Beiträge von Emil

    Hol dir doch ne 2013er Hayabusa, dann ist ABS an Bord.
    Im Endeffekt braucht man solche Sicherheitsfeatures so selten, dass man dazu verleitet wird, auf sie zu verzichten. Rattert es dann überraschend beim Bremsen, wie bei mir neulich, ist die Verblüffung groß, obwohl man es doch eigentlich sowieso weiß.


    Sehe ich anders. Wie soll man das denn lernen, wenn man sich nicht rantasten kann, weil man bei blockierendem Vorderrad innerhalb von 1/10s schon stürzen kann? Dann noch bei Belag von unbekannter Beschaffenheit UND in einer Notsituation. Wohl eher Zufall wenn das gutgeht.
    Und die Reaktion von ABS bei Reibwertsprüngen kriegt man nicht mal in kontrollierten Tests reproduziert.
    Was wohl gelernt werden kann, ist mit verlängertem Bremsweg einigen Abstand zu einer optimalen Notbremsung zu halten, also nur 5 oder 10m zu verschenken. Selbst das erfordert ständige Übung und ist mit Pech in der Notsituation einfach nicht parat.



    Alle nicht, aber ab und zu dankt durchaus jemand ab. So wie Andy, der sicher nicht schlecht fahren konnte. Unfälle durch Verbremser sind nicht selten und passieren auch schon mal sehr erfahrenen Leuten.


    Ich hätte bislang auch keinen Helm gebraucht, an den Tatsachen ändert das aber nichts. Ein ABS-loses Krad würde ich nur als Schönwetterfahrzeug für die Fahrt zur Eisdiele akzeptieren. Bin sowieso als Ingenieur der Meinung, dass ein Fahrzeug auf gerader Strecke ohne besondere Fähigkeiten eine Vollbremsung machen können muss. Wenn nicht, ist das ein krasser Designfehler, der auch dazu beigetragen hat, dass ich damals kaum Interesse an Klasse 1 hatte.


    @matthifant
    ABS erlaubt per se beim Krad kein Ausweichen und verhindert ohne spezielle Erkennung auch keine Überschläge, da sind Supersportler mit ihrem kurzen Radstand eben besonders gefährdet. Ansonsten Zustimmung.

    Die G.A.S.-Zeit dauerte bei mir im Bereich der Computertechnik 20 Jahre, vom C64 bis zum Core2 vor ein paar Jahren. Bei Fototechnik dauerte sie ca. 3 Jahre, bis das ganze Objektivgeraffel zum Großteil in der Bucht landete.
    Da bin ich mit Motorrädern noch vergleichsweise bescheiden unterwegs.


    Thema Gewicht: da übt die NC mit ihren 225 kg (DCT-Version) und dem langen Radstand doch ganz gut. Die CB500, mit der ich die ersten 3 Wochen rumfuhr, und auch die Street Triple, die ich mal ausprobierte, wogen betankt ca. 190 und kamen entsprechend leichtfüßiger daher. Fühle mich daher ausreichend vorbereitet, und die CBF1000 (245 kg) fuhr sich dann auch ganz einfach.

    Ich hab auf einer CBF600 gelernt und mir diese nicht gekauft, denn: Staufach ist für mich bei einem Naked Bike Standard. :D :mrgreen:


    Ich denke mal, der westliche Markt ist einfach zu klein um was zu bewegen. Ich würde umsteigen, wenn es eine Groß-NC mit Instrumenten und Federung der CBF gäbe. Das Modell ist insgesamt zu sehr auf Preisbrecher getrimmt, in Verkennung der Tatsache, dass die meisten Kunden erfahrene Umsteiger oder Späteinsteiger sind. Das hat sich auch bei der 750 nicht grundlegend geändert.


    Nebenbei wirds die Leistung vergleichbarer Maschinen bei der NC wegen des Platzbedarfs des Fachs nicht geben. Muss es auch nicht, der Markt ist doch voll von starken Maschinen.

    Die Straßen sind ganz und gar nicht einheitlich gewartet. Im tiefsten Mecklenburg-Vorpommern habe ich ein Gebröckel gesehen wie noch nie zuvor, da war einmal ein Drittel der Fahrbahn einfach weggebröckelt über ein paar Kilometer.
    Meine Hausstrecke führt erstmal durch Industriegebiete, in denen teils freiwillig 30 gefahren wird, weil man sonst ein Geländefahrzeug braucht, damit die Federung nicht anschlägt. Starke Absenkung der Fahrbahn vor einer Brücke (Kopfsteinpflaster, passt sich der Bodenwelle an). Und dann gibts da noch den alten Dorfkern mit Pflaster, das wohl deutlich vor der Kaiserzeit gelegt wurde. Mit einer normalen Landstraße alles nicht zu vergleichen.


    Auf üblichen Straßen reicht das Fahrwerk locker aus, das ist klar.

    Das hieß doch "Leerlaufsucher" oder so? Soll ziemlich anfällig gewesen sein. Aber natürlich nett solange es funktioniert.
    Früher gabs so einige coole Sachen, z.B. einen Seitenständer, der automatisch einklappt, sobald man die Kupplung zieht.

    Du willst dir wirklich ne ältere GSXR ohne ABS kaufen? An der Stelle würde ich ganz klar die Grenze ziehen. Da würde ich noch eher ne NC mit 34 PS fahren.
    Ich hatte 2x regelndes ABS in meinem ersten Jahr, das 1. Mal kurz vorm Stop aber das 2. Mal erst kürzlich mit Sozia, als ich "zu vorausschauend" fuhr und die rote Ampel direkt vor uns, lange durch eine Brücke verdeckt, übersehen hatte. Der Straßenbelag sah normal aus, aber muss schlecht gewesen sein, wohl von LKW glattgebügelt. Ansich hätte der Bremsdruck kein Problem sein sollen.
    Ich denke jedenfalls, dass wir ohne ABS gelegen hätten, das war sicher über 1s im Regelbereich von ca. 65 runter. Und die Dame hätte sich das mit dem "B+A zusammen machen" wohl noch mal genau überlegt.
    So eine Situation wirst du mit einiger Wahrscheinlichkeit auch mal haben, also schau dich schon mal um nach Verkleidungsteilen. ;)


    Aber im Ernst, das "ein richtiger Mann fährt ohne elektronischen Kram"-Zeug mal beiseite gelassen, mit dem die Foren vollgespammt werden - es ist schwer möglich, eine Notbremsung auf unbekanntem Belag ohne ABS optimal durchzuführen, und das gilt für Erfahrene. Wir haben da kaum eine Chance.
    Neulich ist ja BKingAndy umgekommen. Überbremst und unter ein Auto gerutscht.
    Die Busa bis MJ 2012 ist für uns tatsächlich ein Selbstmordgerät. Nicht wegen der Leistung, sondern wegen der Bremse.


    Ja ne, is klar. Da steht, dass sich der Motor verfeinert anfühlt, aber immer noch mit dem ausgeprägten Pochen.
    Allerdings sollte laut des alten Marketing-Materials gerade das das Merkmal der fehlenden zweiten Ausgleichswelle sein, aber gut..