Ich benutze GNU/Linux seit Ende 1997 als Haupt-Betriebssystem. Damals war das nur was für Informatiker oder Anwendern, die eben ein komplett freies System haben wollen (Unix wurde entworfen als System für Softwareentwickler). Inzwischen ist es auch aus technischen Gründen für Normalanwender interessant.
Ubuntu ist eine Distribution, also eine Kombination aus dem Linux-Kernel, dem GNU-Unterbau, X-Window für grafische Darstellung, GNOME oder Unity als Desktop-Oberfläche, und eben zahllosen Softwarepaketen. Deshalb hat eine Installation direkt das meiste Brauchbare an Bord, von der Office Suite bis zur Bildbearbeitung.
Inzwischen gibts auch Linux-Derivate wie Android, die stark spezialisiert sind.
Den größten Nutzen zieht man natürlich aus dem System, wenn man sich mit dem Unterbau vertraut macht. Man kann im Endeffekt alles verändern und auf sich anpassen. Es kann auch nicht schaden, mal nachzulesen, was das zugrundeliegende GNU-System eigentlich ist und warum es geschaffen wurde (es waren keine technischen Gründe). Gerade bei der andauernden Diskussion um Softwarepatente.