Beiträge von Emil

    Die Kameras sind dazu da, damit man alle an seinen krasSeN Ghostrider-Aktionen teilhaben lassen kann.
    Mit den NCs ist da ja nicht viel möglich, also ist die Kamera auch nicht nötig.


    Aber im Ernst, es ist wohl einfach der Wunsch, die Fahrt noch einmal zu erleben bzw. die Erinnerung daran wachzuhalten. Dafür reicht auch ein mit wenig Aufwand erstelltes Video. Für andere ist das dann selten interessant. Ist das Äquivalent zu den endlosen Diashows zum letzten Urlaub, mit denen früher Freunde und Bekannte genervt wurden.

    Österreichische Gesetzgebung kenne ich nicht, aber in Deutschland kann im öffentlichen Raum jeder aufgenommen werden, solange diese Aufnahmen nicht veröffentlicht werden. Das Gesetz ist von 1907 (Skandal um Veröffentlichung von Bildern des toten Otto von Bismarck). Es wird immer gern dazugedichtet und viel behauptet, deshalb empfiehlt es sich, den Text + Fachkommentare mal selbst durchzulesen.
    Einzige Einschränkung: Ist die Veröffentlichung geplant, ist das Fertigen der Aufnahme als Vorbereitung dazu selbst schon nicht erlaubt.
    Daraus leiten natürlich viele Abgelichtete her, dass sie eine Löschung verlangen könnten, was rechtlich unhaltbar ist.

    Ich hab natürlich auch die Schaltgasse, die Paddel am Lenkrad sind zusätzlich. Spielerei mit geringstem Praxisnutzen; vor allem mit der Werkscodierung, die vorm Begrenzer trotzdem hochschalten lässt. Und auch besonders frühes Hochschalten wird verhindert, obwohl der Motor längst im höheren Gang rund liefe. Es ist und bleibt eine klassische behäbige Automatik mit Drehmomentwandler und Kraftübertragung durch Öl. Gummibandeffekt, Lastwechseleffekte stark abgeschwächt. Am besten man lässt das Steuergerät machen und fertig, mehr gibts da sinnvoll nicht zu tun.
    Klar ist sowas für die Automatik-Fahrerlaubnis geeignet, ist ja auch eine. ;)


    Beim DCT ist das eine ganz andere Sache; kein hydrodynamisches sondern ein herkömmliches Getriebe (bzw 2) mit direktem Kraftschluss per Kupplung. Normale Motorbremswirkung und Lastwechseleffekte, so dass es hier z.B. in der Kurve sinnvoll sein kann, die Automatikfunktion mal Pause machen zu lassen.


    Das mit dem Raufschalten ohne Kupplungsbedienung finde ich als Argument übrigens etwas merkwürdig. Man kann bei einem normalen Getriebe doch auch ohne zu kuppeln hochschalten, man muss nur jeweils sehr kurz etwas vom Gas.

    Wieso kommen immer so viele auf dieses dämliche "Tiptronic"? Das ist Marketingquatsch von Audi, manuelles "Schalten" für klassischen Automatik-Drehmomentwandler. Sollte vorgaukeln, dass damit irgendwie sinnvoll manueller Betrieb möglich ist, und damit wohl dem Opaimage solcher Getriebe entgegenwirken. Bei einer Wandlerautomatik natürlich Humbug. Die Schaltwippen am Lenkrad kann man in Kurven nicht mal erreichen, weil man wegen der indirekten Lenkung ja umgreifen muss.


    Den Schaltomaten von BMW finde ich aber sehr interessant. Ich hätte beim DCT schon manchmal gern eine manuelle Kupplung. Und warum soll man eigentlich den Aufwand mit einer Doppelkupplung treiben, wenn man offenbar auch ein einfaches Schaltgetriebe motorisieren kann? Yamaha hat auch sowas.

    Als Rennradfahrer kenne ich das Problem fehlendes Fahrgeräusches gut. So extrem leise ist die NC aber nun wieder auch nicht. Ich finde das Motorgeräusch der 700 gerade richtig.
    Im Übrigen geht das meiste von dem Lärm nach hinten.

    Da muss ich widersprechen - bin als Großstadtbewohner genug genervt von Motorlärm und finde leises Motorgeräusch gut. Auch beim Auto (V8) würde ich sofort das Gebrüll gegen E-Motor-Gesäusel tauschen, wenn möglich.

    Mit der CBF1000F (245 kg) hatte ich einige Male nach dem Ausparken ein beschlagenes Visier von meinem Gekeuche. ;) Mit der NC auch schon, aber viel seltener.
    Ich denke bei noch 30 kg drauf wirds bei Gefälle langsam knapp. Egal wie kräftig man ist oder wie niedrig der Schwerpunkt, irgendwann rutschen einem die Füße weg, gerade bei Kopfsteinpflaster.


    Die VFR1200F wiegt ja auch 275, beim "Einparken" nach der Runde beim ADAC Lübeck war ich froh, dass da alles eben ist. So einen Brocken möchte ich nicht im Alltag fahren, das ist wirklich nur was für ausgedehnte Touren.

    Die meisten Unterschiede liegen im Detail, Tenor "nette Verbesserungen, aber kein großer Schritt".


    Es gibt auch bei Schaltern jetzt eine Ganganzeige, dazu die Verbrauchsanzeige.
    Der Motor soll noch leiser sein. Die Gänggrenzen liegen höher, Beschleunigung ist trotzdem spürbar besser.
    Die weiße Farbe ist nicht mehr hochglanz sondern matt. Einer fand sie gut, ein anderer konnte sie nicht leiden.


    Umsteiger von anderen Maschinen haben bemerkt, dass man den durchs Staufach verlängerten Radstand und das Gewicht bei Wende- und Rangiermanövern zu spüren bekommt. Das hat sich natürlich nicht geändert zur alten. Der Wendekreis liegt unverändert bei 6m , im Vergleich z.B. zu den 5,60m der CBF600/1000.