Beiträge von ThomasLIP

    Hallo Jens,


    das ist jetzt blöd gelaufen, wohl nur die älteren NC's haben das 17ner Schlüsselmaß. Hätte nicht gedacht das

    die Integra andere Stopfen hat. Aber dank deines Fotos ist das zu erklären, es ist ja eine Showa-Gabel

    mit Dual-Bending, die meine ich bei der X und Integra seit ca. 2018 verbaut wird.


    shit happens.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "petedve",


    um deinen Eindruck auf der NC zu erklären hier einmal ein Auszug eines Iterviews das Kevin Ash 2012 mit dem

    NC-Projektleiter Soya Uchida führte. (Übersetzung aus dem englischen)


    Soya Uchida sagte folgendes:
    "das sie sich bei bestimmten Kurvengeschwindigkeiten gerne weiter neigt als einige andere Motorräder, das ist eine Folge

    des niedrigen Schwerpunkts........ Bei niedrigen Geschwindigkeiten im Verkehr ist die Balance ausgezeichnet, ideal für

    unerfahrene Fahrer."


    Ich persönlich empfinde diese Eigenschaft als positiv, die Handlichkeit und das spielerische Einlenken in Kurven sowie

    eventuelle Korrekturen werden dadurch unterstützt.


    Zu den Reifen: Ich hatte zuerst die Bridgestone-BT-030 und dann die Pirelli-Pilot-Angel-GT-1 auf der NC. Der Bridgestone

    Vorderreifen war im Gegensatz zum Pirelli ehr rundlich während der Pirelli übertrieben gesagt etwas spitzer war.

    Mit dem Pirelli lies sie sich dementsprechend noch etwas leichter in die Kurve legen. Also, es gibt auch bei den Reifen

    Unterschiede.


    Das eine AT mit wesentlich höherem Schwerpunkt mit 21" Vorderrad und 18" Hinterrad nicht so handlich zu fahren ist

    wie die NC mit 17" Rädern und einem extrem niedrigen Schwerpunkt liegt in der Natur der Sache.


    Alles eine Sache der Gewohnheit, aber glaube mir, wenn du dich an die Handlichkeit der NC gewöhnt hast möchtest

    du es nicht mehr missen.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:



    Hallo Jens,


    genau die meine ich auch!!


    Das sind Stopfen aus Aluminium die das Gabelrohr von oben verschliessen und mit einem darunter sitzenden

    O-Ring abdichten. Ca. 40mm Durchmesser passt schon gut. Diese haben zum lösen einen 17ner 6-Kant.


    Hast du eine X bei der man das eventuell schlecht sehen kann?


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "Rainer Dylla",


    man ist nie zu alt um Spaß zu haben. Das schreibt die ein Opa der in ein paar Tagen 65 wird.

    In diesem Forum gibt es etliche Mitglieder die über 70 sind und viel Spaß am Mopedfahren haben.

    Also alles gut, jeder ist so alt wie er sich fühlt. Du bist in guter Gesellschaft!


    Hier mal ein Auszug einer Studie:

    "Der deutsche Durchschnittsbiker ist demnach ein Mann, zwischen 50 und 59 Jahre alt und durch das starke

    Wachstum der Gruppe Ü60 wohl eher im Bereich 55 und älter."


    Also alles fitte Haudegen, Alter isr relativ.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "Tompeter",


    genau für diese Motoren wie den Abarth Motor ist V-Power gedacht, hohe Literleistung sowie hohe Verdichtung,

    Turbo-aufgeladen, die auch recht heiß werden können...... wenn man die richtig fordert, durchaus sinnvoll.


    Hier kann man dann auch nachvollziehen das die Motorelektronik den Zündwinkel um 1 bis ca. 3 Grad, je nach

    Drehzahl, früher stellt, bzw. eben nicht zurücknimmt (je nach Motorsteuergerät) da der Klopfsensor kein Klopfen

    registriert. Dann ist eventuell auch eine Mehrleistung zu spüren. Aber bei unserem "Schiffsdiesel"?, wohl kaum.


    Wenn "NCX Fahrer" meint das V-Power etwas bringt, Glaube kann ja Berge versetzen.

    Bei meiner K75, die ja nun auch schon stolze 35 ist, waren an den Ventilen, die ich beim Tausch der Zylinderkopf-

    dichtung begutachten konnte, keine stärkeren Verkokungen zu erkennen. Ich habe sie in den letzten Jahren kaum

    gefordert, was Verkokung eigentlich begünstigt, trotzdem alles im grünen Bereich!

    Leichte Ablagerungen gibt es in jedem Motor auf dem Kolbenboden, Ventilen und Ventilschäften und auch an den

    Kolbenringen sowie Abstreifringen. Absolut normal und nichts bedenkliches was die Lebensdauer verkürzen könnte.


    Übrigens, die BMW K-Modelle so wie ich eine hatte sind dafür bekannt echte Dauerläufer zu sein. Es gibt Exemplare

    mit über 500 tKm, da sind dann meist bei ca. 350 tKm bis 450 tKm die Zylinder aufgebohrt bzw. gehohnt worden

    sowie neue Kolben und Ringe verbaut. Der Ölverbrauch steigt einfach durch höheres Spiel und Kolbenringverschleiss

    sowie glattgeschliffene Zylinderwände dann doch an.


    Diese Motoren stammen aus den 80gern, da gab es noch kein V-Power und diese wurden meist, wie auch bei mir, mit

    stinknormalem mineralischen Öl gefahren und hielten trotzdem ewig.


    Meine K75 beispielsweise hatte eine Literleistung von 100PS, die NC (RC88-55PS) hat eine Literleistung von 73PS.

    Wenn dann eine K75 schon ewig hält, wie lang hält dann der Schiffsdiesel von der NC.

    "Winni" hat die 200 tkm fast vollgemacht und es wurden schon NC's mit über 250 tKm gesichtet..................

    Braucht ein solcher Motor dann einen Premiumsprit dessen Eigenschaften er, auf Grund seiner Auslegung und Bauart,

    garnicht nutzen kann? Meine Meinung, NEIN! "Perlen vor die Säue"


    Für Kurzstreckenfahrer mit höherem Stadtverkehranteil die auch im Winter fahren, mal ein Schluck Additiv in den Tank,

    das muß es dann aber auch gewesen sein und reicht völlig.


    Übrigens, wir beide sind ja stolze Besitzer eines Audi A2. Ich weiß nicht ob du einen AUA oder BBY-Motor hast, ist aber

    egal. Was ich sagen will, diese Schätzchen haben ja die berühmt berüchtigten Ölabstreifringe die gerne, auf Grund ihrer

    idiotischen Bauart, verkoken und dann das abgestreifte Öl nicht mehr durch die Bohrungen in das Kolbeninnere befördern

    können. Das Ergebnis ist ein höherer Ölverbrauch und letztendlich der berühmte Kolbenkipper.

    Meiner hat einen leichten Kolbenkipper der sich hauptsächlich durch ein Klackern gerade beim Kaltstart äussert. Nicht zu

    verwechseln mit Hydrostösseltickern!!!


    Da ich denn A2 so lange fahren werde wie es geht habe ich neue Kolben (Kolbenschmidt) mit vernünftigen Ölabstreifringen

    liegen. Die werden dann bei Bedarf eingebaut und in einem Zug noch einige andere Sachen gemacht.


    Klackert deiner auch? Ich fahre leider sehr wenig und dazu noch viel Kurzstrecke, das begünstigt leider das Leiden.


    So, habe fertig.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "NC-Segler",


    danke für den obigen Satz, besser hätte ich es nicht sagen können.


    Ich kenne dieses Erscheinungsbild hauptsächlich aus dem Kfz-Bereich wo die Kabelisolierung

    durchgescheuert war und dann durch unbemerkte Korrosion es irgendwann zum Kabelbruch kam.


    Ob das bei "DerBerliner" genau so geschehen ist, wer weiß. Fernanalyse ist immer schwer.

    Aber die Form der Beschädigung legt die Vermutung nah.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "Michael64",


    das der Motor ruhiger läuft und besser zieht ist wohl dem berühmten Placeboeffekt geschuldet. Es wäre

    schon erstaunlich bzw. fast unerklärlich wenn gerade der NC Motor mit V-Power besser, bzw. ruhiger liefe. Eine

    Mehrleistung von angeblich 4% können selbst erfahrene Profis kaum spüren.


    Bei der Verdichtung und der Literleistung einer NC sind z.B. 100 Oktan absolut überflüssig. Bei hochverdichteten

    Turbomotoren mit hoher Literleistung die durch einen heisseren Brennraum sowie Zylinderkopf eher zum "Klopfen"

    neigen sind 100 Oktan durchaus sinnvoll obwohl auch diese Motoren natürlich alle "Klopfsensoren" haben und

    im Fall der Fälle das Motorsteuergerät den Zündwinkel zurücknimmt.


    Editiert am 29.08.24

    Habe erst jetzt gesehen das ich hier etwas komplett verdreht habe, war schon richtig aber galt so nicht für den

    NC-Motor, sorry, also ersatzlos gestrichen! :oops:

    Auch bei reinen Kurzstreckenfahrzeugen können diese zusätzlichen Additive sinnvoll sein. Sie reinigen nicht nur die

    Ventile, sondern auch die Kolbenringe sowie die Ölabstreifringe die sich bei einigen Motortypen gern einmal zusetzen

    und dann der Ölverbrauch steigt.


    Aber Moped, Kurzstrecke, Winter, Kondenswasser, Schwefel? Beim Moped wohl eher weniger.


    Wer seinem Geld nicht böse ist und seinem Bauchgefühl folgt kann V-Power gerne auf seine NC kippen, aber Sinn

    macht es nunmal garkeinen. Alle beworbenen "Vorteile"?! benötigt der NC-Motor nicht. Du kannst ja mal "Winni" fragen

    ob er bei seiner NC V-Power getankt hat, ich glaube nein. Und hätte das DCT bei seiner NC bei über 190 tKm kein Ärger

    gemacht würde sie wohl auch noch heute mit über 200 tKm fahren, und das wohl ganz ohne V-Power.


    Meine Meinung zum V-Power im NC-Tank kannst du dir jetzt wohl denken, aus technischer Hinsicht ist bei der NC V-Power

    so nützlich wie ein Kropf!


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "Ronny.Ste",


    meiner Meinung nach scheint das kein Biss sondern eine Scheuerstelle zu sein. Sieht auf jeden Fall nach

    einer mechanisch erzeugten Beschädigung aus. Die Kupferlitzen liegen frei. Wenn dann Luftfeuchtigkeit etc.

    dazukommt oxidieren die einzelnen Litzen, werden grün und brechen irgendwann. Die Kabel unter dem

    Lenker bewegen sich ja bei jedem Lenkeinschlag, der Zahn der Zeit läßt dann nach und nach alle Litzen brechen.


    Ende gut alles gut, der Fehler scheint ja gefunden.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "Tordi",


    der Winni ist ein Allwetter-Ganzjahresfahrer. Seine erste NC hat er mit über 190 tKm ausser Dienst gestellt.

    Seine jetzige NC hat laut "Kilometerstand eurer NC": DetMainzel, 88.888 km, NC750X DCT (RH09), EZ 01/22,

    wobei das wohl auch nicht mehr aktuell ist. Wenn ich mich nicht ganz irre ist er hier im Forum der absolute

    Spitzenreiter was die Fahrleistung angeht.


    Das nur zum Verständnis warum seine NC auch mal so aussehen kann, die wird quasi täglich und bei Wind

    und Wetter genutzt und bestimmt hat er keine Lust sie täglich zu putzen, also absolut verzeilich. Es sind nicht

    alle hier im Forum reine Schönwetterfahrer.


    Also sieh es ihm nach.


    Gruß aus Lemgo, Thomas