Beiträge von ThomasLIP

    Hallo aus Lemgo,


    ich habe heute allein eine Tour von 143 Km gemacht.

    Anfangs bin ich einen Teil meiner Hausstrecke mit wunderschönen Kurven, die ich im Schlaf kenne, gefahren.

    Spritverbrauch bis dahin laut Anzeige 3,7L. (inkl. Warmlaufphase)


    Dann habe ich es ruhig angehen lassen und die Anzeige begann zu sinken. Bis auf Ortsdurchfahrten immer

    ca. 65 bis max. 90Km/Std.. und früh hochgeschaltet (DCT Schaltwippen). Danach war ich laut Anzeige bei 3,1L.

    Auf den letzten ca. 80Km zwei kleine Sprints, einer auf 140Km/Std. und eine kurze Kurvenhatz.

    Danach noch max. 80 Km/Std..

    Zu Hause angekommen standen 2,9L auf der Anzeige. Tanken mußte ich noch nicht sonst hätte ich es genauer

    sagen können da ich nach dem Tanken den Tripzähler "B" immer nulle.


    Heute war mir einfach danach so zu fahren, das hatte nichts mit Spritsparzwang zu tun.

    Es ist schon eine Spardose unsere NC.

    Fairerweise muß ich sagen das ich mit ca. 70Kg (bei ca.174cm) voll aufgerüstet recht leicht bin und keine Koffer

    oder andere Anbauteile verbaut habe. (Alles Lüge, ich habe ja immer eine Thermoskanne mit Kaffee dabei :doh: )


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "MROH"


    Das folgende bitte nicht falsch verstehen:

    "Du machst mich wahnsinnig!"


    "Ich möchte, kann und darf mich doch nicht mehr mit Uhren beschäftigen, aber du wirfst mir ein Leckerli

    nach dem anderen hin."

    Und dann noch, sagte ich es schon?:lachen: VERDAMMT PERFEKT FOTOGRAFIERT!  :angry-banghead:

    Das macht süchtig. ich liebe....................., sagte ich es schon? :laughing-rolling:



    Aber jetzt kurz nocheinmal zum Seiko NH35 (TMI)


    Du schriebst: "dass das NH35 weit entfernt von Müll ist. Im Grunde ist es die NC750X unter den Uhrwerken."

    Genau so sehe ich das auch.

    Welche Beweggründe die Leute auch immer haben das NH35 so zu titulieren, ich kann es beim besten Willen

    nicht nachvollziehen!


    Egal ob Kaliber 4R36 oder Kaliber 4R35, es ist ein bekanntermassen zuverlässiges und langlebiges, einfach zu

    wartendes mechanisches Automatikwerk. Ich meine die angegebene Ganggenauigkeit wäre ca. -30 + 30 Sek.

    Wem das nicht reicht der kann an der Unruhebrücke immer noch nachjustieren, muß man aber nicht.

    Soweit ich mich erinnere hat es einen skelettierten Rotor und die beliebte Genfer Streifendekoration.

    Und da ist sie wieder, meine geliebte schlichte Eleganz.

    Ich meine sie "tickt" mit 21600 / Std., da läuft der Zeiger schon recht fliessend, 36000 / Std. ist ganz nett, aber

    braucht man's?

    Ja. o,k., es hat eine relativ hohe Bauhöhe, na und, für die Uhrenzielgruppe passt es.

    Und eine Gangreserve von ca. 40 Stunden sehe ich jetzt weniger als Kritikpunkt.


    Wenn ich bedenke das das NH35 ca. 80Eur kostet (siehe unten) dann ist das ein echter Preis-Leistungshit!

    Besser und teurer geht immer und schöner anzusehen natürlich auch. Aber als Brot und Butter Uhrwerk

    für Qualitätsuhren im unteren bis mittleren Preissegment ist es für den Preis und bei dem was es bietet in

    meinen Augen absolut unschlagbar.


    Woher ich das alles weiß? Mein Neffe hat eine "Zelos" Taucheruhr die sich vor Jahren als doch nicht ganz

    wasserdicht geoutet hat. (Welches Model kann ich gerade nicht sagen). Ich habe ihm damals ein NH35 besorgt

    und seine Zelos wieder zum Leben erweckt. Danach war sie wieder wasserdicht und er besitzt sie heute noch.

    Ich meine ich hätte um die 80Eur bezahlt.


    "As Time goes by", tick tack, tick tack und das ist laut Einstein auch nur relativ, tick tack.


    "MROH",

    ich habe gerade beschlossen das du nicht mein Suchtberater bezüglich meines eigentlich irrationalen Bedürfnisses

    schöne Armbanduhren zu betrachten und sie zu allem Überfluss auch noch zu besitzen, werden kannst. Sorry.


    Na, das is doch mal nen schöner Satz?! Kann es schönere Sätze geben? :think:


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo aus Lemgo,


    ich hatte den folgenden Beitrag schon in "Frisch gekauft - eure neuesten Anschaffungen"

    eingestellt, habe mich dann aber entschieden ihn als neues Thema einzustellen da es eventuell den ein oder anderen

    noch interessieren könnte.

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    Es wurden hier ja schon einige "Kühlerschutzgitter" vorgestellt.


    Bei manchen Gittern frage ich mich allerdings wo ist da der Schutz? :?

    Als ich mir vor einem Jahr ein Gitter gekauft habe, habe ich bewusst darauf geachtet ein möglichst kleinmaschiges

    Gitter zu kaufen.

    Ich sehe es so, das Gitter soll weniger ein Designelement sondern ein Schutzelement sein!


    Also habe ich mir das auf dem ersten Foto zu sehende Gitter mit dem feinmaschigen Edelstahlstanzdraht gekauft.

    Es hat trotz der feinen Maschen einen guten Luftdurchsatz und es entstehen kaum Verwirbelungen.

    Hier passen nur feinste Steinchen durch und auch kleine Insekten werden gebremst bzw. geschreddert.


    Von allen Angeboten stellte dieses Gitter für mich den maximal zu erreichenden Schutz für die sehr empfindlichen,

    dünnen Kühllamellen dar.


    Trotz des niedrigen Preises von 14,25 besteht es komplett aus Edelstahl! Ich war erst skeptisch ob die Chinesen da

    nicht geschummelt haben, aber der Magnettest und beim aufweiten eines Loch's war klar, tatsächlich alles Edelstahl.


    Zu den Fotos:

    Gitter Nr.1: Das von mir gekaufte und beschriebene Gitter.

    Das Gitter Nr.2 kann man als Schutz noch gelten lassen obwohl die Löcher schon grenzwertig groß sind.

    Das Gitter Nr.3 hat den Namen Schutzgitter kaum verdient, da haben auch Bienen etc. leichtes Spiel um fast ungebremst

    auf die dünnen und empfindlichen Aluminiumlammellen zu treffen. Auch so mancher Stein hat da leichtes Spiel.

    Dieses Gitter halte ich für ein "Designelement" das nur ansatzweise eine Schutzfunktion übernimmt.

    Ich halte soetwas für Damelkram (meine Meinung).


    Ich weiß, das hört sich alles recht trocken an, aber vielleicht konnte ich dem ein oder anderen helfen, zumindest wenn

    dieser "ein echtes Kühlerschutzgitter" sucht.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:


    Die FOTOS:






    Hallo aus Lemgo,


    es wurden hier ja schon einige "Kühlerschutzgitter" vorgestellt.
    Bei manchen Gittern frage ich mich allerdings, wo ist da der Schutz? :?


    Als ich mir vor einem Jahr ein Gitter gekauft habe, habe ich bewusst darauf geachtet ein möglichst kleinmaschiges

    Gitter zu kaufen.

    Ich sehe es so, das Gitter soll weniger ein Designelement sondern ein Schutzelement sein!


    Also habe ich mir das auf dem ersten Foto zu sehende Gitter mit dem feinmaschigen Edelstahlstanzdraht gekauft.

    Es hat trotz der feinen Maschen einen guten Luftdurchsatz und es entstehen kaum Verwirbelungen.

    Hier passen nur feinste Steinchen durch und auch kleine Insekten werden gebremst bzw. geschreddert.

    Von allen Angeboten stellte dieses Gitter für mich den maximal zu erreichenden Schutz für die sehr empfindlichen,

    dünnen Kühllamellen dar.


    Trotz des niedrigen Preises von 14,25 besteht es komplett aus Edelstahl! Ich war erst skeptisch ob die Chinesen da

    nicht geschummelt haben, aber der Magnettest und beim aufweiten eines Loch's war klar, tatsächlich alles Edelstahl.


    Zu den Fotos:

    Gitter Nr.1: Das von mir gekaufte und beschriebene Gitter.

    Das Gitter Nr.2 kann man als Schutz noch gelten lassen obwohl die Löcher schon grenzwertig groß sind.

    Das Gitter Nr.3 hat den Namen Schutzgitter kaum verdient, da haben auch Bienen etc. leichtes Spiel um fast ungebremst

    auf die dünnen und empfindlichen Aluminiumlammellen zu treffen. Auch so mancher Stein hat da leichtes Spiel.

    Dieses Gitter halte ich für ein "Designelement" das nur ansatzweise eine Schutzfunktion übernimmt.

    Ich halte soetwas für Damelkram (meine Meinung).


    Ich weiß, das hört sich alles recht trocken an, aber vielleicht konnte ich dem ein oder anderen helfen, zumindest

    wenn dieser "ein echtes Kühlerschutzgitter" sucht.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:


    Die Fotos:



    Hallo "MROH"


    Auch wenn mir tedenziell Uhren schlichter Eleganz besser gefallen hatte ich damals zu meiner Sammel und

    Tauschzeit doch Uhren verschiedenster couleur. Da gab es auch die grobschlächtige "Taucheruhr" und

    diverse Chronographen. Das war dann quasi der optische Kontrapunkt zu den "eleganten".


    Das du der Seiko ein Alligator spendiert hast, absolut die richtige Entscheidung, wertet die Kombination definitiv

    auf.


    Während das grobgliedrige Edelstahlband in der matt-glänzend Kombination perfekt zur Venezianico passt.

    Alligator geht hier garnicht.


    Zu deinem fotografischen Können:

    Du schriebst: "Danke. Allerdings ist das auch mein Job."
    Aber auch den muß man beherrschen.


    Ich habe mir schon bei den ersten Fotos, die du teilweise in schwarz-weiß eingestellt hast gedacht, da versteht einer

    sein Handwerk und weis mit seinem Equipment umzugehen.

    Genug der Lobhudelei, sonst denken die Mitleser noch, igitt, was für ein Schleimer.


    Aber das mußte mal gesagt werden da ich gut gemachte Fotos schätze. Wie schon gesagt hatte ich mich früher einmal

    sehr intensiv mit der Materie beschäftigt und einiges gelernt und kann deshalb halbwegs beurteilen wie ein Foto gemacht

    wurde und ob es als gelungen bezeichnet werden kann.


    Habe fertig.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "MROH"


    angefixt durch das Thema habe ich noch einmal nachgeschaut und die Quittung für die Unruhe

    sowie einige andere Ersatzteilrechnungen gefunden. Es war tatsächlich eine BULOVA. Leider war

    auf der Quittung keine Modellangabe, verdammt lang her.


    Ich darf mir deine übrigens perfekt gemachten Fotos deiner Uhren eigentlich garnicht anschauen.

    Allein der "Einblick" in die BULOVA macht mich schon wieder schwach. Ich liebe diese perfekt gefertigte

    Feinmechanik und kann mich garnicht sattsehen.

    Aber ich habe heutzutage so viele andere Tauben auf dem Dach so das ich das Thema Uhren leider

    ausblenden muß, auch wenn's jetzt gerade schwer fällt.


    Übrigens, die Seiko ist hier mein Favorit, wunderschön, wie ich schon sagte, ich liebe die schlichte Eleganz.

    Und das Ziffernblatt, wow, das hat was.


    Noch einmal ein Kompliment an dein fotografisches Können. Du weißt wie man etwas in Szene setzt.


    Über Fotografie könnte ich jetzt auch noch lange lamentieren. Angefangen hat es damals bei mir mit der

    Porst-Reflex meines Vaters, eine umgelabelte Praktika mit M42 Gewinde. Einige Freunde von mir hatten

    damals die üblichen Verdächtigen, meist Canon. Obwohl ich nie einen Fotokurs besucht habe waren meine

    Fotos meist ansprechender. Das Wissen dazu habe ich mir angelesen und Schritt für Schritt umgesetzt.

    Ich behaupte das ich damals wohl fast der einzige aus meinem Bekannten und Freundeskreis war der ein

    Auge fürs Motiv hatte und dies dann auch fotografisch umsetzen konnte. Das habe ich wohl von meinem

    Vater geerbt, der hatte auch ein Händchen (Auge) dafür.


    So, wieder von Höxken auf Stöcksken gekommen, nun iss aber gut.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo "MROH"


    ich feiere heutzutage die schlichte Eleganz und deshalb wäre die "Carrera" mein Favorit.


    Ich hatte schon recht früh einen Uhrentick und habe mich damals auch mit der Uhrenreparatur beschäftigt.

    Heute bräuchte ich immer eine Lupe, damals ging es oftmals auch ohne.


    Angefangen hat alles mit einer wohl "halbwegs hochwertigen" Uhr die ich mit 12 Jahren in einem Abrisshaus

    zwischen allerlei anderen Utensitlien, die die ehemaligen Bewohner haben liegen lassen, gefunden habe.

    Frag mich nicht was für ein Modell es war, ich meine eine BULOVA.

    Problem an der Automatikuhr, ein Lagerzapfen der Unruhe war abgebrochen. Mein damaliger Uhrmacher Krüger

    hat mir diese besorgen können obwohl er Zweifel hatte ob ich sie zum laufen bekomme.

    Aber mit viel Ehrgeiz, einer ruhigen Hand und etwas Fachlektüre lief sie dann einwandfrei. Die Gangenauigkeit

    war nicht gleich gegeben aber nach geschätzt einem Monat und einigen Korrekturen lief sie dann sehr genau.


    (Meine Alltagsuhr war damals eine billige TIMEX. Immerhin hatte sie ein Edelstahlgliederarmband sowie Mineralglas

    und ein massives Edelstahlgehäuse. Dieser würde ich im nachhinein das Prädikat "schlichte Eleganz" verleihen).


    Erstes Erfolgserlebnis und der Virus hatte mich infiziert.


    Über die Jahre folgten etliche Uhren mit einem Maximalwert pro St. von ca. 2000 DM die ich damals fast alle defekt

    über Annoncen im Printmedium "Der heisse Draht" (Internet gab es noch nicht) ankaufte. Ich habe sie alle wieder zum

    laufen bekommen.


    Zwischendurch wurde auch mal eine verkauft und auch mal auf einer Börse getauscht (mit Wertausgleich)


    Die Zeiten haben sich geändert und mein Interesse ist dann letztendlich fast auf Null gesunken. Ich trage schon seit

    zig Jahren keine Uhr mehr. Ich habe noch ein paar schicke Uhren die ich alle Jubeljahre, meist zu einer Festivität,

    oder wenn wir mal schick essen gehen, trage. Übrigens alles Blender, aber schick.


    Das war meine Geschichte zum Thema Uhren. Irgendwo existieren auch noch etliche Fotos, nur wo? Da müßte

    ich mal mein "Speichergedächtnis" fragen.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo aus Lemgo,


    wie auch "gume" ist mir aufgefallen das die NC im Vergleich zu all meinen bisher gefahrenen Motorrädern

    den Vorderreifen frisst. Der Hinterreifen wäre noch für 3-4 tKm gut gewesen. (Bridgestone BT30)

    (Wie mein Vorderreifen aussieht hatte ich hier in diesem thread ja schon weiter vorne beschrieben.)


    Ist das eventuell auch schon anderen aufgefallen?


    Sicherlich hat es etwas mit den stark nach vorne geneigten Zylindern und den dadurch recht nah am Vorderrad

    sitzenden Zylinderköpfen, die prinzipbedingt recht schwer sind, zu tun. Dadurch ist die Gewichtsverteilung bei der

    NC wohl etwas vorderradlastig.

    Es kann zum Teil auch an der Feder-Dämpfercharaktaristik liegen die ich aber weniger dafür verantwortlich mache.

    (Mal sehen wie sich der Pirelli verhält da ich seit einiger Zeit eine lineare Feder sowie ein Gabelventil verbaut habe)


    Ich fahre meist recht entspannt und lass die NC vor Kreuzungen etc. ausrollen und bremse gewohnheitsmäßig

    auch etwas mit der Hinterradbremse. In Kombination mit der Motorbremse kommt mir das entgegen.

    Ich will damit nur sagen das der Vorderreifen bei mir nicht durch übermäßig starkes "in den Anker gehen" stärker

    verschleisst. Auch bin ich nicht der typische Kurvenräuber.

    (Nur wenn ich meine kritischen fünf Minuten habe und schöne Kurven vor mir liegen dann ist auch mal Material-

    verschleiss angesagt, der Motor soll ja nicht versotten)


    Wenn ihr ähnliche Beobachtungen und Erfahrungen gemacht habt, auch im Vergleich mit früher gefahrenen

    Motorrädern, würde ich mich freuen wenn ihr uns das mitteilt.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo aus Lemgo,


    Im absoluten Blumenpflückermodus auf geraden Landstrassen auf denen keine Berge im weg stehen

    und nachdem sie warmgefahren ist mögen 2,6 bis 2,7 Liter/100Km drin sein. Da muß man dann den Gasgriff

    allerdings streicheln und im D-Modus fahren oder selbst früh hochschalten.


    Alles darunter halte ich für eine Räuberpistole und für realitätsfremd. Macht das dann noch Spaß?


    Obwohl, es kann Tage geben da hat man eventuell Spaß am dahingondeln und macht es einfach und ist zufrieden.

    Und wenn dann eine 2 vor dem Komma steht ist das ein netter Nebeneffekt.


    Aber bei einem so sparsamen Motorrad das zum Prinzip zu erheben erschließt sich mir nicht so ganz.

    Habt ihr schon einmal ausgerechnet was euch der Reifenverschleiss pro 100Km kostet. Da macht ein Liter mehr

    Spritverbrauch den Kohl auch nicht fett. Und die laufenden Kosten wie Versicherung, Steuern, TÜV mit AU (kostet

    jetzt auch schon ca. 85,-)


    Sich wegen 1 oder 2 Litern Mehrverbrauch zu kasteien wäre nicht mein Weg. Ab und zu etwas emotionaler

    zu fahren gehört bei mir dazu, gerade auf kurvigem Geläuf.


    Trotzdem bin ich immer wieder begeistert wie wenig ich manchmal verbrauche. Auch ich hatte schon mehrmals eine

    2 vor dem Komma, ganz selten eine 4. Ich vermute das ich sie durchschnittlich bewege, muß wohl am Alter

    liegen und weil mich das Biest immer wieder dazu verleitet einfach auf easy going umzuschalten um mehr von der

    Landschaft mitzubekommen.


    Alles immer nach Tagesform und spritverbrauchsunabhängig!


    Schöner kann ein Schlusswort nicht sein, gel


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink:

    Hallo aus Lemgo,


    in einer Sache muß ich "Reinglas" wegen von mir gemachter Beobachtungen wiedersprechen.

    Er Schrieb: "Ungleichmäßige Abnutzung wird nur fertigungstechnisch bedingt sein."


    Ich habe schon vor Jahrzehnten an meinen Motorrädern die Beobachtung gemacht das die Reifen gerade im

    Mittenbereich über den Umfang ungleichmäßig verschleissen und dies hauptsächlich am Vorderreifen.


    Aus Interesse habe ich dann die Profiltiefe von Neureifen an den immer gleichen Messpunkten gemessen.

    Ergebnis: Immer die gleiche Profiltiefe.


    Vor Jahrzehnten hatte ich die Gelegenheit einer Werksbesichtigung (inkl. Produktion) im Continentalwerk Hannover.

    Damals wurde schon gesagt das die Profiltiefen auf 1/10tel genau eingehalten werden. Da heutige Wekzeugmaschinen

    auf 1000stel genau arbeiten wird die Genauigkeit noch zugenommen haben.

    Weder beim vollautomatisch gesteuerten und überwachten Abkühlprozess noch sonstwo verändert sich danach noch

    die Profiltiefe.


    Die Synthesekautschuk und Silica-Mischungen sind absolut homogen und können sich maximal chargenweise

    minialst unterscheiden da vollautomatisierte Misch,- Wiege und Portionierungsverfahren eingesetzt werden.


    Heute bestehen fast alle Motorradreifen aus einer verschleissfesteren Silicamischung im Mittenbereich und einer

    weicheren, griffigeren, sogenannten Russmischung auf den Reifenflanken. Genau in diesem Übergangsbereich können

    die Reifen tatsächlich etwas ungleichmäßig verschleissen. Das gilt aber wohl weniger für uns als für hochmotorisierte

    Sportmotorräder die dementsprechend bewegt werden.


    Meine Beobachtungen beziehen sich auf den Mittenbereich wo im allgemeinen eine Silica Mischung eingesetzt wird.


    Gerade an meinem Bridgestone BT30 Vorderreifen ist mir folgendes aufgefallen.

    An einer Stelle, fast mittig, laufen 3 Rillen zusammen. An dieser Stelle ist, dadurch das hier die Aufstandsfläche durch die

    zusammenlaufenden Rillen geringer ist die Restprofiltiefe am geringsten. Durch die zusammenlaufenden Rillen arbeitet

    hier das "Gummi" an den Rillenkanten stärker und hat wie schon gemessen hier den höchsten Verschleiss. Ich finde das beim

    von "Bastian" gefahrenen "Tourance Next" die Rillen zur Wasserverdrängung geschickter angebracht

    sind und somit ein punktuell höherer Verschleiss wie bei meinen alten "Bridgestone BT30" vermieden wird.


    An den besagten Stellen war der "BT30" schon unter der Verschleissgrenze. Der Unterschied zwischen tiefster und flachster

    Profilrille im Mittenbereich betrug 1,4mm!! Von 2,7 bis 1,3mm. Ärgerlich, sonst hätte ich den Reifen noch ca. 3000 Km fahren

    können.


    Ich habe den Vorderreifen nach der Demontage nochmals komplett durchgemessen.

    Ergebnis: Auch über den Umfang unterschiedlich starker, punktuell stärkerer Verschleiss und das besonders extrem

    an den Stellen wo die Rillen zusammenlaufen. (Hier allein Differenzen von 0,7mm)


    An eine Unwucht, die durch ungleiche Masseverteilung des "Gummis" bzw. des Gürtels in der Produktion entstanden ist

    glaube ich nicht. Dazu ist die Verteilung des Verschleisses zu ungleichmäßig.

    Ich denke das es einerseits durch die verschieden griffigen bzw. rauen oder glatteren Fahrbahnoberflächen in der

    jeweiligen Fahrsituation zustande kommt. Andererseits spielen anscheinend Unebenheiten und das damit einhergehende

    Dämpfverhalten sowie das Bremsverhalten in der jeweiligen Fahrsituation eine Rolle.


    Normalerweise würde ich denken das sich diese Faktoren bei so vielen Radumdrehungen im laufe eines Reifenlebens

    statistisch gesehen aufheben und ein gleichmäßiger Verschleiss stattfindet. Aber meine Beobachtungen sprechen dagegen.

    Mag sein das ich immer Reifen hatte die für dieses Verschleissverhalten anfälliger waren. Aber das dieses Verschleiss-

    verhalten produktionsbedingt ist schliesse ich aus den oben genannten Gründen und auf Grund meiner gemachten

    Beobachtungen aus.


    Mal schauen wie sich der Pirelli verhält, bis jetzt ist die Profiltiefe noch absolut einheitlich.


    Ihr könnt durchatmen, habe fertig.


    Gruß aus Lemgo, Thomas :boywink: