Beiträge von Tobias


    Hm, ich habe ja 1997 meinen Führerschein gemacht und kann mich nicht mehr genau erinnern, meine aber, dass das damals keine ganztägige 8h - Schulung war, sondern deutlich kürzer. Da muss ich mir nochmal meine alte Bescheinigung anschauen. Vielleicht hat ja auch alles seine Richtigkeit und mein Kurs war nötig. Ich war nach dem Entschluss zum Stufenführerschein so aufgeregt, dass ich nur meine alten Unterlagen geschnappt habe, ab zur Fahrschule und drauf und durch. Sich in Ruhe alles anschauen und vorher genau informieren kann nicht schaden.



    PS: Der neue Führerschein (Versand durch Bundesdruckerei) ist noch nicht da, es ist aber auch erst eine gute Woche rum seit der Prüfung. Bin gespannt, wann der neue Schein eintrifft.

    Wenn man sich eine neue 2025er Maschine gleich mit der Komfort - Sitzbank beim FHH konfiguriert (offiziell + 290€), bekommt man dann automatisch die originale Sitzbank mit bzw. wird zumindest gefragt, ob man sie mitnehmen will? Ich vermute eher nicht?


    Hintergrund der Frage:


    Kauft man die Komfort - Sitzbank erst später nach und baut sie sich selbst ein, hat man ja noch die einfache Sitzbank als Ersatzteil, ob man es nun braucht oder nicht. Das würde beim selben Preis doch mehr Sinn machen.

    Ich habe es gerade in meinem vorherigen Beitrag ergänzt, da hatte ich falsche Infos von der Fahrschule und war dann selbst auch noch so blöd, den Antrag nicht richtig durchzulesen. Den erneuten Kurs hätte ich mir sparen können. Nun ja, Auffrischung ist trotzdem nicht schlecht und Dummheit schützt vor Strafe nicht. ^^


    Ronny, ich schreibe ja nur, wie es bei mir war und habe ja auch erwähnt, dass man, wenn man sich verliert, an passender Stelle anhalten und auf das Fahrschulauto warten soll. Das ist mir während der Prüfungsfahrt auch einmal passiert und war kein Problem. Schwierig wird es jedoch, wenn du auf die Autobahn abbiegst und der Fahrlehrer mit dem Prüfer nicht hinterherkommt, denn da kannst du nicht anhalten. Nicht dein Fehler, aber ein schlechtgelaunter Prüfer könnte einem das anlasten.

    Im echten Leben wäre kein Mensch so verrückt, bei einem Wechsel zu Gelb, wenn du schon fast an der Ampel bist, eine Vollbremsung hinzulegen. Bei meiner Prüfung habe ich mich nach den Anweisungen des Fahrlehrers gerichtet und er meinte ja selbst auch "Wenn du den Lappen hast, fährste normal, vorher wie ich es sage".


    Zum Erste-Hilfe-Kurs:


    Das ist wirklich seltsam. Im Prüfungsantrag der Stadt stand eindeutig, wie alt der maximal sein darf. und die Info deckte sich mit der Auskunft der Fahrschule. Ich habe den ja nicht freiwillig neu gemacht. Von Bundesland zu Bundesland dürfte es auch nicht unterschiedlich sein. Das kann man aber leicht nachlesen, das finde ich jetzt schon interessant.


    Nachtrag: Ich habe gerade nochmal den aktuellen Antrag meiner Stadt/Gemeinde runtergeladen und da steht ganz klar:


    "Nachweis über die Schulung in Erster Hilfe im Original".


    Kein Wort von Ablaufdatum. Verstehe gerade nur Bahnhof, da haben die Fahrschule und ich offenbar richtig Mist gebaut und ich hätte den Kurs nicht nochmal machen müssen, sondern nur den Sehtest:


    Viel Freude und jederzeit gute Fahrt mit der NT!


    Zu einem Zweirad baut man ja im Gegensatz zum Auto (außer es ist ein besonderes Modell / Oldtimer usw.) eine persönliche Bindung auf und gibt es nicht gern weg. Dafür freut sich der neue Besitzer um so mehr.

    Unibike


    Auch wenn man den A direkt macht, ist mir von einem verpflichtenden Fahrsicherheitstraining in Deutschland nichts bekannt. Erst die theoretische und dann die praktische Prüfung und das war's.


    Opa-Kalle 2400€ und dann noch die Stunden von B196 angerechnet - das ist echt eine humane Fahrschule. Fahrschulpreise scheinen sich auch (was man so hört) regional teils zu unterscheiden. Mit 3000€ für den A direkt bist du in meiner Gegend schon gut bedient.


    klaus-0902 Beim Outfit gilt:


    - Helm

    - Motorradjacke mit Rückenprotektor

    - Motorradhandschuhe

    - Motorradhose

    - Motorradstiefel


    Der Erste-Hilfe-Kurs ist auch bei A2 auf A Vorschrift und darf nicht zu alt sein. Ich meine, bei mir hieß es, nicht älter als aus 2017, also maximal 8 Jahre. Meiner war viel älter und damit hinfällig. Der Kurs ging einen ganzen Tag (09:00-17:00 Uhr mit lediglich einer halben Stunde Mittagspause und zwei zehnminütigen Pinkelpausen (jetzt "Biopause" genannt) bzw. Raucherpause. Den Unterricht hat eine Medizinstudentin geleitet und der Input war enorm, davon sind vielleicht 10% hängengeblieben. Vor Herzleiden über Vergiftungen, Verätzungen, Brüche schienen usw. bis zu den unzähligen Wiederbelebungsübungen an Puppen und nachgestellten Szenen als Gruppenarbeit. Das waren etwa 20 Teilnehmer, fast alle zwischen 16-18 und nur ein alter Senior in meinem Alter dabei. Ein anstrengender Tag, interessant, ich konnte einiges mitnehmen, aber es war zuviel Input. Ich kam mir zum Feierabend vor wie ein Medizinstudent. Hoffentlich kriege ich es hin, sollte ich mal Hilfe leisten müssen.




    Generell finde ich es ja auch merkwürdig, dass trotz EU in den Ländern teils deutliche Unterschiede in den Prüfungen bestehen und, wer hätte es gedacht, in Deutschland sind Führerscheinprüfungen und Fahrschulen besonders schwer und teuer. In Österreich und der Schweiz sicherlich ähnlich, auch wenn die Schweiz nicht zur EU gehört.


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    Nochmal zur praktischen Prüfung: (Wichtig)


    Der Fahrlehrer fährt ja mit dem Auto und als Beifahrer den Prüfer hinter einem her. Verliert man sich, z.B. beim Abbiegen, soll man an geeigneter Stelle warten. An der Ampel, wenn die kurz vor einem auf Gelb springt, gibt jeder Gas. Allein schon deshalb, weil einem der Hintermann sonst gern drauf fährt. Ärgerlich beim PKW, sehr gefährlich beim Motorrad. Viele Hintermänner geben ja auch noch Gas, wenn du schon bei Dunkelgelb rüber bist und es bei denen Rot wurde.


    Während der Prüfungsfahrt wird erwartet, dass du auch immer das Fahrschulauto hinter dir im Blick hast. Große Vorsicht an jeder Ampel, sobald die auf Gelb springt wird eine Vollbremsung erwartet, alles andere ist ein Fehler. Du als Prüfling musst dafür sorgen, dass du wirklich nur bei Grün rüberfährst und das Fahrschulauto garantiert auch mit rüber kommt. Warten kannst du auf das Fahrschulauto nicht mehr, wenn du auf die Autobahn abgebogen bist und das Fahrschulauto angehalten hat, weil die Ampel bei ihm auf Gelb sprang. Dann fährst du bis zur nächsten Gelegenheit aufzuholen allein Autobahn und bist, falls der Prüfer schlechte Laune hat, durchgefallen.


    Dieses bei Gelb Vollbremsung an der Ampel gilt speziell für die praktische Prüfung und ist völlig realitätsfern.

    Da ich hier kürzlich gelesen habe, dass man beim Stufenführerschein "durchgewunken" wird und so gut wie niemand durchfällt, möchte ich meine Erfahrungen mit Euch teilen und bin gespannt, was Ihr oder Freunde so erlebt haben.


    1997 habe ich B (PKW) und A1 (125ccm) gemacht und bin bis Anfang der 2000er Auto und Moped gefahren, die letzten 20+ Jahre nur Auto. Durch einen Jobwechsel und die nervige Parksituation als Innenstadtbewohner habe ich dieses Frühjahr beschlossen, mir einen Honda Forza 125 SE zu kaufen zum Pendeln. Den kann ich jederzeit vor der Tür parken, super. In der Stadt macht er echt Spaß, auf Landstraßen über 80Km/h oder wenn man gar mal auf die Autobahn muss, wird es aufgrund der fehlenden Beschleunigung zwischen LKWs schnell gefährlich. Kürzlich habe ich ein Video gesehen, in dem einer der Tuner (Variomatik, Gewichte...) stolz präsentiert hat, dass sein 125er Forza jetzt von 0-100 "nur noch" 22 Sekunden braucht. Rasen war nie meins, aber Durchzug möchte ich, wenn man ihn doch mal braucht und aufgrund des neuen Jobs war kaum Zeit, den offenen A-Schein zu machen. Also dachte ich erstmal an den Stufenführerschein A1 auf A2, für einen stärkeren Roller um die 350ccm.


    Das Prozedere:


    - Bei der Fahrschule anmelden und einen Ausbildungsvertrag unterschreiben

    - Komplette Bekleidung kaufen, sofern nicht vorhanden, die hatte ich aber schon und trage nicht gern das Leihzeug der Fahrschule

    - Sich einen Erste - Hilfe - Kurs in der Nähe suchen, kostet ca. 50€ inkl. Sehtest und geht einen ganzen Tag lang. Das war echt interessant und eine gute Auffrischung. Falls man einen Nachweis hat, der nicht zu alt ist, entfällt der Kurs (ich meine, der Nachweis durfte in 2025 nicht älter als aus 2017 sein).

    - Antrag auf Fahrerlaubnis von der Stadt/Gemeinde runterladen, ausfüllen (inkl. Angabe der Fahrschule), ein aktuelles biometrisches Foto und den originalen Erste-Hilfe-Nachweis beilegen. Die Bearbeitungsdauer liegt zwischen wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten, ich hatte Glück und es ging sehr schnell. 50€ Gebühren an die Stadt inkl. 5€ für das Zusenden des neuen Führerscheins durch die Bundesdruckerei. Ein Jahr lang ist die Genehmigung zur Prüfung gültig.

    - Nun ging der Unterricht los. Zuerst saß ich auf einer Rebel 500, die mir viel zu klein war, obwohl ich mit 1,80m kein Riese bin. Auf der Hornet 500 war es gleich viel besser. Das Schalten verlernt man nicht, ist wie Schwimmen oder Radfahren. Jedoch fährt man so, wie man es sich angewöhnt hat und das will kein Prüfer sehen. Also gleich mal noch zwei Doppelstunden hinzugebucht. Auch die vier Grundfahrübungen der verkürzten praktischen Prüfung fand ich gar nicht ohne, da ich so eingerostet war und erstmal Vertrauen zum Moped aufbauen musste.

    - Nachdem der Fahrlehrer und ich zufrieden waren, wurde ich zur Prüfung angemeldet (TÜV oder DEKRA nehmen die Prüfung ab). Einen Tag vor der Prüfung fiel mein Moped aus und ich musste nochmal schnell auf der NC750X (Schalter) üben und es war Liebe auf den ersten Blick.

    - Prüfungstag: Mit dem Moped zur DEKRA, Fahrlehrer hinterher. Der Prüfer hat erstmal technische Fragen zum Moped gestellt, darauf war ich vorbereitet und das war einfach. Dann ab zur abgesperrten Strecke mit den Kegeln für die 4 Grundfahraufgaben (Slalom Im Schrittempo, Vollbremsung aus 50Km/h auf 0, Ausweichen mit 50Km/h ohne zu bremsen und von 50 auf 30 runterbremsen und dann ausweichen. Auch alles super trotz verregneter Strecke. Dann ging es durch die Stadt, über Dörfer und auf die Autobahn und zurück zur DEKRA. Gefühlt hat das 2 Stunden gedauert, es sollen aber nur 40 Minuten sein. Führerschein abgegeben, einen Ausdruck bekommen (den Vorläufigen) und das war's.


    Es sind auch schon bei den Grundübungen und bei der Fahrt durchaus Leute durchgefallen. Versagen dir bei den Grundübungen die Nerven oder du machst während der Fahrt einen Fehler, den der Prüfer nicht durchgehen lassen kann, war es das. So einfach, wie der Stufenführerschein gern dargestellt wird, fand ich ihn nicht. Routinierte Fahrer mit guten Nerven sind hier im Vorteil.


    Kosten:


    - 50€ Antrag

    - 50€ Erste - Hilfe - Kurs

    - 140€ Prüfgebühr DEKRA/TÜV

    - 250€ Prüfungsfahrt Fahrschule

    - 150€ Doppelstunde Fahrschule (1,5h)


    Rund 700€ wird man mindestens los, es richtet sich nach den erforderlichen Fahrstunden. Bei mir sind es gute 1000€ geworden. Wiederholt man nach 2 Jahren das Prozedere, um von A2 auf A aufzusteigen, könnte man mit dem Minimum hinkommen.


    Wenn man die Zeit hat und die mindestens 3000€ für A direkt und nicht zu faul ist, fleißig für die dort erforderliche theoretische Prüfung zu lernen, würde ich das bevorzugen. Man hat dann freie Auswahl bei der Maschine und keinen erneuten Prüfungsstress. Andererseits kann es für unerfahrene Einsteiger auch gut sein, erstmal 2 Jahre oder mehr mit A2 zu üben.


    Persönlich finde ich das Prozedere, dass man nach 2 Jahren A2 genau die gleiche Prüng nochmal wiederholt, um auf A zu kommen, unsinnig. Das hinterlässt einen Geschmack von Geldmacherei. Vielleicht täusche ich mich, aber ich erkenne den Sinn dahinter nicht.

    Hallo Klaus,


    ich sehe das genau so wie du, was die eigene Einstellung angeht und keinesfalls möchte ich etwas verallgemeinern.


    Jedoch weiß ich aus eigener Erfahrung (damals Nebenjob in einer Autovermietung) wie ein erstaunlich großer Teil der Kunden mit fremdem Eigentum umgeht. Viele haben die Wagen völlig vermüllt, verdreckt, zerkratzt usw. wiedergebracht und bei vorsichtigen Fragen (es gibt ja einen Mietvertrag und eine Pflicht, die Dinge pfleglich zu behandeln) werden sie auch noch frech und wütend und lügen, dass sich die Balken biegen. Und Biker sind sicher nicht besser, weil sie Biker sind. Da fahren sicher auch welche Probe, um mal an einem anderen Modell "die Sau raus zu lassen". Und glaube mir, du siehst das den Leuten nicht an. Die, die wirken, als könnten sie kein Wässerchen trüben, sind oft die Schlimmsten.


    Und meine Erfahrungen diesbezüglich sind jetzt gut 25 Jahre her. In der Zeit sind Rücksichtslosigkeit und Rüpelhaftigkeit nicht weniger geworden, im Gegenteil.


    Oh je, wie peinlich. Gedanklich war ich beim manuellen Schalter...


    Mal gucken, was der andere Händler mir morgen sagt. Ich habe ja den Vorteil, dass ich keinerlei Zeitdruck habe. Sollte der Händler Interesse bekunden, schwinge ich mich auf meinen Roller und fahre hin.


    Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten bin ich mit meinem Honda Forza 125 echt zufrieden. Man merkt ihm aber deutlich an, dass er als 170Kg Maxi Scooter nur der abgespeckte Zwilling seines baugleichen (bis auf den Motor) 350er Zwillings ist. Innenstadt bis 60Km/h alles super, dann geht ihm die Puste aus und auf der Landstraße oder gar Autobahn kann das auch gefährlich werden. Bei einem reinen Innenstadtroller würde ich zukünftig vermutlich auf ein günstiges und deutlich leichteres Modell setzen um die 100-110Kg. In den Rollergruppen wird ja heftig diskutiert wie toll der Roller ist und mit Tuning der Variomatik, anderen Gewichten usw. braucht er dann statt 18 nur noch 16 Sekunden von 0-100Km/h usw. aber da wird sich auch viel schön geredet. Musst du auf die Autobahn, weil das gerade der Weg ist, und wenn es nur für wenige Kilometer ist und du schon auf dem Beschleunigungsstreifen Angst bekommst, weil du es kaum schaffst, auf 80 zu beschleunigen und links die LKWs mit 90-100 vorbeirauschen siehst, dann ist das nicht gut und keinesfalls sicher.

    Da fällt mir gerade auf:


    Bei der günstigen roten 2025er DCT, die ich gerade bei einem lokalen Händler gefunden habe "0Km, Vorführfahrzeug" steht nicht bei, wann die Tageszulassung war. Die 6 Jahre Garantie, die Honda inzwischen gibt, gelten nur für Neuzulassungen ab dem 01.04.2025.


    Mein FHH, der mir heute leider nichts anbieten konnte meinte, dass er in all den Jahren noch kein Modell erlebt hat, das praktisch keine Schwachstellen hat und außer normalem Service und Verschleißteilen so zuverlässig wäre. Es bräuchte die 6 Jahre Garantie von allen Honda Modellen mit Abstand am wenigsten und hätte die zufriedenste und treueste Kundschaft. Er war so begeistert, dass ich nicht glaube, dass er das nur aus Verkaufsgründen gesagt hat.


    Ich frage morgen mal den anderen Händler mit den beiden verfügbaren Modellen an (DCT, rot & khaki), ob der meinen Roller in Zahlung nehmen würde. 125er Roller gehen gerade in Berlin immer, den wird der gut los und jetzt kauft kaum noch einer ein Motorrad, eigentlich ein super Zeitpunkt.