da gibt es nix dagegen zu sagen ![]()
dann mal los...
da gibt es nix dagegen zu sagen ![]()
dann mal los...
nein, ich bin nicht bös. Ich realisiere aber auch, dass bei solchen Krawallen nicht unbedingt diejenigen an der Gewaltkurbel drehen, die die politische Botschaft transferieren wollen, sondern reine, meist unpolitische, Krawallmacher hocherfreut auf diesen Partyzug aufspringen um endlich mal wieder Polypen ärgern zu konnen.
Deine "vertrtottelten Linken" passen nicht in die Aufzählung. Die verfolgen zwar auch nicht den Mainstream der politischen Landschaft, bewegen sich aber in der Hauptsache im Rahmen des Grundgesetzes. Und das ist der Hauptunterschied und eminent wichtig. Das tun die Terroristen überhaupt nicht und bei den Rechten habe ich in der Motivation erhebliche Zweifel.
falsche Richtung ![]()
Zitat von borksarkenAlles anzeigenUnd meine persönliche Meinung ist, dass die Angst vor einer Islamisierung der Welt durchaus berechtigt ist!
Diese Angst ist für mich noch nicht mal halbwegs berechtigt. Ich habe viel mehr Angst, dass Leute sich durch ein paar singuläre Anschläge einiger weniger, indoktrinierter Hohlköpfe so in ihrer offensichtlich auch leicht beeinflußbaren Meinung von rechten Strömungen beeinflußen lassen, sodass wir hier durch einen entsprechenden politischen Rechtsruck dann WIRKLICHE Problem mit unserer politischen Umwelt bekommen werden. Das sind nämlich einige Leute mehr (geistig nicht arg weiter als die Terroristen und sozial oft genauso abgehängt). Und die bekommen durch die Geschehnisse nicht unwesentlich Aufwind.
Ich will nicht zwischen die Mühlen terroristischer Vollpfosten und die der rechten genauso Intelligenten geraten. Ich glaube aber auch da nicht dran. Diejenigen, die noch geradeaus denken können, sind doch noch in der weitaus erheblichen Überzahl in unserter Ecke der Welt. Und das wird so bleiben.
nicht Schweiz, aber nicht sehr weit von der Grenze weg...
Interessante Meinungsbilder - doch einige ängstliche unter uns. Die Mehrheit der Muslime die ich aus meinem Arbeitsumfeld kenne (und das sind ein paar Hundert) ist doch schon sehr europäisiert. Sprachlich, Fertilität (netter Begriff) und Essens- ja auch schon "Sauf"-Gewohnheiten nähern sich zunehmends an. Auch wenn wir bei Jubiläen mit moslimischer Beteiligung immer noch das Schwein von der Speisekarte nehmen - mittrinken tun so gut wie alle den feinen, gereichten Wein. Oder nur weil es dunkel ist und Allah es nicht sieht (wie mal einer mitgeteilt hat)?
Wenn ich mich an meine Großeltern zurückerinner - ja auch meine Mutter (hat übrigens auch in den 50er Jahren noch ein Kopftuch getragen - wenn auch nicht aus religiösen Gründen :D) ist noch tief im Glauben verwurzelt - dann waren da noch sehr deutliche Reste einer anerzogenen Religion. Bei mir ist da schon nicht mehr viel übrig und über meine Kinder brauch ich schon gar nicht mehr mit der Amtsreligion kommen. Das ist ein Entwicklungsprozess, der mit zunehmender Aufklärung nicht zu stoppen ist. Das ist in moslimischen Kreisen nicht anders: Wo die ältere Frau noch 5 Schritte hinter ihrem Mann hergeht und bei Aufschließen an einer Ampel ein gescheuert bekommt und augenblicklich den Abstand wieder herstellt (selbst gesehen), da rennen die Kinder schon grell geschminkt in die Disko. Da entstehen genauso Generationskonflikte wie sonst auch überall. Dass die Machomoslemjungs da noch ein größeres Problem damit haben mag dem vermeintlichen Autoritätsverlust Kraft Geschlechts geschuldet sein. Aber auch das wird beim Leben in einer offenen Gesellschaft irgendwann keine Rolle mehr spielen.
Die Flüchtlinge bringen die alten religiösen Traditionen mit - aber auch diese werden durch unser Vorleben und Internet und sonstige Einflüsse sich immer weiter zurückentwickeln.
Irgendwann merken auch Moslems, dass ein Schweinsbraten und eine gute halbe Bier nicht zu verachten ist. Auch wenn es wohl noch eine Zeit braucht, bis die es sich auch am hellichten Tag schmecken lassen. Ich kenne sehr viele, die schon die westliche Lebensart angenommen haben, sich trotzdem als gläubige Moslems betrachten und die Moschee besuchen. Ich bin mir sicher, dass das über kurz oder lang auch bei den Neuankömmlingen aus der Wüste geschieht, wo diese Religion mit ihren Gesetzen um 800 n. Chr. durchaus über Jahrhunderte Sinn gemacht hat.
Die Gläubigen der christlichen Religionen haben sich anders entwickelt wie die Institution Kirche selbst. Genauso wird es mit dem Islam sein. Und der hat mit Islamismus nichts zu tun. Wie übrigens alle "Ismen" nicht unbedingt positiv besetzt sind.
Wenn ihr so lange braucht vergesse ich am Ende noch selbst, wo ich war
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Ich wurde angeschrieben und habe das beim 2. KD dieses Jahr mit erledigen lassen. Mein HH hat das Teil auf Lager gelegt.
Das Niveau in diesem Fred hat ja wirklich gut begonnen. Langsam nähert es sich aber einem gewissen Tiefpunkt. Schade.