Beiträge von nappo1997

    Du verwechselst da etwas. Es macht nichts lange Strecken zu fahren, es wäre aber gut, wenn Du nicht eintönige Strecken fährst, sondern Strecken bei denen Du immer mal wieder andere Drehzahlen fährst. Ein lange Autobahnfahrt bei 120 wäre jetzt nicht so toll, aber eine lange Strecke durch die Eifel, ohne den Motor gleich an Anschlag zu drehen, wäre schon besser.
    Ich kenne keinen Motor, dem lange Fahrten (also nur einen Kaltstart) mehr geschadet hätten als die gleiche Strecke mit vielen Kaltstarts,

    Es st wohl von Bundesland zu Bundesland untrschiedlich, aber in der Regel darf man in Garagen 20l Benzin oder 200l Diesel lagern, im Keller 20l egal ob Benzin oder Diesel und in der Wohnung eigentlich gar nichts. Alles natürlich immer in entsprechenden Behältern.

    Du hast schon Beiträge in diesem Thread gelesen, wo geschrieben wurde, dass es entweder mit Gasgriff drehen funktioniert hat oder sogar, dass es ohne Gasgriff drehen nicht funktioniert hat (z.B. #67)?

    Ethanol "mag" Wasser. Benzin mit Ethanol entzieht der Luft daher Wasser, dass sich dann im Benzin wiederfindet. E10 kann ohne sich zu entmischen ca. 0,5% Wasser aufnehmen. Macht immerhin 5g pro Liter (temperaturabhängig). Wird es mehr, kommt es in der Regel zur Entmischung. Wobei sich am Boden nicht Wasser, sondern eine Mischung aus Ethanol/Wasser entsteht. Das passiert aber eigentlich nur, wenn man entweder zusätzlich Wasser in den Tank kippt oder es bei einer mehr oder minder wassergesättigten Lösung zu einer deutlichen Abkühlung kommt.

    Habe ich Ultimate oder einen anderen Kraftstoff ohne Ethanol nimmt der zwar auch Wasser aus der Luft auf, aber in einem viel geringerem Maße, also weniger als 0,1% Wasser.

    Um auf Deine Frage zurückzukommen. Nein, das macht keinen Sinn. Tanke ich Ultimate sollte ich nach demTanken weder Ethanol, noch Wasser im Tank haben. Es wird weniger Wasser aus der Luft aufgenommen und es bildet im Normalfall keine Entmischung und kein Wasser am Boden.

    Die 10% von E10 enthalten keinen Schwefel, die anderen 90% schon. Habe ich keinen Ethanol,habe ich entsprechend auch in den letzten 10% Schwefel. Also in der Summe mehr Schwefel, was für die Umwelt schlechter ist.

    Achte darauf, dass die Schebe auch sichtbar eine KBA-Nummer (in Deinem Fall laut Tobias wohl 38182) hat. Diese kann eingeritzt oder als Aufkleber drauf sein. Nur ohne Nummer kannst Du sonst gegenüber der Polizei nicht nachweisen, dass es die Scheibe ist, für die Du auch die ABE hast.

    Ethanol ist auch chemisch schwefelfrei also 0 ppm. Der Schwefel findet sich nur im Rest. Gleiches gilt für Stickoxide.

    Und bei Aral geht es jetzt los: Ist das nun "schwefelfreier Ottokraftstoff" nach der Definition für Benzin (hier kann man schon den Einfluss von Lobbyarbeit sehen) oder ist das schwefelfrei im Sinne eines Chemikers also frei von jedem Schwefel. Leider finde ich keinen entsprechenden Hinweis bei Aral, nur auf die DIN EN228 und da gilt schwefelfrei nach Benzinerdenken.
    Im dem Falle ein toller Marketingsprech, der auf gut Deutsch heißt "Hey, wir nehmen die gleiche schwefelarme Brühe wie sonst, mit ein paar Zusätzen machen wir daraus Oktanzahl 102, auf Bioethanol verzichten wir und bewerben das als schwefelfrei."


    Gleiches gilt für den Hinweis auf den Minderverbrauch. "Bis zu 40km".
    Im Text steht dann durchschnittlich 21km auf 650km. Macht also im Schnitt gute 3% Ersparnis.

    Nun steht im Text nur als Vergleich mit einem Kraftstoff, der lediglich die DIN EN Norm erfüllt. Ich vermute, weil Aral sich nicht äußert, DIN EN 228, dann könnte es auch E10 sein. Lässt man die 10% Ethanol weg hat man übrigens etwa 3% mehr Energiedichte. Es sind also keine große Zusätze für diese Wunder notwendig.

    Ich bin wirklich offen, ich merke aber auch, dass Ihr nie wissenschaftlich forschend gearbeitet habt.
    Wenn einer meiner Diplomanden oder Doktoranden in meinem früheren Leben an der Uni mir mit dem Video von weiter oben gekommen wäre, hätten wir uns länger über wissenschaftliches Arbeiten unterhalten müssen. Das Problem dabei ist, wenn so was ins Netz gestellt wird, dann werden daraus "Tatsachen", die für alles und jedes gelten müssen.
    Die NC hat meines Wissens keinen Sensor für die Oktanzahl (da kann ich aber komplett daneben liegen). Also wird sie nichts vom mehr beim Oktan haben. Wäre bei der Motorcharakteristik auch überraschend. Und selbst im Video mit dem getunten Motorrad ist kein signifikanter Unterschied zwischen 98er und 102er erkennbar.

    Hier z.B. eine Untersuchung im Auftrag von Quarks, die von 1-2% Mehrleistung bei Premiumstoffen spricht, dies aber auch als mögliche Toleranz darstellt.
    Zur Verrußung weisen sie daraufhin, das Ethanol weniger rußt als Benzin und kein Schwefel enthält.
    Zur Reinigungswirkung weisen sie daraufhin, dass dies nicht einfach und preiswert zu untersuchen ist. Man kann also den Herstellern glauben oder nicht.
    Der ADAC schreibt sehr ähnliches auch in Bezug auf die Reinigungswirkung.
    Quellenangaben meistens mit Links findet Ihr am Ende der Artikel.

    Ich möchte niemanden das gute Gefühl - mit welchem Sprit auch immer - nehmen (das ist ernst gemeint).
    Allerdings wenn man von Tatsachen in Bezug auf die NC spricht, kann ich persönlich das nicht nachvollziehen. Wenn dann gleichzeitig gegenläufige Meinungen in einer Art behandelt werden, als wenn man "Jehova" gesagt hätte, habe ich nicht das Gefühl auf gleicher Augenhöhe oder respektvoll miteinander zu diskutieren.
    Nur um richtig verstanden zu werden:
    Ich zweifle nicht daran, dass Plus, V-Power, Ultimate102 für gewisse Fahrzeuge von Vorteil sind. Ich zähle allerdings die NC nicht dazu.
    Ich zweifle ebenso nicht daran, dass es sinnvoll sein kann, bei längeren Standzeiten das gute Zeug zu tanken, um den Wassereintrag im Kraftstoff zu minimieren.