Beiträge von Tobias

    Mir ist gerade klar geworden, dass man unter anderem NC750 Fahrer auf keinen Fall grüßen sollte:


    Während der Fahrt kannst du nicht erkennen, ob die traditionell schalten (echte Biker) oder DCT haben (das sind nur getarnte Rollerfahrer). Da die Mehrheit DCT fährt, sollte man nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip gehen und keinen dieser abtrünnigen Möchtegerns mehr grüßen.


    An der Ampel ist das auch nicht einfach: Eine NC750 hält neben dir, der Fahrer nickt dir freundlich zu. Auf den ersten Blick wirkt er/sie normal. Dann siehst du: Keine Kupplung und einen DCT - Schriftzug. Dein Puls geht auf 180, dein Magen krampft, dir wird schlecht. Du willst nur noch weg.


    Grüße an alle außer:


    DCT -Fahrer, Harley - Fahrer (Möchtegern-Sons of Anarchy), BMW - Fahrer (eingebildete Snobs), Rollerfahrer (faules, bequemes Pack), Trike & Dreiradrollerfahrer (können sich nichtmal zwischen Motorrad & Auto entscheiden) usw.


    Ironie Off*

    Interessant, also für die 1000er Inspektion kann man mit 180-250€ rechnen. Wenn ich die nächsten Tage die neue NC in Berlin abhole, werde ich gleich mal fragen, was der FHH aktuell nimmt.


    Du meinst, das könnte sie verunsichern? So war das nicht gedacht. Mein Fahrlehrer meinte, auf keinen Fall stehenbleiben, sondern auf dem Standstreifen durchbeschleunigen und natürlich erst mit einem Tempo auffahren, mit dem man den fließenden Verkehr nicht behindert.


    Das wird auch generell empfohlen, wenn der Verkehr links den Mindestabstand stark unterschreitet und du nicht sicher einscheren kannst.

    Da fällt mir gerade noch eine Frage zur Fahrschulprüfung ein:


    Auffahren auf die Autobahn bzw. Schnellstraße, links schieben sich LKW & PKW dicht an dicht mit 90-100Km/h. Du willst aus der Kurve heraus beschleunigen, um am Ende des Beschleunigungsstreifens auf die linke Spur einzuscheren.


    Problem: Vor dir fährt auf dem Beschleunigungsstreifen eine Schlafmütze mit 50-60Km/h, die natürlich auf Teufel komm raus auch rüberzieht. Die LKW usw. ziehen wegen der Gefahr schon teils auf die Mittelspur rüber. Du selbst, da ausgebremst, bist zu langsam zum Rüberziehen. Am Ende des Beschleunigungsstreifens stehen zu bleiben ist zu gefährlich und es bleibt nur, jetzt auf dem Standstreifen richtig durchzubeschleunigen. Erlaubt ist das aber eigentlich auch nicht. Hast du es nicht geschafft, rechtzeitig so zu beschleunigen, dass du dich ohne den fließenden Verkehr zu behindern einfädeln kannst, hast du was falsch gemacht (laut Straßenverkehrsordnung). Das Szenario, dass man so eine Schnarchnase vor sich hat, ist in den Regeln gar nicht vorgesehen, weil es das theoretisch nicht gibt. Tatsächlich kommt das regelmäßig vor.


    Mich würde mal interessieren, wie wohl ein Fahrprüfer das wertet.

    Diese Saison war ich mit meinem 125er Forza Roller unterwegs und konnte dabei Folgendes feststellen:


    In Potsdam grüßt sich fast keiner, vielleicht liegt das auch am Stadtverkehr.


    Fährt man raus ins Brandenburger Umland, ist es rappelvoll mit Bikern, vor allem aus Berlin. Die grüßen sich längst nicht alle, das würde wahrscheinlich auch schnell anstrengend. Rollerfahrer grüßen untereinander auch nur gelegentlich. Am Anfang habe ich mir den Spaß gemacht, ein paar Mal Motorradfahrer zu grüßen und die haben auch zu 98% zurückgegrüßt.


    Hier sind sehr viele Adventure, Naked & Supersport Bikes unterwegs - Harleys, Trikes und Dreiradrollern bin ich dagegen sehr selten begegnet.


    Kürzlich stand ich an der Ampel vorn und gegenüber eine Harley, da habe ich mir den billigen Spaß gemacht und beim Losfahren freundlich gegrüßt - wurde kurz sichtlich erstaunt angeguckt ("aus welcher Klapse ist der denn ausgebrochen" im Blick) und dann hat er dezent zurückgegrüßt. Alles gut, es gab keine Dresche für mich.

    In Berlin sind sämtliche Amtsangelegenheiten besonders schwierig und langwierig; viele Einwohner und zu wenig Sachbearbeiter. Bei mir hier in Potsdam/Brandenburg geht es da noch deutlich angenehmer zu, nur die Zulassungsstelle sticht besonders hervor durch die langen Wartezeiten auf einen Termin (aktuell 4 Wochen, da würden sich Berliner noch drüber freuen).


    Montag und Mittwoch nur bis Mittag, Freitag geschlossen.

    Dienstag und Donnerstag sind lange Tage bis 18:00 Uhr und die tagesaktuellen Termine aus Stornierungen usw. scheinen nicht automatisch vom System, sondern von einem Mitarbeiter manuell freigegeben zu werden. Vielleicht habe ich morgen mehr Glück.


    Die Zulassungsdienste sollen als gewerbliche Anbieter angeblich ihren eigenen Zugang zur Zulassungsstelle in Deutschland haben. Davon abgesehen wickeln die bei einem Termin immer gleich etliche Kunden ab, für 1-2 Leute fahren die nicht zur Zulassungsstelle.

    Na dann passt ja alles, das Wetter scheint ganz gut zu werden und wenn die Fahrlehrerin den Prüfer kennt und die Chemie stimmt, kann das nicht schaden. Vor der Prüfung zum warm werden, etwas Stress abbauen und Reifen warm fahren ist üblich und wird hier mit allen so gemacht - das ist schon in der "Gebühr Prüfungsfahrt" der Fahrschule mit drin.

    Seit 3 Stunden nichts, daher habe ich mal in der lokalen Facebook - Gruppe nach Erfahrungen gefragt und die Antwort erhalten, dass Termine morgens und dann immer wieder mal mittags zwischen 12:00-13:00 Uhr freigegeben werden. Da bin ich mal gespannt. Freitags ist die Zulassungsstelle geschlossen. Sollte ich bis morgen kein Glück haben muss ich mir überlegen, ob ich es doch erstmal über i-Kfz versuche und dann in Ruhe später einen Termin bei der Zulassungsstelle zwecks Eintragung der Drosselung mache.

    Nun sitze ich hier seit 08:00 Uhr und aktualisiere immer wieder die Seite der Terminvergabe der lokalen Zulassungsstelle, weil morgens kurzfristig Termine freigegeben werden - nichts. Gestern früh waren für den selben Tag noch welche drin, aber nicht lange. Am Telefon sagte man mir gerade, dass auch tagsüber immer wieder mal Termine freigegeben werden können, die Mitarbeiter selbst sehen aber auch nicht mehr als die Bürger. Nun heißt es geduldig sein.

    Der FHH aus Berlin scheint echt flott zu sein:


    Montag da, Kaufvertrag gemacht inkl. Sonderwünschen und Drosselung mit TÜV Abnahme


    Dienstag (heute) ruft er mittags an, dass er vormittags gedrosselt hat und der TÜV es gerade abgenommen hat. Ich habe ihm berichtet, dass i-Kfz nicht direkt mit der Drosselung funktioniert (Online Neuzulassung inkl. Eintragung der Drosselung). Da ich ohnehin zu meiner Zulassungsstelle muss wegen der Drosselung, bin ich nachmittags nochmal zum FHH gefahren und habe mir den Brief, den Schein von Honda und die TÜV Bescheinigung über die Drosselung geholt


    Mittwoch (morgen früh) versuche ich, einen freien Termin bei der Zulassungsstelle zu bekommen (immer gegen 08:00 Uhr werden wenige Termine kurzfristig frei aus Absagen usw., regulär muss man wochenlang warten).


    Donnerstag Nachmittag sollen dann alle mitbestellten Upgrades verbaut sein, der FHH ruft mich dann an. Bei seinem Tempo würde es mich nicht wundern, wenn er schon morgen anruft. Der Laden gefällt mir. Gute Preise, unkompliziert, schnell und man bekommt nichts aufgeschwatzt.


    Freitag wäre der Wunschtermin für die Abholung, da soll auch das Wetter wieder etwas besser werden. Dazu muss ich nur morgen früh oder Donnerstag einen Termin bei der Zulassungsstelle ergattern.



    Das wird mein erstes Motorrad mit Mitte 40, super spannend.


    Mit 18-19 bin ich damals ja viel meine Yamaha DT 125 gefahren und es hat echt Spaß gemacht, auch leicht offroad. Da war ich auch noch etliche Kilos leichter als heute :D

    Mein Bruder und seine Frau hatten derzeit große Felder (landwirtschaftlicher Privatbesitz), da bin ich regelmäßig mit seiner uralten XT600 aus den 80ern (nur Kickstarter) über die Felder gefahren und so ein tief blubbernder Eintopf, der beim Antippen des Gasgriffs gleich hinten weg geht -wow. Total verliebt. Dann kamen Berufsleben usw. und plötzlich geriet das alles für so viele Jahre in Vergessenheit.