Heute war es endlich so weit: Das Fahrsicherheitstraining, das mir meine Tochter zu Weihnachten geschenkt hat, stand auf dem Programm. Nach rund 25 Jahren Abstinenz von einem solchen Training war das eine richtig gute und erfrischende Erfahrung.
Besonders spannend war es für mich, die eigenen Fahrgewohnheiten und manche durch das Autofahren eingeschliffenen Angewohnheiten einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Man lernt dabei doch einiges über sich selbst und sein Motorrad.
Leider ist ein Teilnehmer während des Trainings gestürzt. Zum Glück blieb er unverletzt und konnte mit einem Ersatzmotorrad weitermachen. Der entstandene Schaden wird über die Versicherung mit Selbstbehalt geregelt.
Mein persönliches Highlight war das Training von Spitzkehren und langsamen Fahrmanövern. Das bewusste Drücken des Motorrads in die Kurve hat mir dabei besonders viel gebracht. Am Ende des Tages war ich sogar so weit, dass die Fußrasten geschliffen haben. Jetzt weiß ich zumindest, wo ungefähr das Limit liegt – ein Wissen, das man hoffentlich nie wirklich braucht.
Alles in allem kann ich so ein Training jedem Motorradfahrer nur empfehlen. Für mich war es mit Sicherheit nicht das letzte Fahrsicherheitstraining.