Beiträge von Phil

    Inzwischen wurden meine Fragen sehr hilfreich und freundlich beantwortet. Es ist etwas anders, als ich vermutet hatte, also von wegen Überlackieren und so, da lag ich total falsch mit meinen Vermutungen. Und das Kleben ist eher nix für Laien wie mich.
    Ich muss entscheiden, ob ich es dort machen lasse, oder experimentierfreudig bin und Eigenarbeit leiste (eher nicht, bei den Kosten).
    Jedenfalls ein sehr vielversprechender Kontakt. Mal schaun, was da draus wird. Allein schon aus monetären Gründen wird das eine längerfristige Sache.


    Ich verstehe immer noch nicht, was du meinst.


    Ich ermittle V-Max, indem ich auf einer geeigneten Strecke Vollgas gebe und halte. Das DCT schaltet an den passenden Schaltpunkten während der Beschleunigung hoch. V-Max tritt bei mir dann im 6.Gang ein, wenn der Tacho nicht mehr hoeher geht. Einfacher gehts eigentlich nicht. Die von mir ermittelten Werte habe ich weiter oben im Thread beschrieben. Mehr ist da nicht zu tun. Das Getriebe macht keinerlei störende oder unsinnige Interaktion, sondern tut genau was es soll.


    Der Kickdown Mechanismus des DCT tritt bei Vollgasbeschleunigung niemals in Aktion. Das geht auch gar nicht bzw. hätte keinen Sinn.
    Ein "Kickdown" hat nur dann Sinn, wenn man aus dem Nicht-Vollgasbetrieb mit niedriger Drehzahl in hohem Gang auf einmal Vollgas gibt. Dann erleichtert das Getriebe die Beschleunigung, indem es sofort herunterschaltet, so dass der Motor im Leistungsbereich läuft.
    Und ab dann unterscheidet es sich nicht mehr von der Vollgasbeschleunigung, solang man halt weiter Vollgas gibt.
    Aber das ist jetzt eigtl. alles nicht aufregend oder neu. Deshalb verstehe ich nicht, was das DCT beim V-Max Test für eine störende Rolle spielen sollte.


    M.E. gibt es genau einen evtl. relevanten Faktor: das Getriebe hat mehr bewegte Masse, ins. durch die zweite Kupplung. Dies schluckt sicherlich einen kleinen Anteil der Leistung bzw. verlangsamt die Beschleunigungsfähigkeit minimal.


    Kannst du das genauer erläutern in Bezug auf die NC? Darunter kann ich mir nichts vorstellen. Nicht bei irgendwelchen Autos, sondern wirklich anhand der NC mit dem DCT.


    Die V-Max der NC in der Ebene ohne Wind wird im 6. Gang erreicht, nicht im 5. Dabei spielt es ueberhaupt keine Rolle, ob manuell oder automatisch in den 6.Gang geschaltet wird. Die V-Max ist unabhaengig davon, ob man bei 150km/h oder bei 55km/h in den 6.Gang schaltet.
    Bei gedrosselten Fahrzeugen, welche die V-Max beispielsweise nur im 5. statt im 6.Gang erreichen können, muss man natürlich manuell schalten, um den letzten Schaltvorgang sicher zu verhinden. Aber auch das hat nichts mit irgendwelchen komischen Sachen zu tun, die das Getriebe angeblich machen würde.
    Greets, Phil


    Innerorts wird das schwierig. Aber auf freien Landstrassen kann man schon ein Vollgas-Sägezahnprofil fahren, mit welchem der Motor das volle Drehzahlband beansprucht. Grade du hattest ja bereits hier geschrieben, dass du für Testfahrten das Einhalten der vorgeschriebenen V-Max nicht so genau nimmst. Ich glaub, da haben wir von einer Zahl gesprochen, die ich selbst auf Landstrassen nicht ohne weiteres vom Tacho anzeigen lassen würde.
    Aber so viel braucht es sicher nicht, um die meinetwegen unteren drei Gänge auszudrehen. Man muss dafür halt phasenweise sehr eckig fahren. In der Einfahrphase hat das seinen Sinn.


    Klar, aber das sind ja Tests über den Motor. Ob man häufig so fährt, sei dahingestellt. Ich selbst fahre praktisch nie so schnell.


    Fahre sie einfach in den Begrenzer vor dem Schalten! Dann weisst du es sicher. Ob das DCT wirklich bei Maxdrehzahl oder minimal drunter schaltet, kann man ohne genaues Messequipment nicht sagen. Bei mir passen die Schaltpunkte jedenfalls sehr gut.Ich könnte es selbst nicht besser.
    Im 6. Gang bei dem Tempo brauchst du den Leistungsbereich, also auf jeden Fall deutlich über 4000 rpm. Drehmoment ist egal, nur Leistung zählt.
    Auch der Reifendruck ist relevant. Ich hatte die genauen Werte bei meinem Test. War vorne wie hinten ca 0,1bar unter dem Normdruck. Leider Details vergessen. Aber teste mit den vorgeschriebenen Werten. Das macht auf jeden Fall was aus. Und klar, es darf zum Testen gern etwas wärmer sein :)
    Greets, Phil

    Mit manuellem Gangwechsel hat es m.E. nix zu tun. Das DCT schaltet gut, der Schaltpunkt bei ca 150km/h passt perfekt. Das A und O ist der Luftwiderstand. Voll aufgerichtet geht nicht mehr viel. Mit 50PS schafft man ohne aerodynamischen Vorteil aus eigener Kraft nicht viel mehr als 160km/h. Der Luftwiderstand wird so hoch, dass der Motor die komplette Leistung dafür verbrät. Man muss sich auf jeden Fall ducken. Abgesehen davon ist es natürlich nahezu unmöglich, Fahrbedingungen so zu beschreiben, dass andere diese nachvollziehen können und zu Tests nutzen können.


    Bei meinen Tests stark geduckt fahrend kam die NC mühelos über den 150km/h Schaltpunkt drüber und hat weiter beschleunigt. Von einer Verlangsamung konnte überhaupt keine Rede sein.
    Hätte ich mich aber aufgerichtet, dann wärs wohl vorbei gewesen.


    Was das Dauerthema Einfahren angeht: es empfiehlt sich eher nicht, den Motor 1000km in Schonfahrweise zu betreiben. Es wird von einigen (z.B. mir :) empfohlen, das Erstöl frühzeitig zu wechseln und dann zunehmend Leistung abzufordern, gegen Ende der ersten Einfahrphase auch mal längere Last bei höherer Motortemperatur.
    Andere empfehlen dies bereits unmittelbar beim Neumotor, um gewisse materielle Vorgänge in der Zylinderwand auszulösen oder zu verhindern, was angeblich nur im Neuzustand möglich wäre, was wiederum in der extremen Art nicht jeder bestätigt. Aber egal: wenn man aber nur rumgurkt, dann wird das womöglich schon eine spürbare Wirkung in Form geringerer Maximalleistung haben. Vielleicht aber nur temporär, keine Ahnung.


    Happy Testing!
    Greets, Phil


    Ja, da kommen einem die Tränen.
    Mein größtes Problem bisher ist, dass es mir bereits Ende 2012 den Kompressor gefressen hat. Anscheinend Kolbenklemmer mit schönem Schmorgestank, dreht sich inzwischen nicht mehr durch.
    Hab mir grade einen neuen bestellt.
    Ok, der alte hatte immerhin deutlich mehr als 10 Jahre durchgehalten.


    Braucht jemand... :mrgreen:


    lG, Phil

    Sicher ist das Dekor geklebt, was auch sonst. An den ehemals schwarzen Teilen würde ich es überlackieren lassen.
    An anderen Verkleidungsteilen kommt entweder nichts weiter hin, oder aber es wird wirklich nur aufgeklebt.
    Das gilt auch für die Felgen.


    Der Zubehör ist für mich uninteressant. Mir gehts ausschliesslich um die Lackierung. Das wird teuer genug, da es in diesem Fall wirklich professionell und sehr penibel gemacht werden muss. Das sind keine kleinen Enduroplastikteile, die man mal schnell in der Garage spritzt, sondern flächige Fahrzeugteile, welche 100% sauber und haltbar lackiert werden müssen.
    Machbar ist das, wie ich von einigen früheren sehr gut gelungenen Teilen weiss. Aber nicht jedes professionell lackierte Plastikteil von früher wies die nötige Lackqualität auf, daher suche ich diesmal den Lackierer sorgsam aus. Hat Zeit, da wie gesagt die Kohle dzt. nicht locker sitzt.


    Die Lackierung der 5 Teile (das grosse Frontteil, die seitlichen Flächen und die kleinen Bugseitenflächen unten) wird auf jeden Fall teuer, Werde das Ergebnis nicht durch Garagenarbeit versauen oder fragwürdig bzw. nur "auf den ersten Blick schön" hinpfuschen, sondern im Gegenteil das bestmögliche dabei rausholen, indem ich einen nachweislich sehr gut arbeitenden Lackierbetrieb konsultiere. Sonst kann man es m.E. bleibenlassen. Wäre schade ums Motorrad.
    Greets, Phil


    Solche und viele andere Fragen versuche ich mit ihnen zu klären.
    Aber das wird wohl nicht um die Weihnachts- bzw. Sylvesterzeit passieren.
    Dann frage ich mich noch, ob das gezeigte Fzg. komplett umlackiert wurde in einem entsprechenden Weiss, oder das serienmaessige Perlweiss verwendet wurde. Meine Tenere hatte auch ein Perlweiss, das war im direkten Vergleich zu einem _richtigen_ weiss fast gelblich. Das kann viel ausmachen. Eine Totallackierung kommt für mich aber nicht in Frage.


    Und ob man die zu lackierenden Teile dann in der vorhandenen Farbe macht, oder ob man ein etwas anderes, womöglich mattes weiss nimmt, was die Plastikteile subtil von den Standardverkleidungsteilen absetzen wurde.


    Dann muss man sich ueberlegen, ob man die narbige bzw. rauhe Oberfläche glattschleift. Das kann eine Sauarbeit sein, je nach Kunststoff. Aber wenn Aufkleber drauf sollen, muss es fast glatt werden. Ich habe sowas schonmal per Hand versucht, stundenlang, aber der PE Kunststoff war so hart, dass man da mit 600er Wasserpapier wirklich Sisyphusarbeit leisten musste. Bin fast bekloppt geworden. Mit einer Maschine hingegen wuerde man den Kunststoff evtl. schmelzen und damit zerstoeren. Also da muss jemand ran, der von sowas Ahnung hat. Kein Laienjob. Und da kommen sicher noch viele weitere Überlegungen hinzu.


    Ich finde nicht sehr leicht Gefallen an solchen "Redesigns". Meistens taugt das für mich nicht viel. Das hier gefällt mir aber ausgesprochen gut. Mit ein paar kleineren Modifikationen könnte das ein Volltreffer nach meinem Geschmack werden, der der eigentlich recht hübschen NC das verbleibende Biedere wegmacht.
    Greets, Phil


    Ja, ich bin da dran. Aber das kann noch dauern. Schön langsam. Kohle ist im Moment knapp.
    Ich werd erstmal den kommunikativen Part erledigen und mir die entsprechenden Firmen suchen,
    checken was davon in Eigenarbeit geht, was am Design man ggfs. noch modifizieren kann.
    Einige grafische Elemente davon brauche ich nicht, Schlagfaust usw., unnötige Aufschriften.
    Wenn ich es mache, wirds weniger aufwendig als bei dem Sample, und die schwarzen Rippen oben auf dem Tank würde ich wohl schwarz beibehalten, auch das Serienheck.


    Na mal schaun.