Beiträge von Reinglas

    Hallo "Jowe",

    unabhängig davon, was der Hersteller, Motorradzeitschriften oder das Forum hier darüber meinen,

    würde ich das alles selbst testen. So lernt man sein Bike kennen.

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    Ich selbst halte das für elektronischen Abfall. Natürlich kann man da anderer Meinung sein.

    Sehr sicher bin ich mir, dass man auch im Rain-Modus bei Regen stürzen kann. In diesem Modus kann man auch auf trockener Fahrbahn wegrutschen. Mit 55 PS im Sport-Modus zu fahren, ist gut für das Gemüt. Bei manchem wird das Selbstbewusstsein gestärkt.

    Die Physik lässt sich mit keinem Modi austricksen.

    Ich bestimme, was mein Motorrad macht (meist)


    Reinhard

    Hallo thump ,

    Ethanol ist nicht hygroskopisch. Natrium, Tabak u.v.a. ist hygroskopisch. Ethanol kann sich mit Wasser vermischen. 40%-iger Wodka hat 60 % Wasser. (Wasser heißt auf russisch Woda. Wodka heißt auf deutsch "Wässerchen".) 5%-iges Bier hat 95 % Wasser.

    Bei leerem Tank oder nur mäßig gefülltem Tank kann feuchte Luft an der Wandung des Tankes kondensieren.

    Diese kleinen Wassertröpchen können sich zu größeren zusammenfügen. Da Wasser schwerer als Benzin ist, sinkt Wasser zur tiefsten Stelle des Tankes. Deshalb sollte ein Tank voll gefüllt überwintern. Gefüllt kann ein Tank nicht mehr "atmen" (Tag/Nacht-Rythmus).

    Es kann keine feuchte Luft an der kalten Tankwandung kondensieren.

    Wenn es früher bei den Vergaser-Motoren Probleme gab, half es manchmal, den Tank bis auf eine Restmenge zu entleeren.

    Die Zugabe eines "Doppelten Ethanol" bewirkte das Mitreißen eines Wassertropfen vor der Vergaserdüse. Heute ist schon Ethanol beigemischt. Wasser im Tank kann deshalb nicht mehr das Problem sein.

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    Hallo Muctiger2 ,

    Ja, das kann man im Internet lesen:"Benzin altert" Was bleibt denn ewig jung ?

    Ich habe in meinem Notstrom-Aggregat seit mehr als 6 Jahren altes Benzin.

    Jeder Jahr springt der Motor an und läuft entweder zur Probe oder tatsächlich im Einsatz.

    Ethanol im Benzin lässt kein Additiv verpflüchtigen. Die Verpflüchtigung (Verdunstung) des Benzin's ist vernachlässigbar. Laß deinen Tank gefüllt über ein halbes Jahr stehen. Das Bezin kann nur über den 4mm-Be/Entlüftungsschlauch verdunsten. Diese verdunstete Menge kannst du nicht messen. Ich auch nicht. Fülle in ein leeres Glas etwas Benzin, stelle es in die Sonne und warte bis alles verdunstet ist. Dein Glas wird dann rückstandsfrei wieder sauber sein.

    Auch wenn du dem Benzin z.B. Aceton oder Nitro-Verdünnung zugibst, werden diese beiden Flüssigkeiten nicht früher verdunsten, obwohl sie leichter flüchtig sind. Die Additve des Benzin's können durch die Zugabe von Ethanol nicht früher verdunsten.

    Das ist keine Chemie. Das ist Physik.

    Ich fuhr über lange Zeit mein Motorrad und meine Schwalbe mit Waschbenzin. Weil diesem Benzin die Klopffestigkeit fehlte, verminderte ich die Verdichtung des Kolbens (zwei Kopfdichtungen). Ein Leistungseinbuße war nicht feststellbar.


    Reinhard

    Hallo,

    ich las hier mehrmals, dass die Ursache "Super E10" sein soll/könnte. Ethanol nennt man auch Spiritus oder Alkohol.

    Der Zündzeitpunkt wird eher nach unten gesenkt. Zündunwilliger wird der Sprit auf keinem Fall.

    Kann einer begründen, warum E10 die Kaltstarteigenschaften verschlechter soll.

    Ich tanke auch nur E5. Das hat aber andere Gründe.

    Ja, es gibt Schwierigkeiten bezüglich Bio-Treibstoff. Das ist aber beim Bio-Diesel der Fall. Da gibt es die s.g. "Dieselpest".

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    "Elektroden verbiegen" -

    Alles wird alt - auch ein Motorrad (Batterie, Kontakte). Allmählich erhöhen sich die Übergangswiderstände und somit die Spannungsabfälle bis zur Primärwicklung der Zündspule. Eine verminderte Spannung an der Primärspule bedeutet verringerte Hochspannung aus der Sekundärspule. Das wiedrum heißt schwächerer Zündfunken.

    Eine Verminderung des Elektrodenabstandes um 1/10 mm bedeutet für den Zündfunken, dass die zu überwindende Hürde nicht mehr so hoch ist. Die Hürde hat nun eine altersgerechte Höhe.

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    Das sind meine 50-jährigen Erfahrungen, die ich als Amateur an Rasenmähern, Notstrom-Aggregaten und Außenbord-Motore sammeln konnte. Seit 56 Jahren fahre ich Motorrad. Ich weiß aber auch, dass man 100 Jahre lang etwas falsch machen kann.

    Ein Argument ist das also nicht.

    Nun warte ich auf echte Gegenargumente.


    Reinhard

    Hallo "Khanh",

    Willkommen hier im Forum.

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    Wie es an deiner NC geregelt ist, weiß ich nicht.

    Alle mir bekannten Thermostaten geben kein Signal nach "irgendwo".

    Sie sind selbstregulierende Ventile und arbeiten wie das Thermostat-Ventil im Wohnzimmer. Der große Kühlmittelkreislauf bleibt beim Kaltstart geschlossen. Erst nach ca. 1 km (entspricht ca. 60°C) öffnet das Thermostat-Ventil allmählich den großen Kühlmittelkreislauf.

    Die meisten Motore stellen sich bei längerer Stillstandzeit etwas zickig an.

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    Bei Vergaser-Motore gibt es den Choke. Bei Einspritzern regelt das die Elektronik.

    Immer wird ein Überschuss an Benzin zum Kaltstart benötigt. Der Gasdrehgriff sollte beim Start auf Null-Anschlag stehen.

    Ich vermindere den Elektrodenabstand der Zündkerzen um 1/10 mm. Das verbessert die Kaltstarteigenschaften.

    An meiner NC habe ich die Zündkerzen noch nicht angefasst. Die Batterie sollte nach längerem Stillstand frisch aufgeladen sein.


    Reinhard

    Hallo,

    früher gab's in einer Gießerei Former, Gießer und Putzer. Diese Arbeitsschritte gibt es auch noch heute.

    Das Foto läßt den Verdacht zu, dass der Gießvorgang unterbrochen wurde bzw ungleichmäßig verlief.

    Ich würde mir den Fehler mit Fotos vom Händler bestätigen lassen (Unterschrift und Stempel),

    um spätere Gewährleistung abzusichern (über den Zeitraum der Gewährleistung hinaus).

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    Erstmal würde ich aber auf Austausch des Gehäuses dringen. Dein Kompromiss-Vorschlag könnte sein s.o.


    Reinhard

    Hallo Guido,

    die Lage und die geometrische Form der Bruchfläche sehen sehr ungünstig aus.

    - Der Schlüssel ist offenbar nicht oberhalb oder bündig vom Zündschloss abgebrochen, sondern mitten drin

    - Die Bruchfläche (Klebefläche) wäre eher ein Punkt als eine Fläche. Eine Verklebung dort ist von geringer Haltbarkeit.

    - Die aktuellen Außentemperaturen sind auch für Sekundenkleber ungeeignet.

    - Einen besseren Klebstoff (als Sekundenklaber) gibt es nicht. Epoxidharz mit vergleichbarere Haftung braucht eine viel zu lange Aushärtezeit und würde tatsächlich das Zündschloss versauen.

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    Versuche, die eventl. untere Öffnung am Zünschloss zu finden und dort mit einem dünnen Draht den abgebrochenen Teil des Zünschlüssels nach oben zu schieben.

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    Ansonsten bin ich auch mit meinem Latain am Ende.


    Reinhard

    Hallo "gume",

    deine Werkstatt möchte dir "helfen" und vermutlich das Schloss austauschen.

    Du möchtst aber die Funktion das vorhandenen Schlosses nicht gefährden - also keinen Sekundenkleber benutzen.

    Das alte Schloss soll unversehrt in den Schrott. :)

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    Dein Schlüssel wird wahrscheinlich so abgebrochen sein, wie auf dem beigefügten Foto ersichtlich ist.

    Wenn du Sekundenkleber auf die Bruchfläche der oberen Schlüsselhälfte streichst, kann erst mal nichts in's Schloss laufen.

    Nach kurzer Verweilzeit (ca. 5 Sekunden) ist der Kleber nicht mehr dünnflüssig. Dann kannst du die obere Schlüsselhälfte aufsetzen und fixieren (etwa 1 Minute festhalten und 5 Minuten aushärten lassen). Solltest du keine Erfahrungen mit Sekundenkleber haben, empfehle ich vorher zu üben. Es gibt kleine Tuben (2 Gramm). Die lassen sich sehr gut dosieren.

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    Das Zündschloss kann im unterem Bereich eine Öffnung haben (Wasserablauf). Dann könnte man dort mit einem dünnem Draht (Fahrradspeiche) den abgebrochenen Teil des Schlüssels nach oben schieben.


    Reinhard

    . . . würde ich auch nicht machen.

    Loctite ist Paste, die in unterschiedlichen Stärken eine Schraube oder Mutter sichern. Es ist kein Kleber.

    Ich würde es mit Sekundenkleber versuchen. Dabei ist sicherzustellen, dass kein Kleben nach unten fließt.

    Laubsägeblatt könnte auch funktionieren. Wenn es zu stark ist, dann kann man es auf dem Schraubstock oder Eisenschiene flach schmieden.


    Reinhard

    Hallo "Alter Dampfer",

    vor ca. 15 Jahren beschäftigt ich mich einmal mit dem Thema. So alt ist mein Wissensstand.

    Nebelscheinwerfer mit der Kennzeichnung "B" kenne ich nicht.


    - das Zuschalten der Nebelscheinwerfer ist nur bei schlechter Sicht erlaubt (Sichtgrenze 50 m).

    - lt. deutschem Recht ist nur ein Nebelscheinwerder erlaubt. Jedoch lt. europäischem Recht sind zwei erlaubt.

    - Tagfahrlicht muss eine Zulassung haben (entweder schriftl. oder als Prägung an der Lichtaustrittsöffnung; früher RL87, jetzt R87)

    - Die Mindestabstände von den Blinkern und dem Hauptscheinwerfer sind vorgeschrieben;

    - Das Tagfahrlicht muss sich beim Zuschalten des Hauptlichtes automatisch abschalten bzw. dimmen.


    Genaueres findest di sicherlich im Internet oder beim TÜV.


    Reinhard