Gut getippt Gerd, ![]()
ich stehe auf dem Insulaner und schaue nach Norden, das rechte Gebäude ist das Rathaus Schöneberg, bis zur Wiedervereinigung Sitz des Westberliner Bürgermeisters.
Der Insulaner wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Trümmern der damals zerstörten Stadt aufgeschüttet. Dabei wurden die Trümmer nicht gleichmäßig – also beispielsweise pyramiden- oder kegelförmig – zu einer Halde aufgeschüttet, es entstand vielmehr ein asymmetrischer Hügel mit unterschiedlich steilen und flachen Hängen.
Da die Umgebung des Insulaners in seiner Entstehungszeit noch weniger dicht besiedelt war, entschied man sich Anfang der 1960er Jahre, die Wilhelm-Foerster-Sternwarte auf dem Gipfelplateau zu errichten, um der Lichtverschmutzung zu entgehen. Auf der Plattform der Sternwarte befindet sich eine Wetterstation. Im Jahr 1965 kam das Planetarium am Insulaner am Fuße des Berges hinzu.