Beiträge von Phil


    Ich habe via Louis bereits eine "amtliche" Vorab-ABE in Schriftform von LSL :)
    Der LSL Hebel ist erstaunlich schwer, aber technisch erhaben. Da ich nur einen brauche, habe ich mir das Teil mit Freude gegoennt und wuerde ihn mir sofort wieder kaufen. Die 80 oder 85 Eur sind es mir wert.


    BTW wg. ABE: auch fuer die Motech Fussrasten der NC gibts seit kurzem auf der SW-Motech Webseite die entsprechende ABE zum Download.


    Also zeitgleich findet das XT660 Treffen 150km nordoestlich davon statt, welches ein Kumpel von mir organisiert. Bisher habe ich nie die Zeit gefunden, daran teilzunehmen. 2013 sieht es besser aus. Es kann also sein, dass ich auch frueher anreise und dann beide Treffen abklappere. Aber wie ich das dann genau machen wuerde, habe ich mir noch nicht ueberlegt. Dafuer ist es momentan zu frueh.
    Greets, Phil


    Wobei ich diese Erkenntnis von einem Eingangrad habe, wo also ein moeglicher weiterer Verlust durch Schaltnabe (so gering er auch ist) sicher wegfaellt. Der Riemen wirkt direkt ueber einen Freilauf auf die Hinterradnabe. Das macht den Eindruck des Leistungsverlusts umso staerker.
    Meine Schaltnabenraeder fahre ich alle mit Kette.
    Greets, Phil


    Update: und das was ich im Winter mit Zahnriemen beobachte, kann man womoeglich auf Nichtwinter-Einsatz unter sehr dreckigen Bedingungen erweitern. Zumindest muss man es sich genau ansehen. Also ich waere jedenfalls sehr vorsichtig bei jeglicher Annahme, was passieren kann wenn ein Zahnriemen Dreckklumpen einzieht. Fuer eine Kette ist das meistens eher kein Problem.
    Hier habe ich aber auch Gegenbeispiele: auf einer bestimmten Endurostrecke habe ich meine EXC in einem Steilhang zweimal zur an dieser Stelle aeusserst unpassenden Motorblockade gebracht, weil ein ganz spezifisches Stein-Schlammgemisch, das es offenbar in der Form nur dort gab tatsaechlich auch von der 520er Antriebskette nicht mehr durchgezogen werden konnte! Moechte man nicht glauben, war aber so. Reproduzierbar :)
    Nur gewaltsames Rueckwaertsschieben im Hang (ohne dabei abzustuerzen) und dann manuelles Kettenstochern verhalf zur Fortsetzung der Fahrt.

    Eines meiner Fahrraeder hat Zahnriemenantrieb. Ich meine, einen deutlich groesseren Tretwiderstand zu spueren als bei den Kettenantrieben. Der Riemen laeuft aufgrund seiner Zaehigkeit sicher nicht so geschmeidig und widerstandsarm durch wie eine gut gepflegte Stahlkette. Es waere also u.U. denkbar, dass beim Motorrad der Spritverbrauch etwas hochgeht.
    Einen echten Nachteil sehe ich im Winterbetrieb, so dies ueberhaupt eine Option ist: ein Riemenantrieb ist nicht wintertauglich in dem Moment, wo es zu Schneeklumpen- und Eisbildung kommt. Waehrend eine Kette problemlos daran festfrierende Klumpen ueber die Zaehne des Ritzels "durchdreht" (so lang man nicht mit einer Kettenschaltung und eingefrorenen Ritzeln zu schalten versucht), blockiert ein Riemen schlagartig, wenn er einen gefrierenden Klumpen einzieht. Er schafft es nicht, den Klumpen zu zermantschen, andererseits dehnt er sich aber nicht aus (sonst wuerde er ohnehin durchrutschen). Beim Motorrad wuerde die Motorleistung vermutlich locker ausreichen, um den Klumpen plattzumachen, aber ob dabei dann nicht der Riemen oder Antrieb leidet? Beim Fahrrad ist das eine tatsaechliche schlagartige (keineswegs weiche) Blockade, die man nicht "wegtreten" kann. Haette ich so eigentlich nicht erwartet, ist aber so.


    Inwieweit diese regelmaessigen Fahrrad-Erfahrungen auf einen Motorradantrieb uebertragbar sind, kann ich nicht beurteilen. Ueberlegen muss man es sich aber.