Zitat von Ulrich
Ein erheblicher Teil der Gewinne der Konzerne wird mit dem Export von Waffen erzielt, ohne die es die Kriege nicht gäbe, die Ursachen der Flucht begründen. Und schließlich geht es auch bei diesen Kriege um die Verteilung der Resourcen weltweit. Da beißt sich also die Katze in den Schwanz. Man kann das eine Problem nicht ohne das andere betrachten. Die Art und Weise, wie die reichen Länder des Westens den Reichtum zusammenraffen, fällt "uns" irgendwann so oder so auf die Füße, jetzt wundern sich manche über die ersten Einschläge in nächster Nähe. Wer über Grenzen hinaus seine Vorteile sucht, kann sich nicht einfach vor der Verwantwortung drücken und die Grenzen dicht machen, wenn es um die konsequenten Folgen des eigenen Handelns geht. So lange wir bereit sind, als williges Stimmvieh immer wieder den gleichen Schlächtern unser Vertrauen und die Stimmen zu schenken, so lange sind "wir" auch für deren Handeln mit verantwortlich! Die Menschen in den Krisen- und Kriegsländern würden sicher auch auf den importierten Terrorismus verzichten, sie haben keine Stimme ...
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Waffen bringen niemanden um sondern ein geringer Prozentsatz der Menschen die sie kaufen. Wenn Deutschland die Waffen nicht liefern würde kommen sie halt aus Russland, Amerika, Österreich oder sonst wo her. Polizisten und andere offizielle Ämter weltweit kaufen ebenfalls Waffen von Deutschland und bringen damit Verbrecher hinter Gitter.
Wenn man nach deiner Logik geht sollten Auto- und Motorradhersteller ebenfalls Reparationszahlungen leisten weil damit in vorsätzlichen Unfällen schon Tausende von Menschen ums Leben gekommen sind. Das selbe gilt dann für Messer-Hersteller, und andere Utensilien mit denen man jemanden vorsätzlich umbringen kann.
Und komm mir jetzt nicht damit, dass Waffen nur zu dem Zweck gebaut wurden um Menschen zu töten, da gibt es genug Beispiele für das Gegenteil (siehe Sportschützen, Polizei, Selbstschutz, Jagdgesellschaften, etc).
Waffen sind wichtig, vor allem in der aktuellen Lage, sie sollten nur in den richtigen Händen sein. Natürlich wird dahin verkauft wo der Rubel rennt, das ist anzuprangern, aber deshalb aus Schuldgefühlen Wirtschaftsflüchtlinge und Isis Mitglieder aufzunehmen wäre doch mehr als töricht. Die Flüchtlinge die wirklich Hilfe brauchen sollten natürlich aufgenommen werden, aber darum geht es in unserer Diskussion hier nicht, obwohl du es gerne so darstellst...
Leider kannst du es nicht sehen da du als Gutmensch und schuldbewusster (Nachkriegs?-)Deutscher nur eine Seite der Münze betrachtest. Die andere Seite präsentiert sich dir dann in naher Zukunft, wofür du dann ebenfalls ein Schuldbewusstsein entwickelt haben solltest. 