Beiträge von Futzy

    Die kleine Weihnachtsgeschichte

    Der Weihnachtsride mit der NC 750

    Die Honda NC 750 lief warm, während Paul noch die Handschuhe richtete. Keine Aufheulen, kein Drama – einfach dieses ruhige, ehrliche Brummen, das sagte: Los, fahr. Ich bin bereit.

    „Nur eine kleine Runde vor Weihnachten“, meinte Paul und schloss die Garage.

    Die Straße war fast leer. Weihnachtslichter glitzerten, der Asphalt war trocken, die Luft kalt und klar. Genau das Wetter, bei dem die NC zeigt, warum man sie mag: entspannt, souverän, kein Stress – auch wenn der Fahrer es eilig hätte. Was er heute aber nicht hatte.

    Kurz vor dem Ortsende sah Paul ein Auto am Straßenrand stehen. Warnblinker an, Motorhaube offen. Daneben ein Mann, zwei Kinder, viel Ratlosigkeit.

    Paul rollte aus, stellte die NC sauber an den Rand und klappte den Ständer aus.

    „Alles gut bei euch?“, fragte er.

    „Ja… na ja“, sagte der Mann. „Batterie tot. Und mein Handy liegt natürlich daheim am Ladekabel. Das eine Mal, wo ich es nicht mitnehme.“

    Paul grinste. „Weihnachten. Klassiker.“

    Er konnte nichts überbrücken – wusste er – und das Motorrad wusste es vermutlich auch. Aber er konnte denken. Er ging ein paar Meter weiter, wo ein Haus mit Weihnachtsbeleuchtung stand, klingelte, erklärte die Situation und durfte kurz das Festnetz benutzen. Pannendienst war unterwegs.

    Zurück beim Auto erzählte Paul den Kindern, warum Motorräder keine Autos starten können.

    „Aber deins schaut stark aus“, meinte der Kleine.

    „Sie ist stark“, sagte Paul, „aber eher im Durchhalten, nicht im Auto anschieben.“

    Die Kinder lachten. Der Vater auch. Die Zeit verging schneller als gedacht. Als der Pannendienst kam, war die Stimmung fast schon weihnachtlich.

    „Danke“, sagte der Mann ehrlich.

    „Kein Problem“, meinte Paul. „Meine NC mag Abwechslung.“

    Zuhause stellte Paul später das Motorrad in die Garage. Am Lenker hing ein kleiner Papierstern, den eines der Kinder ihm heimlich zugesteckt hatte.

    Paul klopfte auf den Tank.

    „Siehst du“, sagte er zur NC 750, „auch ohne Starthilfe haben wir Weihnachten gerettet.“

    Und drinnen warteten Kerzen, Familie –

    und das gute Gefühl, genau richtig unterwegs gewesen zu sein.


    Frohe Weihnachten. 🎄🏍️

    Weihnachten auf zwei Rädern

    Wenn Schnee noch liegt auf Straßen breit,

    steigt jemand fröhlich auf bereit.

    Die NC 750 glänzt im Licht,

    und startet froh, als wär’s ein Gedicht.


    Der Motor schnurrt, so warm, so fein,

    die Kurven laden zum Tanzen ein.

    Die Gans im Ofen? Ach egal,

    die Fahrt durch Winterwald ist genial.


    Mit Helm und Handschuh, ohne Hast,

    vorbei am Tannenwald, der Weihnachtslast.

    Die Lichter blinken, Straßen frei,

    der Spaß auf zwei Rädern zieht vorbei.


    Und wenn der Abend dann sich neigt,

    der Glühwein wartet, niemand schweigt.

    Doch eines bleibt in Herz und Sinn:

    Mit zwei Rädern macht Weihnachten Gewinn!


    Liebe Grüße

    Thomas

    Ich habe mich nach einiger Recherche und dem Durchsehen vieler Berichte für SHAD entschieden.

    Meine Favoriten wären das SH59X Topcase sowie die SH38X Seitenkoffer in Kombination mit dem 3-Punkt-Halter.


    Gerade die Verstellbarkeit der Koffer finde ich extrem interessant – je nach Bedarf schmal für den Alltag oder größer für die Reise. Das hebt sich für mich deutlich von vielen anderen Systemen ab.


    Im Moment bin ich noch am Einsparen, denn komplett mit Haltern ist das schon eine ordentliche Investition.

    Da SHAD auch Erstausrüster/Lieferant für BMW ist, gehe ich aber davon aus, dass die Qualität absolut passen wird.


    Bin auf jeden Fall gespannt, ob das System in der Praxis dann auch so funktioniert, wie ich mir das aktuell vorstelle.



    LG

    Thomas

    Da gebe ich dir vollkommen recht. Unser Konsumverhalten trägt da ganz sicher seinen Teil dazu bei – völlig egal, um welche Artikel es geht. Online bestellen wird immer mehr zur Normalität, und entsprechend sinkt der Umsatz in den Geschäften.


    Am Ende können nur jene Händler überleben, die es schaffen, ihre Kundschaft noch ins Geschäft zu holen und dort einen echten Mehrwert zu bieten. Aber die großen Plattformen machen es halt extrem einfach, bequem und oft auch günstiger – da wird es für den stationären Handel immer schwerer mitzuhalten.

    LG

    Thomas

    Polo insolvent

    Leider habe ich gelesen, dass POLO Motorrad Österreich – inklusive der Filiale Salzburg – insolvent ist.

    Laut den veröffentlichten Informationen wurde ein Konkursverfahren eröffnet, und es ist keine Fortführung geplant. Das Unternehmen soll liquidiert werden.


    Hintergrund scheint zu sein, dass die österreichische Tochter stark von der deutschen Mutterfirma abhängig war – und nachdem diese insolvent wurde, fiel die finanzielle Unterstützung weg. Damit waren die österreichischen Filialen nicht mehr zu halten.


    Betroffen sind rund zwei Dutzend Mitarbeiter, mehrere Filialen sowie zahlreiche Gläubiger. Für Kunden bedeutet das: Vorsicht bei Gutscheinen, offenen Bestellungen oder Rückgaben, da unklar ist, was davon noch ersetzt wird.


    Schade, denn POLO war für viele von uns eine verlässliche Anlaufstelle für Zubehör und Bekleidung. Jetzt wird diese Lücke wohl andere Händler füllen müssen.

    Zu der Frage, ob ich Ganzjahresfahrer oder „/-Fahrer“ (Saisonkennzeichen) bin:


    Ich bin – im deutschen Sinne – ein sogenannter Bruchstrichfahrer, aber bei uns in Österreich gibt’s das ja so nicht.

    Hier läuft das etwas anders: Man gibt das Kennzeichen einfach bei der Zulassungsstelle ab und holt es sich wieder, wenn die Saison für einen persönlich beginnt. Bei mir ist das meistens April.


    Früher war ich tatsächlich mehrere Jahre Ganzjahresfahrer. Regen, Kälte, Schnee – ich bin durchgefahren.

    Bis zu einem Erlebnis, das mir bis heute im Kopf geblieben ist:


    Ich war auf dem Weg zur Arbeit, es war noch dunkel, und beim Abbremsen bin ich mit dem Vorderrad auf eine Eisplatte gekommen.

    Das Ergebnis: Ich habe mich hingelegt und bin wie eine Schildkröte auf dem Rücken in den Gegenverkehr gerutscht.

    Der Fahrer im entgegenkommenden Auto konnte zum Glück sofort bremsen – er kam rund 50 cm vor mir zum Stehen.


    Das war ein Schlüsselerlebnis für mich. Seitdem fahre ich nicht mehr im Winter, ganz einfach weil mir klar wurde, wie schnell so etwas gehen kann – selbst wenn man vorsichtig ist.


    Heute gebe ich mein Kennzeichen über den Winter ab und starte entspannt in den Frühling. Sicher ist sicher.