Beiträge von Emil

    Nach sinnvollen Gründen für die ganzen albernen 70- und 80-Beschränkungen muss man zumindest hier im Norden nicht suchen. Alles vollgepflastert mit dieser Pest, neue 70-Schilder überall. Allgemeines Limit 70 auf Landstraßen würde hier kaum noch was ändern.

    Den Bremsweg kann das auch nicht verkürzen, ich würde es so formulieren: bei Fehlbedienung der Bremse verringert es die Verlängerung des Bremswegs.
    Sowieso kann die Wirkung nur schwach sein, sonst würde man sich hinpacken wenn man bei niedrigem Tempo mit eingeschlagenem Lenker hinten bremst.


    Warum das wegfiel ist doch klar. Es ist teurer als die normale getrennte Bremse.

    Combined ABS scheint wirklich weggefallen zu sein, ich meine, dass man auch auf manchen Bildern sieht, dass die vordere Bremse nur noch 2 Kolben hat.


    Ich finds ansich sogar besser. Wenn ich vorn mitbremsen will, mache ich das lieber selbst.

    Warum das Gemecker? Hier redet so wie ich das sehe keiner ernsthaft von einem Wechsel.
    Aber viele hätten gern ein deutlich größeres Modell gehabt, nicht nur eine verbesserte 700. Das war aber schon ganz zu Anfang oft zu lesen.


    Man kann es auch positiv sehen: das "New Midsize Concept" kommt so gut an, dass viele es gern auf größere Modelle übertragen sähen.


    Anfänger sind so gut wie immer nicht die richtigen Fahrer für sowas, die Frage wäre also schnell beantwortet. ;)


    Alleine die fehlende Rückmeldung in großer Schräglage. Die NC setzt erstmal die Rasten auf, ein Supersportler und wahrscheinlich auch die GSXR fliegt mir dir einfach irgendwann ins Bankett (wenn es eines gibt). Da gibts dann ein ähnliches Problem wie beim ABS-losen Bremsen: man kann sich kaum ans Maximum herantasten, es ergibt sich paradoxerweise ein in Kurven eher lahmer Fahrstil.
    Aber ich gehe mal davon aus, dass du mit Fahrtrainings dagegenarbeiten würdest.


    Im Prinzip kann man zu Busa + Anfänger ansich nur sagen "Humbug". Was solls. Bist ja alt genug, selbst zu entscheiden. Ich würde die vor Modelljahr 2013 nicht mit der Kohlezange anfassen, und auch danach nur mit starken Zweifeln.

    Hol dir doch ne 2013er Hayabusa, dann ist ABS an Bord.
    Im Endeffekt braucht man solche Sicherheitsfeatures so selten, dass man dazu verleitet wird, auf sie zu verzichten. Rattert es dann überraschend beim Bremsen, wie bei mir neulich, ist die Verblüffung groß, obwohl man es doch eigentlich sowieso weiß.


    Sehe ich anders. Wie soll man das denn lernen, wenn man sich nicht rantasten kann, weil man bei blockierendem Vorderrad innerhalb von 1/10s schon stürzen kann? Dann noch bei Belag von unbekannter Beschaffenheit UND in einer Notsituation. Wohl eher Zufall wenn das gutgeht.
    Und die Reaktion von ABS bei Reibwertsprüngen kriegt man nicht mal in kontrollierten Tests reproduziert.
    Was wohl gelernt werden kann, ist mit verlängertem Bremsweg einigen Abstand zu einer optimalen Notbremsung zu halten, also nur 5 oder 10m zu verschenken. Selbst das erfordert ständige Übung und ist mit Pech in der Notsituation einfach nicht parat.



    Alle nicht, aber ab und zu dankt durchaus jemand ab. So wie Andy, der sicher nicht schlecht fahren konnte. Unfälle durch Verbremser sind nicht selten und passieren auch schon mal sehr erfahrenen Leuten.


    Ich hätte bislang auch keinen Helm gebraucht, an den Tatsachen ändert das aber nichts. Ein ABS-loses Krad würde ich nur als Schönwetterfahrzeug für die Fahrt zur Eisdiele akzeptieren. Bin sowieso als Ingenieur der Meinung, dass ein Fahrzeug auf gerader Strecke ohne besondere Fähigkeiten eine Vollbremsung machen können muss. Wenn nicht, ist das ein krasser Designfehler, der auch dazu beigetragen hat, dass ich damals kaum Interesse an Klasse 1 hatte.


    @matthifant
    ABS erlaubt per se beim Krad kein Ausweichen und verhindert ohne spezielle Erkennung auch keine Überschläge, da sind Supersportler mit ihrem kurzen Radstand eben besonders gefährdet. Ansonsten Zustimmung.

    Die G.A.S.-Zeit dauerte bei mir im Bereich der Computertechnik 20 Jahre, vom C64 bis zum Core2 vor ein paar Jahren. Bei Fototechnik dauerte sie ca. 3 Jahre, bis das ganze Objektivgeraffel zum Großteil in der Bucht landete.
    Da bin ich mit Motorrädern noch vergleichsweise bescheiden unterwegs.


    Thema Gewicht: da übt die NC mit ihren 225 kg (DCT-Version) und dem langen Radstand doch ganz gut. Die CB500, mit der ich die ersten 3 Wochen rumfuhr, und auch die Street Triple, die ich mal ausprobierte, wogen betankt ca. 190 und kamen entsprechend leichtfüßiger daher. Fühle mich daher ausreichend vorbereitet, und die CBF1000 (245 kg) fuhr sich dann auch ganz einfach.

    Ich hab auf einer CBF600 gelernt und mir diese nicht gekauft, denn: Staufach ist für mich bei einem Naked Bike Standard. :D :mrgreen:


    Ich denke mal, der westliche Markt ist einfach zu klein um was zu bewegen. Ich würde umsteigen, wenn es eine Groß-NC mit Instrumenten und Federung der CBF gäbe. Das Modell ist insgesamt zu sehr auf Preisbrecher getrimmt, in Verkennung der Tatsache, dass die meisten Kunden erfahrene Umsteiger oder Späteinsteiger sind. Das hat sich auch bei der 750 nicht grundlegend geändert.


    Nebenbei wirds die Leistung vergleichbarer Maschinen bei der NC wegen des Platzbedarfs des Fachs nicht geben. Muss es auch nicht, der Markt ist doch voll von starken Maschinen.