Beiträge von Emil

    Die nordamerikanischen ABS-Versionen hatten immer Einzelbremsen, deshalb haben einige sie gegen die C-ABS-Version der europäischen Modelle umgebaut.


    Es hat niemand behauptet, dass es überhaupt keinen Nutzen hat. Der Nutzen ist Komfort, irgendwelche Stunts beim Kurve anbremsen mal außenvor gelassen (in so einem Bereich kann und will ich nicht fahren, und wenn ich es könnte, würde ich dafür keine NC nehmen).
    Ich wüsste auch nicht, wieso es den Bremsweg verkürzen sollte. Zieht man beide Bremsen voll durch, sind beide Räder im Regelbereich, was die Bremskraft so oder so dynamisch verteilt.


    Und das mit den "mehr Kolben" ist Unsinn. Die zwei Kolben der normalen Bremse bauen keinen schwächeren Bremsdruck auf (sind anders dimensioniert) und reichen eh in jedem Fall, um das Rad zum Blockieren zu bringen.

    Ich denke, der mangelnde technischen Fortschritte beim Verbrauch von Krädern ist unübersehbar. Selbst die NC ist nur ein zaghafter Anfang - wie man jetzt bei anderen Marken sieht, ist es mit der begrenzten Leistung gar kein Problem, auf so einen Verbrauch zu kommen.
    Für den Profit der Hersteller, die bei diesen Fahrzeugen eben nicht unter dem gleichen Druck stehen wie bei Autos, müssen wir mehr Geld an der Tanke lassen.
    Vor allem aber senkt hoher Verbrauch die Reichweite. Der Tank der MTs ist zu klein für ihren Verbrauch, wenn das mit den >5 Litern stimmt.

    Das mit C-ABS (zu Deutsch Integralbemse) haben wir doch schon mehrfach durchgekaut. Sie ist ein Komfort-Feature, sonst nichts.
    Wenn da nicht die Sache mit Wiederverkaufswert und TÜV wäre, ich würde meine tauschen gegen die einfache der 750. Das geht technisch ja. Amerikanische 700 hatten auch kein C-ABS.


    Ich rede da ja von richtigen Messungen mit entsprechenden Geräten. Bei den meisten Videos wird nicht mal der Tachovorlauf berücksichtigt, so auch bei dem das du verlinkt hast. Real werden das mindestens 3,6 sein.
    Gemessene Zeiten unter 3,5 sind schon von der Reifenhaftung her schwierig zu erreichen, unabhängig von der Leistung.

    Viel Spaß mit der neuen!
    Und mach nich zu dolle - schnell katapultiert man sich in unangenehme Situationen. Ich spreche aus Erfahrung, zum Glück ging alles gut *flöt*.


    Keine Multitronic, wobei es bei der auch viele Probleme gab. Herkömmliche 5-Gang-Automatik mit Drehmomentwandler. Ist in der Oberklasse auch heute noch so (nur jetzt mit 8 Gängen), weil die Topmotorisierungen mit bis zu 800 Nm zu viel Drehmoment für die anderen Getriebearten haben.


    Technisch natürlich auch was ganz anderes. In jedem Fall aber teurer und komplexer aufgebaut als ein normales Getriebe. Bei hohem Alter des Fahrzeugs kann das ein großer Problemfaktor werden. Für uns als Neu- oder Fast-Neukäufer derzeit kein Thema.

    3,2 ist ja ein heftiger Messwert. Normalerweise kommt keiner ohne elektronische Hilfe in der Praxis unter 3,5, auch wenn starke Modelle alle 2,9 im Datenblatt stehen haben.


    Moment, wieso sollte denn das Hinterrad blockieren, wenn nicht durch Kickdown und Vollgas? Weil das Getriebe runterschaltet nachdem man vom Gas ging? Das passiert nichts, solange man nicht mit Minus-Taste vorzeitig runterschaltet. Im Gegenteil, das DCT schaltet von allein so, dass es keine Sprünge bei der Motorbremswirkung gibt.



    Deshalb schaltet man ja auch auf manuell, bevor man am Limit durch die Kurven haut. ;)
    In Überraschungsfällen halte ich das DCT eher für einen Vorteil, weil es verhindert, dass der Motor anfängt zu stottern oder umgekehrt im Begrenzer zu landen.



    Ich wollte damit nur sagen, dass das kein prinzipielles Problem ist, sondern eine Frage der Ausführung. Dass ein herkömmliches Getriebe einfacher und billiger ist, ist klar. Auch zuverlässiger: bei dem Audi ist das Automatikgetriebe die #1-Fehlerquelle, verantwortlich für einen Großteil der Verschrottungen und Umwandlungen in Spenderfahrzeuge. Da wurde auch tatsächlich gespart und ein unterdimensioniertes Modell eingebaut sowie gegen die Empfehlung des Herstellers billigere Bauteile eingesetzt (alte BMW und Benz haben das Problem lange nicht so schlimm). Kosten sind da also durchaus ein Faktor gewesen. Um den Rotstift komplett loszuwerden, musstest du damals schon so einen Bentley für Superreiche o.ä. nehmen. Alles hauptsächlich Show mit dem "Premium".


    Vor dem Hintergrund schreibe ich ein großes Fragezeichen hinter die Lebensdauer des DCT, vielleicht der einzige unstrittige Nachteil.

    Beim Staufach steht deutlich was von 5 kg Maximalgewicht bei. Sicher kann man da auch mehr reinpacken, aber einen fetten Gastank in Größe des Fachs? Lieber nicht.