man die Front höher kriegt, bzw. das Heck niedriger.
    Es hat mit dem Winkel der Gabel zur Lotrechten zu tun.
    Es fällt sehr stark auf, wenn man schmal bereifte Motorräder zum Vergleich hat. Enduros beispielsweise.
    Wie es bei der NC dann _wirklich_ funktioniert, kann ich natürlich erst sagen, wenn ich es probiert habe.
    Vorher ist es nur Spekulation, weil ich es von Endurofahrwerken her übertrage.


    Ja, gestern abend bei der Heimfahrt hatte ich auch bereits Eis am Anzug. Die Strassen selbst waren aber noch nicht glatt. Dürfte hart am Limit gewesen sein. 1 Grad.


    Die ganz wilden Geschichten hab ich mit dem erstklassig winterbereiften Honda Zoomer gemacht. Das waren brutale Winterfahrten, die teilweise nicht mehr lustig waren, auch mangels Sicht usw.. Aber mit diesem superniedrigen 80kg Teil war einiges möglich, was ich mit einem schweren Motorrad auf öffentlichen Straßen so nicht tun würde. Rutscher usw. waren da problemlos abzufangen, man stand auch immer wieder mal etwas quer oder konnte ggfs. auch in tieferen Schnee ausweichen (grob profilierte Ballonreifen), aber man hatte trotz allem eine sehr gute Kontrolle. Im Notfall wäre ein Abstieg problemlos und mit relativ geringem Kollateralschaden möglich gewesen.
    Das ist nicht zu vergleichen mit Strassenreifen und Motorraedern, wo ein Sturz keine Option ist.
    Auf festgefahrener homogener Schneedecke konnte man BTW problemlos und sicher mit Vollgas dahinfahren. Da hatten die Reifen reichlich Grip.


    Mit dem ebenfalls gut winterbereiften PCX habe ich noch einiges probiert, aber das dann aufgegeben, weil es mir auf der zu befahrenden stark frequentierten Bundesstrasse zu gefährlich wurde: kilometerlang spiegelglatt vereist (mangelnde Streuung) und das ganze mit sehr starkem Seitenwind, wo man ständig gegensteuern muss. Mehrmals gehabt, mehrmals Fahrtabbruch was für meine Pendelfahrten (65km einfach) extrem mühsam und zeitaufwendig wird. Ich lasse es jetzt.


    Grund 2 ist die Erkenntnis, dass Streusalz auf Motorräder extrem zerstörerisch wirkt. Da kann man nicht sehr viel tun. Sowohl Zoomer als auch PCX haben sehr gelitten. Da könnte man auch den Glauben an die Honda Qualität verlieren. Das konnten auch die Händler kaum glauben als sie es sahen. Die Fahrzeuge wurden BTW gepflegt.


    Ich werde zwar schon auch im Winter fahren, aber nur bei 100% sicheren trockenen Bedingungen, und wenn die Salzlage vernachlässigbar ist. Alles andere lasse ich inzwischen.
    Greets, Phil

    Hi ryker! Enduro ist m.E. ein Muss. Von den vier Motorsportarten die ich ausprobiert habe, ist es diejenige, die mir unausweichlich geblieben ist. Unverzichtbar. Und Geheimtip: falls du dich nach Schnuppern dafür erwärmen kannst, dann schau dass du gelegentlich eine KTM Freeride E fahren kannst. Dann willst du nix anderes mehr beim Offroadsport.
    Mit der geht was. Genial.


    Fenek: danke für den Tip! das Problem war ein anderes. Das Handy hatte ein Problem mit dem Darstellen der Bilder in der Galerie auf SD Karte. Es sah nach einer Bildverdoppelung aus. Ich habe dann jeweils ein Exemplar geloescht. Nach einiger Zeit stellte sich dann raus, dass ich nurmehr die Thumbnails hatte. Die gelöschten Bilder waren die fullsize-Bilder. Also irgendwas ist in der Galerie schiefgelaufen, dass mir die Thumbnails getrennt angezeigt worden waren.
    Gelöscht hatte ich den Kram aber selber. Die SD Karte als solche ist in Ordnung, da gibts keine Verluste.


    Und jetzt ist dann wohl bis auf weiteres Ende:
    Garage wurde auf Winter eingestellt. WR wurde drei mal gründlich gereinigt, was nötig war nach den Schlammfahrten ins Büro. NC ist aufgebockt. Tja, jetzt kommt die fade und stade Zeit.
    In der nächsten Zeit suche ich nach einer sicheren Lösung, wie ich die Gabel der NC lockern und etwas nach unten durchschieben kann. Die 2mm Überstand oben möchte ich nutzen und damit das Fahrverhalten etwas ändern. Bisher habe ich noch keinen Plan, wie ich den 230kg Bock sicher vorne aufheben kann.
    Greets, Phil

    https://plus.google.com/102240…7773828/posts/iRZLko2fen4
    Eigentlich hatte ich heute frueh im Ibmer Moor landschaftlich schoene Fotos der morgendlichen Bueropendelfahrt gemacht, aber die hab ich mir dann "versehentlich" geloescht (SD Karten Verwirrung am Handy). Deshalb nurmehr das eigentlich sehr gepflegte Moped in der TG (31.600km BTW, laeuft wie am ersten Tag, braucht im Durchschnitt 3,6l/100km und ist fuer jeden Bloedsinn zu haben).
    Zugegeben, mit der WR nehme ich den einen oder anderen Waldweg mit, auf die ich mit der NC verzichte.
    Aber phasenweise waren auch die asfaltierten Wirtschaftswege in diesem Herbst derartig brutal verschlammt und verdreckt, dass auch die NC manchmal _geringfuegige Verschmutzungen_ in diesem Stil aufwies.
    Greets, Phil


    Meine NC war BTW niemals im Kurzstrecken- oder Kaltlaufbetrieb. Mindeststrecke am Stueck kaum einmal unter 60km. Fast kein Stadtverkehr. Also das Freiblasen in dem Sinne, wie ich es von Stadtautos und Dieselfahrzeugen kenne, waere in dem Fall eigentlich nicht so charakterisierend. Umso interessanter fuer mich. Ich schliesse wie gesagt Einbildung nicht aus :)
    Greets, Phil


    Glaube ich nicht. Wenn der Motor im Begrenzer dahinrattert hat er nicht die Nennleistung. Dies wird ja durch Zuendverstellung oder Einspritzsteuerung u.dgl. erreicht. Der Motorlauf ist in diesem Zustand untypisch, unrund, und ob damit auf die Dauer irgendwas beschaedigt oder erreicht wird, kann ich sicher nicht beurteilen. Wiederhole mich da.


    Auch Dauertempo 140 ohne Autobahn ist etwas, das ich sicher nicht mache. Wir haben ohnehin keinerlei Strassen, die das auch nur ansatzweise erlauben wuerden, rein vom Verlauf her. Bevor ich auf eine solche Bundesstrasse komme, bin ich schon bei der naechsten unlimitierten deutschen Autobahn und mache mich nicht strafbar.
    Gibt es generell einen technischen Zusammenhang deiner Kupplungstests bzw. deines offenbar moeglichen variablen Kupplungsanpressdrucks zur Maschine der NC?
    Davon wuesste ich bisher nichts, aber gut, das heisst nicht viel.


    Aber was ich wollte und gemacht habe, war ein Vollleistungstest. Nicht 140, nicht 150, nicht Begrenzer, sondern volles Blasen, was die Karre hergibt. Ich sehe keine andere Moeglichkeit, dies zu testen, als es einfach zu machen. Und zwar so, dass es legal und ungefaehrlich ist.
    Greets, Phil


    Damit fordert man dem Motor keine Leistung ab. Das Ding rennt muehelos in den Begrenzer und rattert dann quasi leer dahin. Ob das irgendwas nutzt oder eher schadet, kann ich sicher nicht beurteilen.


    Der Effekt war bei mir aber, dass der Motor die volle Nennleistung ueber eine laengere Dauer bei hoher Drehzahl abliefert. Also eine laengere Konstantbelastung, im Gegensatz zu den beim Einfahren normalerweise gewuenschten zunehmend starken Peakbelastungen. Auch derartige Konstantbelastungen sollten lt. Haeusler gegen Ende der Einfahrzeit eingebaut werden, und ich hatte lang ausserhalb der offiziellen Einfahrzeit nun den Eindruck, dass das was gebracht hat. Oder hab es mir lustig eingebildet. Auch recht.


    BTW wars von den Temperaturen absolut in Ordnung. Generell bin ich da nicht so empfindlich, solang es trocken und frei von winterlichen Verhaeltnissen ist. Ich habe gute Handschuetzer und die Fusswindabweiser sowie taugliche Bekleidung. Da gibts keine Probleme. Heute bin ich allerdings auf die WR umgestiegen, es ist sehr nass und dreckig gewesen. Morgen wirds dann gegen abend kaelter, Schnee bis auf 600m runter. Danach dann winterlich. Also schoen langsam wirds eng.
    Greets, Phil

    Was zum Einfahren: wie mehrfach beschrieben wurde, ist beim Einfahren auch eine Volllast-Prozedur sinnvoll. Nur Rumgurken bzw. niedrige Drehzahl ist schädlich (sofern man heutzutage bei so einem Motor überhaupt von schädlich sprechen kann).


    Aufgrund meines kürzlichen Maxspeed Tests mit 45km Autobahn unter Dauervollgas (aufgeteilt auf zwei Teiletappen) möchte ich das noch unterstreichen.
    Mein Motor wird nicht omamäßig gefahren und wurde es auch nie, sondern immer wechselhaft und auch mit landstrassentypisch kurzen Vollgasabschnitten und -beschleunigungen, aber eben ohne Autobahn.


    Meiner NC hat die Vollgaseinlage definitiv gut getan. Ob ich es mir nun einbilde oder nicht, sie lief dabei immer besser und war danach besser zu fahren als je zuvor. Ich war extrem versucht, nach diesem Test nochmal meine Beschleunigungsvideos neu aufzunehmen. Ich hätte wetten können, dass da noch was drin gewesen wäre. Leider wars aus Zeitgründen nicht möglich. Schade.


    Die Erkenntnis hat nun nicht direkt mit der ersten Einfahrphase zu tun. Ich bin bei km 6000. Aber dennoch: Einfahren kann weit ueber die ersten
    1000km hinausgehen und auch während der Einfahrphase ist irgendwann eher gegen Ende eine Fahrt mit hoher thermischer Belastung
    des Motors und hoher Dauerdrehzahl sinnvoll (siehe Haeusler/MO Artikel). Jedenfalls kann ich sowas nach meinem Test empfehlen. Der Effekt war gut. Selbst wenns nur eingebildet gewesen sein sollte wars richtig gut :mrgreen:
    Greets, Phil

    Nicht ganz der richtige Thread, aber fast. Heute endlich erste Testgelegenheit auf wenig befahrener leicht hügeliger Autobahn. Fzg. NC700X DCT. Schwerer kleiner Fahrer. Sitzposition voll geduckt. Beide Hände am Lenker, beide Füße auf Fahrerrasten. Gesamtstrecke ca 45km, Autobahnsegment wurde befahren in beide Richtungen, fast nur Vollgas.
    Hin: GPS 178km/h, Tacho ca 188.
    Zurück: GPS 182km/h, Tacho ca. 191
    Spitzen wurden vermutlich leicht bergab erzielt, soweit ich das wahrnehmen konnte.


    Die NC fährt sich problemlos, auch bei hohem Tempo. Ich bin normalerweise überhaupt kein Schnellfahrer und fahre auch keine Autobahn, insofern hat dieser Test bei mir sicherlich Seltenheitswert.
    Nach der Fahrt (noch 30km Landstrasse danach) Auspuff handwarm wie gewohnt.
    Ölstand unvermindert. Laufverhalten perfekt wie immer.
    Es waren heute mal ein paar typische Motorradkurven auf der Tour, wie ich sie bei meinen Pendler-Wirtschaftswegen eher selten habe. Die NC hat mir heute sehr viel Spass gemacht, insbes. auch mit dem DCT.
    Greets, Phil