Hallo,
na, dann gebe ich auch noch einmal meinen Senf dazu.
Es wird nicht jedem gefallen aber................
Hier zuerst ein Link zu einem Artikel von MOTORRAD aus 2017.
In Kurzform habe ich die meiner Meinung nach für das Verständnis relevanten Auszüge unten eingefügt.
Link: https://www.motorradonline.de/…appen-aufklaerungsarbeit/
In dem Artikel ging es zwar um Euro 4, prinzipiell ist es aber auch heute immer noch das gleiche Dilemma.
Die Hersteller von Klappenauspuffanlagen schieben die Verantwortung auf den "mündigen Bürger" und der Gesetzgeber
hat bei den Verordnungen, wahrscheinlich beeinflusst duch die Industrie, versagt. Es gibt nach wie vor große Grauzonen
in denen z.B. Klappenanlagen so unsozial laut sein können ohne das es gesetzeswiedrig wäre!
Hier einmal Auszüge aus dem Text von MOTORRAD aus 2017:
Laut und legal stehen also nicht im prinzipiellen Widerspruch zueinander. Dass beides nach den Buchstaben des
Gesetzes in Ordnung ist, ist die theoretische Grundlage von Auspuffanlagen mit Klappensystemen. Denn ein elek-
tronisches Soundmanagement lässt sich perfekt den Vorgaben der Richtlinie anpassen und sorgt dafür, dass eine
Anlage im messtechnisch relevanten Bereich alle gesetzlichen Bestimmungen erfüllt. Erkennt die Elektronik, dass die
Maschine sich in diesem Bereich bewegt, schließt eine Klappe im Auspuff und regelt so den Schalldruck herunter.........
Euro 4-Geräuschgrenzwert bei 78 db(A)
Zweitens hat sich am Prinzip nichts geändert. Es gibt auch im Rahmen von Euro 4 keinen absoluten Geräuschgrenzwert,
sondern einen genau definierten Bereich, in dem ein maximaler Schalldruck nicht überschritten werden darf..................
Sound und Sozialverträglichkeit sind es wert. Wobei in Sachen Sozialverträglichkeit eine Entwicklung ja weder in den Händen
der Behörden noch der Hersteller liegt, sondern in denen der Fahrerinnen und Fahrer. "Wenn du startest, ist die Klappe erst
mal zu", sagt Bastian Thomas von KessTech. "Sie öffnet sich erst, wenn der Fahrer das System per Knopfdruck aktiviert.
Die Elektronik regelt die Klappe, aber ich entscheide, wann ich wo in welcher Weise fahre, ganz einfach." Nicht wenigen
Kunden, vornehmlich mit BMW, aber zunehmend auch mit Harley, erzählt Thomas, sei es wichtig, dass die Anlage mit
geschlossener Klappe sogar leiser sei als das Original. "Etwa um längere Reiseetappen zu fahren oder morgens und abends
aus der und in die Garage." Dann macht er die Harley aus. Stille. "Auch schön", sagt er. Stimmt.
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Zu der Thematik hatte ich mich schon 2-3 mal geäussert.
Den Beitrag, der es meiner Meinung nach am besten auf den Punkt bringt, habe ich hier einmal verlinkt:
Beitrag
RE: Guerrilla 450, heute gekauft
@Alexander J.
Du schriebst:
"Stehen meist bei Feiertagen oder Sam/ Sonntag an Punkten, wo Biker immer vorbei fahren.......reine Schikane!"
Das kann ich so nicht stehen lassen.
Es gibt einen ganz klaren Grund warum "die" gerade an Wochenenden "da" stehen.
Einer der nachvollziehbaren Gründe dafür ist wohl das die meisten Motorradfahrer ihrem Hobby am Wochenende
nachkommen.
Wenn alle Motorradfahrer halbwegs normal fahren würden, nicht einige die Strasse zur Rennstrecke deklarieren
würden und mit hohen…
Ach ja, und dann gibt es da ja auch noch die Terrororganisation der "kurvenwetzenden Anti-dbEater Hochdrehzahlfraktion"
Meine Erfahrung, pure Egoisten, unbelehrbar und sozial inkompatibel. Da ist meiner Meinung und Erfahrung nach Hopfen
und Malz verloren. Das mag etwas überzogen klingen, aber bei den von diesen aus der Luft gehohlten Argumentations-
ketten um ihr Verhalten zu rechtfertigen bleibt selbst mir die Spucke weg.
Das ich mir mit meiner Meinung nicht nur Freunde mache ist mir bewusst, aber als mündiger Bürger stehe ich dazu.
Wenn es jemanden nicht gefällt, dafür gibt's ja entsprechende Smileys.
Ja, ich war auch einmal jünger und habe Lärm als nicht so belastend empfunden. Aber bei einer alternden Gesellschaft
bleibt es nicht aus das sich immer mehr berechtigterweise als Opfer der Lärmterrorristen fühlen.
Gruß, Thomas 